Berlin - Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) erteilt Überlegungen - auch in der eigenen Partei -, die Erbschaftsteuer bei der Weitergabe von Unternehmen anzuheben, eine klare Absage. Diese Steuer sei "hoch komplex, und hohe Privatvermögen werden bereits besteuert", sagte Frei der "Welt am Sonntag". ...

Kommentare

(14) smailies · 21. September 2025
@12 : Aber herunterwirtschaften, wenn 10 Jahre die Arbeitsplätze erhalten bleiben müssen, das ist nicht ganz so ein " ich hol möglichst viel Kohle heraus und erhalte die Firma nicht", oder?
(13) thrasea · 21. September 2025
@8 In Deutschland wird bei Vererbung meistens keine Grunderwerbsteuer fällig – was bringt es also, die Sätze zu vergleichen? Das ist doch gerade mein Argument in diesen Kommentaren: Die Systeme in D und A sind unterschiedlich. Es ist m. E. völlig sinnbefreit, auf einen einzelnen, vermeintlich günstigeren Punkt bei den Nachbarn zu zeigen. Wenn, dann muss doch das Gesamtsystem verglichen werde – z. B. anhand von zwei, drei realistischen Beispielen mit der Gesamtsumme der zu zahlenden Steuern.
(12) Pontius · 21. September 2025
@8 Korrekt, das ist der Inhalt von Eigentum verpflichtet: Siehe #10 @11 Ich sehe da jetzt schon das Runterwirtschaften der Betriebe als Option, man lebt aus dem Betriebseinkommen und geht dann in die Insolvenz.
(11) smailies · 21. September 2025
Mal ein Gedankenspiel: Wer eine Firma erbt und diese 10 Jahre weiterbetreibt, ohne Reduzierung der Belegschaft, ohne Verlagerung ins Ausland,... der bleibt Erschaftssteuerfrei. Wer das nicht hinbekommt, der zahlt in voller Höhe :)
(10) ichbindrin · 20. September 2025
Mit jeder Steuer wird ein Teil des Eigentums an den Staat abgegeben, wenn man es so formulieren will. Mit der Erbschaftssteuer soll Vermögen umverteilt und angeglichen werden, was nachweislich demokratie- und wohlstandssichernd ist. Von gaaanz oben, nach unten. Die Erben tragen in der Regel kaum etwas zum Erbe bei, warum sollte sie den größten Anspruch haben? Die Zeiten des Clandenkens sollten Vergangenheit sein. Der Staat sind wir idealerweise alle. Eben all die, die Vermögen erst ermöglichen.
(9) campomann · 20. September 2025
@8 Man kann Vererben an wen man will-Beim Verkauf würden Steuern anfallen, beim Vererben an die gleiche Person nicht. Es geht hier auch nicht um das 1 Familien Haus, das an die Kinder Vererbt wird-Pfennigbeträge. Es geht hier um Liegenschaften und Firmen, Vermögen, Kunstsammlungen und Co. in Millionenhöhe-Es würde also keine Sozialhilfeempfänger treffen sondern Vermögende Menschen die Steuern von einigen hundertausend Euros nicht mal bemerken würden-Für die halt Pfennigbeträge.
(8) Chris1986 · 20. September 2025
@7 Der Grunderwerbsteuersatz in Österreich beträgt bei Vererbung zwischen 0.5-3.5%. Selbst im worst case ist er also niedriger als in Deutschland (Ausnahme Bayern, die haben als Einzige noch 3.5%) beim regulären Immobilienerwerb. Ansonsten besteht Vererbtes eben nicht nur aus Immobilien. @6 Eigentum verpflichtet also deiner Meinung nach dazu einen Teil des Eigentums an den Staat abzugeben?
(7) thrasea · 20. September 2025
@5 Wikipedia sagt zu Österreich: "Bei Grundstücksvererbungen und -schenkungen fällt jedoch eine Grunderwerbsteuer an, weshalb insofern auch in Österreich in der Öffentlichkeit noch von „Erbschaftssteuer“ gesprochen wird. Mit der Steuerreform 2015/2016 wurde die Grunderwerbsteuer, die bei entgeltlichen wie auch unentgeltlichen Vermögensübertragungen im Immobilienbereich anfällt, deutlich erhöht." Was wäre also gewonnen?
(6) Pontius · 20. September 2025
@5 Weil Eigentum verpflichtet? Und sie wie unsere Vermögenssteuer nur abgeschafft wurde, weil es Ungleichbehandlungen von Immobilien und Geldvermögen gab.
(5) ausiman1 · 20. September 2025
Es gehört die Erbschaftsteuer abgeschafft wie in Österreich.
(4) campomann · 20. September 2025
Er könnte doch einfach Ehrlich sein und Sagen: Eine Erhöhung der Erbschaftsteuer wird es nicht geben denn das würde unsere Freunde, Spezis und Spendern schaden. Wir möchten außerdem nach unserer Zeit als Politiker in genau diesen Unternehmen einen sehr gut Bezahlten Job bekommen und können aus diesen Gründen die Erhöhung nicht durchsetzen. Als Alternative werden wir verstärkt an den Sozialleistungen sparen und dem "kleinen Man" tiefer in die Tasche greifen.
(3) Pontius · 20. September 2025
"Nicht zufällig scheiterten frühere Regelungen in Karlsruhe." Weil es Strukturpolitik war? Das glaubt er doch selbst nicht und es läge an ihm und seinen Kolleg*innen im Bundestag ein rechtssicheres Gesetz zu verabschieden.
(2) tastenkoenig · 20. September 2025
… oder wann sie in gewissen Themenfeldern das letzte Mal ernsthaft selbst nachgedacht haben statt immer nur die ewig gleichen Stanzen vom Stapel zu lassen?
(1) ichbindrin · 20. September 2025
Für mich bleibt immer die Frage, ob solche Leute selber von ihrem Gerede überzeugt sind oder es sich um Gefälligkeiten handelt. Wie kann man nur immer wieder die gleiche Mär erzählen und gegen die Realität so resistent sein. Jede seiner Aussage ist längst und mehrfach als unhaltbar dargelegt. Und dann wird das immer wieder unkommentiert abgedruckt und verbreitet, wodurch eine kompetente Einschätzung vermittelt wird, anstatt dass man ihn seiner Lächerlichkeit und Unfähigkeit preis gibt.
 
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