Berlin - Das Bundesfinanzministerium erwartet anders als das Bundeswirtschaftsministerium nicht, durch die stark gestiegenen Energiepreise mehr Geld aus der Umsatzsteuer zu erhalten. Nach aktuellem Stand gehe man nicht von Mehreinnahmen aus, sagte eine Sprecherin des Ministeriums am Freitag in […] mehr

Kommentare

11Sonnenwendevor 6 Stunden
@10 Ja, aber der Satz ist schlecht formuliert. Es gibt andere Artikel – gab es auch hier bei Klamm – die genauer auf das Gesamtbild, explizit auf die Gesamtberechnung des Finanzministeriums eingehen. Abgesehen von diesem einen Satz ist es auch in dieser News genau so formuliert: das Finanzministerium rechnet ganz allgemein nicht mit Mehreinnahmen aus Steuern.
10oellsvor 6 Stunden
@9 Also ich lese in der Meldung: "Das Bundesfinanzministerium erwartet anders als das Bundeswirtschaftsministerium nicht, durch die stark gestiegenen Energiepreise mehr Geld aus der Umsatzsteuer zu erhalten."
9Sonnenwendevor 6 Stunden
@2 ,3 ,4 Das Finanzministerium redet nicht von unveränderten Einnahmen bei der Umsatzsteuer allein. Es redet davon dass es insgesamt nicht mit Mehreinnahmen aus den Steuern, und damit sind alle Steuern in der Summe gemeint, rechnet. Die Steuereinnahmen entstehen ja nicht nur aus Umsatz- und Mehrwertsteuer allein. Z.B. erwartet das Finanzministerium Mindereinnahmen aus der Energiesteuer aufgrund von Sparverhalten bei den Verbrauchern, um nur einen Aspekt zu nennen. Einen weiteren nennt @6 .
8Pontiusvor 6 Stunden
erhöht. Kapitalismus ist Fluch und Segen zugleich.
7Pontiusvor 6 Stunden
@4 Wenn Ölmutis fiktiv bei 1.75€ 5 Cent Gewinn machst und bei 2.50€ 10 Cent Gewinn macht, dann ist der Umsatz egal - es gibt 5 Cent Übergewinn. Nur auf den Gesamtgewinn macht sich die Menge an verkauften Volumen bemerkbar. @5 Umsatzsteuern von Dienstleistern werden durchgereicht, es sei denn man hat zuvor Festpreise vereinbart. Aber da sollte man wissen, dass solche Preissprünge vorkommen können und dementsprechend sollte kalkuliert werden - was dann den eigenen Gewinn ohne diese Sprünge
6Irgendwarevor 6 Stunden
Bei der MwSt Betrachtung bitte den ganzen Artikel lesen. Es geht zum einen um Einspareffekte, aber auch um Konsumzurückhaltung in anderen Bereichen. Wer mehr Geld für Sprit ausgibt, kauft z.B. weniger Waren - damit bleibt die MwSt Menge gleich, kommt nur woanders her. Ebenso wird Sprit überproportional von gewerblichen Kunden getankt, die sich die MwSt alle zurück holen. Somit können Gewinne der Ölkonzerne steigen, die eingenommene MwSt in Summe jedoch nicht.
5Shoppingqueenvor 6 Stunden
Der Dieselpreis ist um ca. 50% gestiegen und damit auch die Mehrwertsteuer. Wie sollen Handwerker, Speditionen, die häusliche Krankenpflege, die Leute die zur Arbeit müssen und viele mehr da sparen? Auch Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, der ÖPNV können nicht zu Fuß laufen, Lastenräder benutzen oder im Homeoffice sitzen. Dieser Preisanstieg soll die weggelassenen Privatfahrten ausgleichen? Dann würden ja Millionen Leute vorher nur aus Spaß am Leben sinnlos durch die Gegend gefahren sein.
4oellsvor 6 Stunden
@ Come on, der Spritpreis ist gegenüber vor Kriegseröffnung geschätzt rd. 40 - 50% gestiegen. Wenn der Umsatz gleich geblieben sein soll, müsste also entsprechend 40 - 50% weniger verbraucht worden sein. Außerdem: wie sollen die Gewinne steigen, wenn der Erlös (der Umsatz) konstant geblieben ist, die Kosten (Einkaufspreise) deutlich gestiegen sind?
3Pontiusvor 6 Stunden
@1 +2 Ihr betrachtet beide die verkaufte Menge nicht mit. Ja wenn man zur Arbeit fährt, dann kann man dafür nicht weniger tanken - es sei denn man macht Home Office - aber man kann durchaus bei anderen Wegen sparen und damit am Ende weniger an der Zapfsäule benötigen. Und trotzdem können die Ölmultis noch mehr Gewinn pro verkauften Liter aka Übergewinn erzielen.
2Elegandinavor 6 Stunden
Kann ich so nicht glauben. Die arbeitende und auf das Auto angewiesene Bevölkerung muss tanken und von den Speditionen usw. schreib ich erst mal gar nicht. Wer fahren muss, fährt. Da sollte Herr Klingbeil noch einmal genau nach rechnen.
1oellsvor 6 Stunden
Wenn das Finanzministerium keine Mehreinahmen aus der Umsatzsteuer erwartet, dann werden die Mineralölunternehmen auch keine Übergewinne erzielen (der Umsatz steigt ja laut BMF nicht und da sich die Einkaufskosten erhöht haben, würden die Gewinne tendenziell sinken). Plausibel?!