Kommentare
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: Sooo furchtbar unnatürlich ist Fremdgehen ja schon lange nicht mehr.
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: „Auch in gleichgeschl. Ehen können Kinder gezeugt werden, ja?“ Richtig, aber nur auf UNNATÜRLICHEM Weg. Wenn ich so etwas lese, könnte ich kotzen.
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OK, nach dieser Erläuterung ist es soweit: Volle Zustimmung! Nur schade, dass uns die Annäherung immer so schwer fällt :-)
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wir sind nicht weit auseinander, wie meistens. Gegenfrage: Warum sollte der Staat ein Geschäftsmodell steuerlich fördern das überwiegend keine Kinder bringt? Für die Anderen braucht es eben neue Modelle. Grade weil der alte Familienbegriff Vater, Mutter, Kind nicht mehr existiert. Meiner Meinung nach sollten mehr die Alleinerziehenden gefördert werden und das Splitting abgeschafft werden.
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Wenn es dir nur um die Semantik geht, bitteschön: Auch in gleichgeschlechtlichen Ehen können Kinder gezeugt werden. Viele Paar zeigen das. "Es geht um Kinder kriegen und nicht um Kinder haben." Soso. Das könnte man so verstehen: Du willst die Zeuger fördern und nicht diejenigen, welche die Kinder schlussendlich aufziehen? Ich glaube, wir sind inhaltlich nicht sooo weit auseinander. Ehegattensplitting zugunsten eines Kindersplittings oder anderen Kindervorteils abschaffen.
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Ein Staat kann nur existieren wenn Kinder gezeugt werden. Es geht um Kinder kriegen und nicht um Kinder haben. Die von ihnen angesprochenen Änderungen sind ja grad der Grund weshalb der ursprüngliche Gedanke des Ehegattensplittings ausgehöhlt wurde. Deshalb braucht man neue Möglichkeiten der Förderung. Ehegattensplitting ist da völlig überholt und nur eine Frage der Zeit bis es fällt.
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Auch gleichgeschlechtliche Ehen können Kinder haben. Das Ehegattensplitting wurde übrigens längst auf eingetragene Lebenspartnerschaften ausgeweitet. Allerdings hatte es dazu erst ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts gebraucht.
Mit der Einführung der gleichgeschlechtigen Ehe ist die Abschaffung des Ehegattensplittings kaum noch zu verhindern und auch eine Frage der Steuergerechtigkeit. Hier sollten eigentlich Familien mit Kindern gefördert werden die von einem der beiden Partner betreut werden. Da sollte der Staat bessere Fördermöglichkeiten suchen.
Es ist doch keiner gezwungen die Steuerklasse so zu ändern es können auch beide in IV gehen wo ist den bitte das Problem ?
Die sind soweit weg von der Realpolitik, das ist kaum in Worte zu fassen. Damit es mit der Frauenquote funktioniert, müssen die Grünen das gesamte Wirtschaftssystem und vor allem das Denken umstrukturiern. Es wäre zwar wünschenswert, dass Frauen besser gestellt werden, aber diese Lobby werden auch die Grünen nicht angehen
Zum Splitting sage ich nur, liebe Grüne, recherchiert nochmal. Die Lobby gehen die nicht a an, da von denen selbst viele in solchen Posten sind
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Was die gemeinsame Steuerlast angeht, magst du recht haben. Sobald es aber um Leistungen wie Elterngeld, Kinderkrankengeld, Kurzarbeitergeld etc. geht, gilt das leider nicht mehr.
Die Frage der Steuer gleicht sich bei Zusammenveranlagung am Ende wieder aus, egal ob ein Paar nun 3+5 oder 4+4 hat, Ist eben eine Rechenaufgabe, welche Steuerklassen man nimmt. Dem Steuerrecht ist das Geschlecht der steuerpflichtigen Person egal. Die höhere Altersarmut liegt eher daran, dass Frauen weniger beitragspflichtig gearbeitet haben, länger leben (Witwenrente ist weniger als die Altersrente wenn der Mann der Hauptverdiener war) und weniger verdient haben. Lohngleichheit muss überall her
Man versetze ich in die Lage des Arbeitgebers: es ist doch logisch, dass ich nicht freiwillig mehr bezahle, als ich müsste. Wenn ich die gleiche Leistung für weniger Gehalt bekomme, nehme ich natürliche die kostengünstigere Option. Und warum bekomme ich sie? Weil das Gegenüber - aus welchen Gründen auch immer, vielleicht dringend auf den job angewiesen? - mein niedrigeres Angebot annimmt.
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: Taucht aber schon seit Jahren immer wieder auf.
Mancher Leute Welt ist so angenehm einfach ...
In der Tat, wer sollte sonst schuld sein, wenn in bilateralen Verhandlungen jemand schlechter verhandelt als der andere? Love it or leave it...
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Na klar, jetzt sind die Frauen auch noch selbst schuld, weil sie schlecht verhandeln... Dieser Standpunkt hat in der Diskussion noch gefehlt...
Die Altersarmut liegt an niedrigeren BRUTTOgehältern der Frauen, das hat nichts mit der Steuerklasse zu tun. Die höheren Bruttogehälter haben verschiedene Gründe, nicht zuletzt den, dass Gehälter in der Regel frei verhandelbar sind. Wer garantiert gleiches Gehalt bei gleicher Arbeit haben will, soll in den öD gehen. Wobei: kenne eine Frau, die war über 20 Jahre in Erziehungsurlaub und hat nun die gleiche Besoldungsstufe wie ihr Mann, der die ganze Zeit gearbeitet hat...
@ Du hast Recht aber... Es ist doch nicht neu dass Männer in der Regel mehr verdienen als Frauen. Selbst wenn sie in gleichen oder vergleichbaren Jobs sind. Da ist die Verteilung III und V eher die Regel als IV und IV. Und warum ist die Altersarmut dann bei Frauen im Vergleich um einiges höher als bei Männern? *denk*
Es gibt genug Auswahl bei der Steuerklasse. Die Ehefrau muss nicht Steuerklasse V nehmen.
Zum Thema Ehegattensplitting: wenn der Partner die bessere Steuerklasse hat und weniger Steuern zahlt, kann nicht verlangt werden, das der andere Partner genauso versteuert wird. Die Frau kann übrigens auch die bessere Steuerklasse haben. Ansonsten sollten beide die Steuerklasse wählen, bei denen beide gleich besteuert werden. Auch das geht in unserem Steuersystem.
Starke Worte. Warten wir aber lieber erst einmal ab, wer bei den Grünen Spitzenkandidatïn wird - Baerbock oder Habeck?