Berlin (dpa) - In der Coronakrise konnten viele Schülerinnen und Schüler in Deutschland digital nicht erreicht werden. Das ist das Ergebnis einer Auswertung des «Schul-Barometers», die heute vom Institut für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie der Pädagogischen Hochschule Zug in der Schweiz […] mehr

Kommentare

13Volker4016. Mai 2020
Was fehlt sind vor allen Konzepte und Unterrichtsmittel für einen Fernunterricht, Es gibt Länder da funktioniert das seit Jahrzehnten ohne das es schon Internet gab.
12k3362015. Mai 2020
Total unerwartet.
11k49385715. Mai 2020
Ich habe drei schulpflichtige Kinder und alleine in deren Klassen sind sieben Kids die keine Möglichkeit haben digital zu lernen, da die Eltern das Geld nicht haben die erforferdliche Technik zu kaufen. Auch kenne ich einige Menschen die ländlich leben, da ist Internet schon ein Glücksfall und das dann in einer Geschwindigkeit wie früher ein 56k Modem.
10Faroul15. Mai 2020
Das klemmt doch an allen Ecken. In DE kann man froh sein, 50Mbit/s zu haben (in DK jammert man, wenn's "nur" 500Mbit/s sind!), nicht alle Eltern sind technisch so ausgestattet, daß das Kind überhaupt ein Gerät für Videocalls hätte, und dann sollen sie noch zusätzliche Geräte kaufen, wo das Geld eh knapp ist? In Sachen Digitalisierung und Internet ist Deutschland 10-20 Jahre hinterher, das bekommt man in 10 Wochen Corona nicht ansatzweise in den Griff.
9Marc15. Mai 2020
Besonders die bildungsFERNEN Schüler...
8Wasweissdennich15. Mai 2020
ich habe da Probleme 1:1 mitbekommen, manche Eltern hatten die Technik gar nicht oder z.B. nur eine mobile Datenflatrate in einer Größenordnung die keine Videokonferenzen zulässt und in anderen Fällen haben eben Eltern oder Schüler einfach nicht mitgezogen
7inuvation15. Mai 2020
Es nützt aber auch nicht immer nur erreichbar zu sein. Ein Smartphone ist in den meisten Haushalten vorhanden, PC, Laptop und Co bei sehr Vielen. Bei der Tochter einer Bekannten musste aber erst noch ein Multifunktionsdrucker angeschafft werden. Die Aufgaben kommen per Mail, müssen ausgedruckt, bearbeitet und dann gescannt werden um dann per Mail zurück an die Lehrer zu kommen. Umständlicher geht es kaum. Online nur in Mathe und via Skype o.Ä. gar nicht. Könnte besser sein *denk*
6k29329515. Mai 2020
Das Problem ist doch, dass die Schüler ihren Lehrern ohne weiteres zeigen könnten, wie sie erreichbar sind, zu den Lehrern aber nicht hinkommen dürfen, um denen das zu zeigen. Die völlig überalterte Lehrerschaft aus dem vorigen Jahrtausend hat keine Ahnung von moderner Technik und will nur noch bis zur Pension durchhalten. In 10 Wochen hat sich da NIX getan, das Schulsystem ist immer noch so mies wie vorher. Aber, hey, die Lufthansa wird gerettet und wir bauen wieder Verbrennerautos!
5Troll15. Mai 2020
@2 So hoch sind die Militärausgaben in Deutschland wirklich nicht. Das Problem ist eher, daß es oft für falsche Dinge ausgegeben wird. Aber zum Thema: Die Schulen sind ja eigentlich ganz gut mit der Gestaltung in Form von Präsenzunterricht. So eine Krise ist ein Sonderfall. Fernunterricht wird aber unabhängig von der Technik nicht das kompensieren, was Präsenzunterricht bietet. Da finde ich andere Investionen im Bildungssektor wichtiger als die Möglichkeit von Fernunterricht.
4Muschel15. Mai 2020
@3 Stimmt. Leider stimmt das auch: <link>
3thrasea15. Mai 2020
@2 Nein, stehen wir nicht. <link>
2diddll15. Mai 2020
ne sind wir bestimmt nicht aber in millitär ausgaben stehen wir ganz oben in der liste.lol
1wanita15. Mai 2020
In der Digitalisierung sind wir Deutschen wirklich keine Vorbilder