Berlin - Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) will das Selbstbestimmungsgesetz besser vor Missbrauch schützen. Der Fall der Geschlechtsumwandlung eines Rechtsextremisten in Sachsen-Anhalt mache offensichtlich, "dass gut gemeint häufig das Gegenteil von gut ist", sagte Frei am Montag den […] mehr

Kommentare

9Sonnenwende25. August 2025
@8 Es gilt der Koalitionsvertrag. Und wo du aus der wenigen Aufmerksamkeit in der Presse einen gewissen Tenor heraus lesen möchtest, verstehe ich nicht. Hätten Dobrindt und Frei ein Interesse daran, wäre das mediale Echo größer.
8Pontius25. August 2025
@7 Aus dem Wahlprogramm der Union: „Wir schaffen das Selbstbestimmungsgesetz der Ampel wieder ab. Der Jugendschutz und das Erziehungsrecht der Eltern dürfen nicht untergraben werden.“ In den Koalitionsvertrag hat es dann nur eine Evaluation geschafft, allerdings ist der Tenor von Frei und Dobrindt ein anderer.
7Sonnenwende25. August 2025
@6 Eigentlich nicht. Was man bisher aus der Union hört, klingt eher verhalten. Übrigens Funfact: Reichelt (Nius) hat das Theater nicht mit gemacht, nannte Liebich einen Mann und wurde deswegen von der Person verklagt. Nun, Reichelt hat gewonnen ... <link> . Daran kann man aber sehen, dass selbst Ultrarechte das Ganze eher mit Abstand betrachten.
6Pontius25. August 2025
@4 Die Union springt über jedes Stöckchen, was ihnen die Rechten hinhalten. Ich bin mir schon sicher, dass die Änderungen nicht nur diesen Fall betreffen wird - so wie es aus der Richtung tönt.
5colaflaschi25. August 2025
Die Person führt das aktuelle System vor, aber da ist sie nicht alleine mit
4Sonnenwende25. August 2025
(2) Schultern zucken und sagen, dann soll er halt in das Frauengefängnis gehen, dort wird es sicher eine Lösung geben (Einzelhaft) und wenn nicht, wird er mit den einsitzenden Frauen dort ganz sicher nicht glücklich. Mal abgesehen davon dass er sich wirklich in hohem Maß lächerlich macht. Die angemessene Reaktion wäre, das ohne große Öffentlichkeit zu regeln und der armen Person, die ja vermutlich schwer psychisch krank ist, jegliche Öffentlichkeit zu ersparen.
3Sonnenwende25. August 2025
@1 Anstatt uns auf die Provokation, die gedacht ist um das Gesetz per se zu diskreditieren, einzulassen und auf den politisch unterschiedlichen Positionen rumzuhacken sollten wir uns lieber mal die Sache an sich anschauen: da hängt sich ein Rechtsextremist Ohrclips an und setzt sich ein Kopftuch auf, nimmt einen Geschlechtsumtrag vor um nach einer Verurteilung zu anderthalb Jahren Haft in ein Frauengefängnis zu kommen und damit das Gesetz und seine Intention vorzuführen. Wir sollten mit den (2)
2Kastanie25. August 2025
Er hat nur sein Geschlecht im Pass geändert, eine Geschlechtsumwandlung fand nicht statt. Und genau DAS ist das Problem bei diesem Gesetz.
1Pontius25. August 2025
Die Union macht es dann gut, weil sie das Gesetz an sich ablehnt?