Berlin (dpa) - Kanzleramtschef Thorsten Frei sieht die Notwendigkeit, Leistungen im Gesundheitssystem abzubauen. «Klar ist auch, dass manche Leistungen entfallen müssen, um das Gesundheitssystem günstiger zu machen, was in anderen Ländern auch funktioniert», sagte der CDU-Politiker dem […] mehr

Kommentare

27smailies26. Dezember 2025
@25 : Ich hatte noch gedacht, dass sich durch Veränderungen bei den Bersichertenzahlen eine entsprechende Veränderung ergeben könnte. Aber seit 2000 ist die Zahl der zahlenden Versicherten von 35,7 Mio auf 41,6 Mio angestiegen. Die mitversicerhten Familienmitglieder wurden weniger, von 20 Mio auf 16 Mio Und Rentner ein bisschen mehr, also insgesamt ist hier keine Ursache für höhere Beiträge zu erklären.
26thrasea26. Dezember 2025
@24 @25 Ja, es gjbt diese Lücke, da widerspricht niemand. Aber sie ist in den letzten Jahren laut Artikel nicht größer geworden und kann damit nicht die Ursache für steigende Beiträge sein. Die Zahl der Kassen ist in den letzten Jahrzehnten erheblich gesunken, trotzdem steigen die Beiträge. Der Verwaltungsanteil, der eingespart werden könnte, ist im Vergleich zum Gesamtbudget einfach sehr klein. Für mich sind das nur ablenkende Diskussionen, keine möglichen Lösungen.
25Chris198626. Dezember 2025
@23 Wie ich auch schon in Artikeln zu der Rentendiskussion geschrieben habe, ist das Boomer-Blasen-Thema auch kein alleiniges Rententhema sondern betrifft alle Sozialversicherungen inkl. der KV und das schlägt jetzt langsam ebenso in die gleiche Kerbe wie die Unterfinanzierung der BG-Empfänger (und den ewigen Problemen unzähliger Kassen und damit Bürokratiekosten usw.)
24Chris198626. Dezember 2025
@23 Aus der Quelle: " Die Krankenkassen täuschen vor, es gäbe eine Lösung: „Zahlt die Regierung endlich gerechte Beiträge für Bürgergeldempfänger, sinken unsere Beiträge.“ Das stimmt. Aber unsere Gesamtausgaben sinken nicht." -> Demnach wird die Last der Gesundheitskosten der Bürgergeldempfänger aber auf ein breiteres Podest gestellt (Steuerzahler vs. GKV Versicherte) was die GKV und deren Versicherte entlasten würde. Es wie ich geschrieben habe
23thrasea26. Dezember 2025
@20 Danke für die Quelle. Der Fehlbetrag lag zuletzt also unter dem aus Jahr 2016, weil heute weniger Menschen Bürgergeld beziehen. Damit ist die These von @16 klar widerlegt, keine Explosion. Noch ein Auszug aus der Quelle: "Die Beiträge steigen im kommenden Jahr nicht wegen der Bürgergeldempfänger. Sie steigen, weil die deutsche Bevölkerung altert und dadurch häufiger erkrankt, und weil die Behandlungskosten steigen."
22smailies26. Dezember 2025
@20 : Hier ist mal eine Stelle... <link> @21 : Wieso "Sündenbock"? Darf man die hier genannten Abweichungen von In- und Output nicht als solche benennen? Da können die BGE doch nichts dafür, das muss der Staat anders regeln in meinen Augen.
21Folkman26. Dezember 2025
@20 : Bürgergeldempfänger als Sündenböcke für alle möglichen Probleme im Land auszumachen, hat doch bislang wunderbar funktioniert, seit Merz, Söder oder auch Linnenmann unermüdlich dieses Framing setzten, warum also nicht auch bei diesem Thema hier?
20Pontius26. Dezember 2025
Bürgegeldempfangende explodieren? Hat ihnen das jemand erzählt? --- Die Studie zu den höheren Kostensteigerungen für Bürgergeldempfänger*innen würde mich dann doch sehr interessieren.
19Folkman26. Dezember 2025
Sieht ganz danach aus, also ob man sich eine adäquate medizinische Behandlung - und damit letztlich ein möglichst langes Leben - in Zukunft leisten können muss. "Reformen", die so niemand braucht und die diesen Namen nicht annähernd verdient haben...
18steffleu25. Dezember 2025
macht ruhig alles kaputt, soll sich ja keiner mehr wohlfühlen, bis auf die, die genug geld haben
17Dr_Feelgood_Jr25. Dezember 2025
@16 na, genau auf DEN Kommentar hab ich schon die ganze Zeit gewartet. Danke und ein gesegnetes Weihnachtsfest.
