Berlin (dts) - Der Vizechef der Union-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs (CDU), hat den Vorstoß des Umweltbundesamts für eine höhere Mehrwertsteuer auf Milch und Fleisch scharf zurückgewiesen. "Das ist ein Veggie Day reloaded", sagte Fuchs dem "Handelsblatt". Die Verteuerung von Gütern des täglichen […] mehr

Kommentare

13Muschel06. Januar 2017
Das Schlimme ist, dass es ja nicht um Ernährungsfragen geht, sondern um eine neue Geldquelle oder was hat dann bitte Milch damit zu tun? Deren Erzeuger würden noch mehr darunter leiden.
12astra081006. Januar 2017
das sind aber keine Nahrungsmittel....
11AS106. Januar 2017
@(9 ) Thema Rauchen ist gut. Da betätigt sich der Staat als Dealer, der an einer Droge mitverdient - ebenso wie beim Alkohol.
10Perlini06. Januar 2017
@7 Wäre ich mir nicht sicher. Bei dem vitalisierenden mit linksdrehenden Milchsäurekulturen versetzen laktosefreien Joghurt - also wenn das nicht unter Droge läuft... ;)
9Perlini06. Januar 2017
Klar, die CDU macht sich Sorgen um die Geringverdiener. :D Mal davon abgesehen, sieht der Vorschlag vor, dafür bei anderen Lebensmittel den Steuersatz zu senken bzw. den ÖPVN günstiger zu machen. So die Theorie. Aber ok, dem feisten Michel darfst du nicht seine billigen Fleischabfälle wegnehmen. Da wird er böse! :D @3 @5 Ähm, Thema Rauchen ...
8raptor23096106. Januar 2017
Schaumwein ist ein sehr schlechtes Beispiel: Hier geht es um die "Sektsteuer". Die wurde nicht wegen einer "Erziehung" eingeführt sondern aus einem ganz anderen Grund. Kaiser Wilhelm II führte sie 1902 ein, um die kaiserliche Flotte zu finanzieren. 1918 versenkten sich die Schiffe in Sacapa Flow - die Sektsteuer zahlen wir aber noch heute. <link>
7astra081006. Januar 2017
muss @3 recht geben. Es ist nicht Aufgabe des Staates in die Marktwirtschaft einzugreifen. Schon gar nicht, wenn es hierbei um Grundnahrungsmittel geht. Ist ja nicht so, dass Milchtrinker oder Menschen die Joghurt essen sich damit berauschen :-)
6AS106. Januar 2017
@(5 ) Soziales Verhalten ist da nicht das richtige Wort. Konsumverhalten wäre das richtige Wort. Auto und Schaumwein sind gute Beispiele, denn die braucht keiner. Also einfach verzichten, wenn man die Steuer nicht zahlen will. Wir sprechen hier aber über Lebensmittel - und die heissen ja nicht umsonst so.
5luke6606. Januar 2017
bei Autos Strom und Schaumwein gehts doch auch....Steuern regeln sehr oft soziales Verhalten
4raptor23096106. Januar 2017
"Wir" hatten schon mal einen staatlich verordneten wöchentlichen "Eintopftag". Das war 1933 - und das hat ja bekannter Weise hervorragend geklappt. Sowohl das System als auch der Versuch, Eintopf zu bevorzugen sind weggefegt worden. Herrn Fuchs gebe ich da Recht.
3AS106. Januar 2017
weil es keine staatliche Aufgabe ist, die Leute zu einem bestimmten Ernährungsverhalten und zu einer bestimmten Lebensweise zu drängen. Wir leben immer noch in einem zumindest in Teilen freien Land.
2luke6606. Januar 2017
warum nicht ?
1AS106. Januar 2017
Genau so sehe ich das auch. Das Steuerrecht kann nicht dazu dienen, eine bestimmte Ernährungsweise zu bevorzugen.