Berlin - Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, hat nach dem tödlichen Messerangriff von Aschaffenburg vor einer falschen Themensetzung im Wahlkampf gewarnt. Durch eine neue Migrationsdebatte könne die AfD "kurzfristig zulegen", sagte Güllner dem "Handelsblatt" […] mehr

Kommentare

8truck67624. Januar 2025
@7 Ich würde der Union immernoch zutrauen (nicht wünschen!), den Kanzler zu stellen. Nur dürfte der nicht "Merz" heißen.
7commerz24. Januar 2025
Vor wenigen Monaten hätte ich der Union zugetraut, den zukünftigen Bundeskanzler stellen zu können. Heute gehe ich davon aus, dass im März der neue Bundeskanzler entweder Scholz oder Habeck heißen wird.
6thrasea24. Januar 2025
@5 Ist es nicht genau das Gegenteil? Ich würde mir eine sachliche Debatte sehr wünschen, aber sie findet nicht statt. Stattdessen argumentiert man unsachlich wie Merz mit Forderungen, die eindeutig gegen unser und EU-Recht verstoßen, wie Scholz mit falschen Terror-Vorwürfen... Dieser Überbietungswettbewerb kann zu nichts führen, außer zu Stimmen für die Blaunen.
5colaflaschi24. Januar 2025
Er weiss halt, dass man bei einer sachlichen Debatte nur verlieren kann. Ich kann also schon verstehen, warum das Thema am besten gemieden werden soll.
4Pontius24. Januar 2025
@3 Das war aber sicher schon nach Magdeburg der Fall. Denn die Wahllokale hängen jetzt ja schon - oder werden in der CSU-Zentrale versteckt *scnr*
3thrasea24. Januar 2025
Tja, die Union scheint sich jetzt genau auf das Gegenteil einzuschießen, wie Table.Briefings berichtet: "Intern hat die CDU-Wahlkampfführung offenbar beschlossen, Kampagne und Plakate auf das Thema Migration zu ziehen. Diese Attacke, so heißt es, habe alles verändert. [...] Bis zuletzt allerdings wollte Merz im aktuellen Wahlkampf die Migrationspolitik nicht ins Zentrum stellen. Nach Aschaffenburg ist er davon nun abgerückt."
2tastenkoenig24. Januar 2025
Merz wollte sie ja eigentlich nicht führen. Aber die Reflexe sind einfach zu stark.
1Pontius24. Januar 2025
Wenn die Union weiter auf die Migrationsdebatte setzt - ist sie dann noch ein AfD-Gegner?