Berlin/Brüssel (dpa) - Nach vier Wochen Krieg tut sich die Bundesregierung immer noch damit schwer, das Ausmaß der Fluchtbewegung aus der Ukraine nach Deutschland einzuschätzen. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) dringt in Brüssel auf mehr europäische Solidarität.
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Kommentare

14Mike_124. März 2022
Es ist eigentlich ein "Hohn" das die EU nach dem Flüchtlingszug 2015 sollte es von Seiten der EU eigentlich schon einen Schlüssel geben, nur leider hat wie in vielen anderen Bereichen ja für die oberste Führungsriege alles eine Einmaligkeit und sowas kommt nie wieder, sei es Hochwasser, Flüchtlingskriese usw. usw. und nun ein Krieg, sicherlich wollte diesen auch keiner vorhersehen, was eigentlich auch nicht mehr ins 21.Jahrhundert gehört, aber irgendwie nun wohl doch, .....
13Pontius24. März 2022
@12 Du missverstehst den Schlüssel, der makro-Verteilungen hängen nicht von den mikro-Verteilungen zusammen. Das Dorf hat 2015 bei der Flüchtlingskrise schon viele Menschen aufgenommen, hat demnach die Voraussetzungen dies aktuell ebenso wieder zu tun. Trotzdem ist dies nur eine Zwischenlösung bis richtige Wohnplätze für sie gefunden wurden.
12Dark_Devil24. März 2022
Hier ist ein Beispiel, wo in keinster Weise auf einen " Schlüssel" geachtet wird. Es wird einfach nur versucht zu helfen und gemacht. <link> Wenn ein Dorf mit knapp 100 Einwohnern 7x! soviele Geflüchtete aufnimmt, als wie man selbst Einwohner hat, was zeigt das? Menschlichkeit, Mitgefühl und viel Liebe. Wären nur alle so, dann gebe es diese ganzen Diskussionen nicht.
11Pontius23. März 2022
@9 Bei der aktuellen Diskussion geht es ja gerade um das Entlasten der an die Ukraine angrenzenden Länder um ihnen die Flüchtlinge abzunehmen. Sicher wäre ein schnelleres Handeln wünschenswert, allerdings mahlen die europäischen Mühlen bekannterweise langsamer, vor allem wenn sich Länder ihrer Solidarität entziehen wollen bzw. weniger solidarisch sind. Die länderspezifische Schaffung von Plätzen, Wohnräumen etc. läuft parallel dazu und hat mit der Verteilungsdiskussion erstmal wenig zu tun.
10Dark_Devil23. März 2022
Gerade Moldau zählt eigentlich zu den wirtschaftlich ärmeren Ländern. Deutschland, Frankreich etc. stehen viel besser da, aber hier wird nur palavert. Es ist eigentlich unmöglich, sich so zu geben. Denn wenn es Deutschland oder England wäre zb. die nun in dieser Situation wäre wie die Ukraine, würde auch jeder froh sein, wenn geholfen würde. Sie sollen nicht streiten, sondern sich um die Leute kümmern. Das sie hier Schutz und Zuflucht bekommen, bis dieser furchbare Krieg hoffentlich mal endet.
9Dark_Devil23. März 2022
@6 Bei diesen ganzen Rechenbeispielen, wer fragt den Polen, wie sie damit zurecht kommen? Oder Moldavien? Moldavien/Moldau hat knapp über 2 mio. Einwohner, aber derzeit halten sich von 300k Flüchtlingen da noch knapp 100k Flüchtlinge auf. Heulen die so rum, wie wir oder andere Staaten? Nein, tun sie nicht. Ja, sie bitten um Hilfen, aber es wird längst nicht so ein Getöse gemacht wie in unseren Gefilden. Oder wo greift bitte da der Schlüssel zu Aufnahme? Sie machen es einfach und bekommen es hin.
8Wasweissdennich23. März 2022
@6 was aus einer Perspektive fair erscheinen mag wird aus der nächsten Perspektive komplett unfair, das ist ja die Problematik
7Pontius23. März 2022
morgen ähnlich viele Flüchtlinge ankommen wie heute. Damit hat man erstmal eine Zahl, mit der man arbeiten kann und welche dann die Zeile für den nächsten Tage darstellen.
6Pontius23. März 2022
@4 Man kann den reinen Bevölkerungsschlüssel nehmen, man kann die wirtschaftlichen Fähigkeiten noch mit einfließen lassen (in Richtung des Königsteiner Schlüssels) - hier geht es bei der "fairen" Verteilung um die aufnehmenden Länder und ihre Belastungen, nicht die der Flüchtlinge. @3 Es ist für die Länder schon wichtig, damit sie planen können, wieviele Aufnahmemöglichkeiten sie bereitstellen müssen. Klar kann man damit nicht weit in die Zukunft schauen - aktuell kann man aber annehmen, dass
5Devil-Inside23. März 2022
@4 : Also ich weiß nicht, aber wäre es nicht erstmal wichtiger für die KRiegsflüchtlinge, dass sie nicht mehr um Ihr Leben fürchten müssen? Ob das in Spanien, oder Norwegen ist, sollte doch total egal sein. Wichtig wäre, Familien zusammen zu lassen, und fair wäre wohl eine Verteilung nach der finanziellen Möglichkeiten eines Landes, oder? Sprich ein Land wie Frankreich kann mehr aufnehmen, als Griechenland, weil es einfach mal "reicher" ist?
4Wasweissdennich23. März 2022
@1 Was soll denn bitte eine faire Verteilung von Flüchtlingen sein? Ne gleiche Verteilung per Schlüssel nach Bevölkerungszahl könnte ich mir vorstellen, fair wäre die aber auch aus vielen Gründen nicht, besonders deshalb nicht weil Menschen dann verteilt werden und sich ihren Wohnort nicht aussuchen dürften
3Dark_Devil23. März 2022
Anstatt über einen Verteilungsschlüssel zu verhandeln, sollten sie lieber ihre Energie in die Aufnahmemöglichkeiten/Unterkün fte etc. stecken. Dieser Krieg wird noch länger dauern, leider. :-( Es werden noch mehr Menschen fliehen müssen, die gilt es aufzunehmen. Jedes Land muss sich daran beteiligen, anstatt sich hier um Zahlen zu streiten, das der mehr aufnimmt und der andere hat aber noch nicht soviel. Die Zahlen kann man auch noch nicht beziffern, weil keiner weiß, wieviele es am Ende werden.
2Aalpha23. März 2022
Wenn die Länder die Flüchtlinge nicht aufnehmen wollen/können, sollten sie sich finanziell Anteilig stärker beteiligen!
1Pontius23. März 2022
Eine faire Verteilung wird es nicht geben - allein schon aus geografischer Sicht werden die Länder, welche an die Ukraine angrenzen, deutlich stärker belastet werden. Da hilft es dann nur, wenn diese Länder (und vor allem die Flüchtlinge) finanziell und materiell unterstützt werden.