Paris (dpa) - Nach dem Streit um das Vorgehen der französischen Regierung bei der Rentenreform hat diese die Misstrauensanträge der Opposition knapper als erwartet überstanden. Zwar wurde die nötige absolute Mehrheit von 287 Stimmen nicht erreicht, es fehlten aber lediglich neun Stimmen. In der […] mehr

Kommentare

6Polarlichter21. März 2023
Schlussendlich ist auch die demographische Entwicklung und die wirtschaftliche Entwicklung ein großes Problemfeld. Zudem darf man in Frankreich auch nicht die hohe Arbeitslosigkeit unter Jüngeren vergessen.
5Pontius21. März 2023
@3 Tja, dann finanziere das mal mit der von dir geforderten Ausgabensenkung - ich sehe da deutliche Probleme aufkommen: Frankreich bezuschusst die Rente nochmals deutlich mehr als Deutschland aus dem Staatshaushalt. Psst noch etwas: Die Franzosen zahlen auch höhere Rentenbeiträge...
4Polarlichter20. März 2023
Das wird noch sicherlich einige Protestzüge in der Folge haben.
3Shoppingqueen20. März 2023
"Derzeit liegt das Renteneintrittsalter in Frankreich bei 62 Jahren. Tatsächlich beginnt der Ruhestand im Schnitt aber später: Wer für eine volle Rente nicht lange genug eingezahlt hat, arbeitet länger. Mit 67 Jahren gibt es dann unabhängig von der Einzahldauer Rente ohne Abschlag - dies will die Regierung beibehalten, auch wenn die Zahl der nötigen Einzahljahre für eine volle Rente schneller steigen soll. Die monatliche Mindestrente will sie auf etwa 1200 Euro hochsetzen." Was alles geht....
2lutwin5220. März 2023
Irgendwann wurde mal gesagt, dass der französiche Präsident mehr Macht hal der Präsident der USA. In Deutschland sind solche Dinge wohl eher nicht machbar. Selbst der Bundeskanzler steht auf dem Papier unter dem Parlament.
1Pontius20. März 2023
Sollte das Misstrauensvotum - wenn auch unwahrscheinlich - gelingen, dann ist das Chaos in Frankreich perfekt. Sollte es jedoch deutlich Scheitern, dann werden die Proteste auf der Straße hoffentlich abebben.