16Chris198625. Dezember 2025
Wenn der Staat die Verantwortung für die Gesundheitsversorgung von Bürgergeldempfängern & Co nicht auf die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenkassen abwälzen würde, wäre die dortige Kostenexplosion deutlich geringer ausgefallen und Diskussionen über noch mehr Leistungskürzungen würden sich vielleicht im Zaum halten. Auch entzieht er den gesetzlichen Krankenkassen natürlich potenzielle Einzahler indem er die private KV für Beamte deutlich bevorteilt gegenüber eine GKV Mitgliedschaft
15Dr_Feelgood_Jr25. Dezember 2025
Der CDU-Politiker bemängelte, «dass bei uns jeder in einer – naturgemäß – eher laienhaften Betrachtung selbst entscheidet, zu welchem Facharzt er geht» Mag sein. Heißt aber noch lange nicht, dass man überhaupt bei einem Facharzt unterkommt. Immer wieder erstaunlich, was für ein verzerrtes Bild bei Privatversicherten und Selbstzahlern im Kopf herumschwirrt. Und bezüglich der Kosten wird obendrein auch gerne der Bock zum Gärtner gemacht.
14Polarlichter25. Dezember 2025
@13 Ist halt nicht vollends richtig. Der Wissenschaftliche Dienst ist aber auch nicht in Dänemark beheimatet, da fehlen dann auch vielleicht relevante Informationen hier und da.
13thrasea25. Dezember 2025
@12 Hmm. Ich hatte mich auf den Wissenschaftlichen Dienst verlassen: "Seit der Einführung eines Systems der öffentlichen Krankenversicherung im Jahr 1970 werden in Dänemark alle Einwohnerinnen und Einwohner automatisch und beitragsfrei krankenversichert. Die Finanzierung der Gesundheitsversorgung erfolgt in Dänemark über Steuern." <link>
12Polarlichter25. Dezember 2025
@11 Irgendwie bist du da falsch abgebogen. Jeder muss bei bestimmten Leistungen wie Zahnbehandlung zuzahlen. Andererseits sind die Gehälter wesentlich höher und eine Schröder-SPD mit in der Folge vielen fatalen Nebenwirkungen, sorry ich meine natürlich glorreichen Erfolgen, für bestimmte Schichten gab es nicht.
11thrasea25. Dezember 2025
@9 Hab ich denn falsch in Erinnerung, dass das dänische Gesundheitsversorgung steuerfinanziert ist und niemand extra "einzahlt"? @8 Meine Idee wäre, dass man ein bisschen wertschätzender kommentiert und nicht so abfällig / ausfallend.
10carnok25. Dezember 2025
Bevor man Leistungen streicht, muss der Staat seine Hausaufgaben machen: Die Unterfinanzierung der BG-Bezieher kostet die Krankenkassen Milliarden. Das ist eine staatliche Aufgabe, keine der Beitragszahler!
9Polarlichter25. Dezember 2025
Ich wäre lieber für ein dänisches Modell, in dem alle gleichwertig sind. Alle einzahlen.
8Wollvieh25. Dezember 2025
Ich hätte da eine Idee, die den Damen und Herren in der Politik bestimmt nicht gefallen wird, aber zur Ersparnis im Gesundheitswesen enorm beitragen könnte: Streicht den Politikern sämtliche Leistungen im Gesundheitssystem, denn die sind so krank, dass denen eh nichts mehr hilft.
7Polarlichter25. Dezember 2025
@6 Warum unterstellst du etwas, von dem ich nichts schrieb? - Zu deinem Thema, was ist denn deine Vorstellung einer Lösung, eine reine Zuckersteuer zur Behebung von Milliardenlöcher?
6Wollvieh25. Dezember 2025
@2 Willst also reinen Zucker. Wenn Du schon keine Ahnung hast, dann unterlasse doch Kommentare.
5hardcorebiber25. Dezember 2025
"Wir werden deshalb nicht kränker." Wer ist 'Wir'? Herr Frei hat bestimmt das nötige Kleingeld, um entfallende Leistungen, selbst zu bezahlen.
4oells25. Dezember 2025
"Auch die Pflegeversicherung werde eine «Riesenherausforderung»." Was er wirklich meint: die Pflegeversicherung werde ein RiesenPROBLEM werden (weil auf lange Sicht einfach unbezahlbar, wenn der Großteil in stationären Einrichtungen versorgt werden muss).
3jub-jub25. Dezember 2025
"Welche Leistungen gestrichen werden sollten, sagte Frei nicht." Kommt darauf an was er streichen möchte. Sind es wichtige Leistungen, wäre das eine Schweinerei. Zuzutrauen ist Frei so einiges.
2Polarlichter25. Dezember 2025
Homöopathie kann gerne entfallen, da kann man auch auf Placebos zurückgreifen.
1Tautou25. Dezember 2025
Ob sich die Zuckerlobby bei der Homöopathie durchsetzen wird? 🤔