München (dpa) - Die Mehrheit der Deutschen fände es nach einer Umfrage nicht richtig, wenn der frühere Kanzleramtsminister Ronald Pofalla in den Vorstand der Deutschen Bahn wechseln würde. In einer Emnid-Erhebung für das Magazin «Focus» äußerten 64 Prozent der Befragten diese Meinung. 19 Prozent […] mehr

Kommentare

5tastenkoenig11. Januar 2014
Wenn ein Posten (wieder) neu geschaffen wird, dann werde ich hellhörig. Wenn er mit einem Minister besetzt wird, der keinen Posten mehr im aktuellen Kabinett gefunden hat, dann werde ich stutzig. Wenn dieser Minister maßgeblich daran beteiligt war, 2010 den aktuellen Aufsichtsratsvorsitzenden gegen den Widerstand der FDP durchzudrücken, dann kräuseln sich mir die Zehennägel.
42fastHunter11. Januar 2014
@3 : Ob der Posten überflüssig ist, lässt sich streiten. Ein Politiker, der das Interesse des Volkes, welchem die Bahn AG zu 100% gehört, im Aufsichtsrat gegen die Wirtschaftslobby vertritt, ist sicher zu begrüßen. Ob besagter Politiker dies aber leisten kann, ist die große Frage.
3k1759511. Januar 2014
@2 : Medienhetze und Manipulationsversuche sind hier sicherlich auch im Spiel. Egal wäre mir nicht, wenn lediglich ein "Parteisoldat" mit einem gut bezahlten, aber überflüssigen Posten versorgt weden solle. Das Geld käme letztendlich auch aus meinem Portemonnaie.
2k44910811. Januar 2014
"Volksverdummung Made in Germany" - Nach dem "medialen Feuerwerk", was alle Medien abgebrannt haben, braucht man sich über so ein Umfrage-Ergebnis NICHT wundern. Ich kann mir vorstellen, wäre das Thema nicht beackert worden, 64 Prozent der Befragten hätten geantwortet: "Mir doch egal".
1k1759511. Januar 2014
Einen Wechsel zur Bahn fände ich nur dann akzeptabel wenn 1. Pofalla gleichzeitig sein Bundestagsmandat abgeben würde, 2. einen Arbeitsplatz hätte, der der Bahn echten Mehrwert bringen würde. Daran habe ich aber Zweifel.