Berlin (dts) - Experten, Netzbetreiber und die Bundesnetzagentur teilen trotz aller derzeitigen Unsicherheiten nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine die Einschätzung, dass die Stromversorgung in Deutschland sicher ist. "Die Gefahr von flächendeckenden, lang anhaltenden ...

Kommentare

(8) Pontius · 16. November 2022
fatal. Genau dann macht der europäische Verbund wieder deutlich mehr Sinn, denn die Hilfe und Produktion von Partnern sind dann gern gesehen.
(7) Pontius · 16. November 2022
@5 Die Autarkie bei Terroranschlägen ist mit die 'dümmste' Maßnahme: Denn ein Notstromgerät lässt sich ebenso einfach außer Gefecht setzen. Außerdem sollten wir großflächigen Stromausfällen davon ausgehen, dass gerade die Glasfertigung eh dahin ist: Sobald der Ofen einmal ausgekühlt ist, ist er kaputt. Notstromaggregate sollen den Betrieb kurzfristig (bis zu mehreren Stunden) gewährleisten - bei großflächigen Ausfällen gibt es keinen neuen Treibstoff die diese Geräte und die Folgen sind dann
(6) k293295 · 15. November 2022
@5 : Nee, unter Autarkie verstehe ich nicht, dass Deutschland von anderen Staaten unabhängig ist, sondern dass ein Haus sich selbst versorgen kann. Der "europäische Verbund" ist toll, wenn politisch alles funzt, in Zeiten der jetzigen Krise aber suboptimal. Der für mich vernünftige Kompromiss ist, dass jede Gemeinde sich selbst versorgen kann - schon im Regelfall -, aber genug Kapazitäten vorhanden sind, dass im Krisenfall jeedes Haus sich selbst versorgen kann. Speicher, ya know.
(5) Pomponius · 15. November 2022
@4 : Floatglasherstellung: <link> Autarkie: Wirtschaftliche Unabhängigkeit (z.Bsp. vom Ausland), passt also nicht in den von mir geschilderten Fällen!
(4) k293295 · 15. November 2022
@3 : Klar schützt Autarkie nur den Autarken, gefährdet ihn gleichermaßen. Aber Autarkie schützt die Allgemeinheit mehr als sie sie gefährdet. Ja, Gastransport und auch Wassertransport sind durch großflächige Stromausfälle lahmgelegt. Die Pumpen für Beides sind elektrisch betrieben. Die Glasfabrik hab ich in Sichtweite, die braucht keinen Gas, aber Strom. Ich bin froh, dass unser Krankenhaus das THW gleich nebenan hat, weil das THW über reichlich Notstrom-Aggregate verfügt.
(3) Pomponius · 15. November 2022
@2 : Das hat nichts mit Autarkie zu tun. Die Infrastruktur ist überall offen zugänglich, das ist das Problem. Auch die Ferngasleitungen sind überall offen markiert. Ich hoffe Industrieunternehmen haben eine ausreichende Notstromversorgung sonst gehen Raffinerien hoch, da werden auch Vorprodukte für die Kunststofffertigung erzeugt. Hochöfen brennen ungekühlt durch, Glas und Zinn gefrieren in der Glasfabrik, Metalle ebenso. Auch der Gastransport kommt zum Erliegen.
(2) k293295 · 15. November 2022
@1 : Blöd, dass der Strom nicht weiß, ob er in einem Privathaushalt oder sonstwo landet. Bei großflächigen Stromausfällen ist auch die Wasserversorgung lahmgelegt. Von Geldautomaten, Kühl- und Gefrierschränken in Privathaushalten, Kühl- und Geefriertheken in Supermärkten noch nicht zu reden. Auch Tanken geht dann nicht mehr. Aber Energie-Autarkie musste von der Politik ja jahrzehntelang behindert werden auf Teufel komm raus.
(1) Pomponius · 15. November 2022
Ich habe durchaus die Furcht vor Sabotage. Sprengung von Strommasten und Anschläge auf unbewachte und ungeschützte Umspannwerke sind im Auftrag eines feindselig gestimmten fremden Staats kein besonderer Aufwand. Ausfall der Eisenbahn und Stromausfall in Privathaushalten ist dabei noch das geringste Übel. Zerstörungen an Produktionsstätten wiegen wesentlich schwerer!
 
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