Berlin (dpa) - Das dürfte den Streit um Sinn und Unsinn von Umweltzonen weiter befeuern: 2011 sind die Feinstaubbelastungen in Städten weiter gestiegen. Das Umweltbundesamt gibt dem Wetter eine Mitschuld. Die Luft in deutschen Städten war 2011 trotz rund 50 Umweltzonen zu stark mit […] mehr

Kommentare

122fastHunter06. Februar 2012
Alle reden nur über Umweltzonen, dabei helfen die fast gar nicht, da der öffentliche Nahverkehr und Fahrzeuge des öffentlichen Dienstes keine Filter brauchen. Grund: zu teuer! Und die vielen Bezien-PKWs sind von der Umweltzone auch nicht betroffen. Ergo Blödsinn! Baut Umgehungsstraßen und haltet den Verkehr aus der Stadt fern. Dresden will es ohne Zone schaffen. Daran können sich andere Städte einmal ein Beispiel nehmen!
11Weisichnich06. Februar 2012
Wenn bei den Luftmessstationen im ländlichen Raum und im städtischen Hintergrund die Messwerte niedrig sind und nur an Verkehrsschwerpunkten die Grenzwerte überschritten werden, dann hat das nix mit Vulkanausbrüchen oder so zu tun, sondern ist anthropogen, durch den Kfz-Verkehr! Diese Emissionen müssen in erster Linie reduziert werden! Umweltzonen sind leider ein viel zu schwaches Mittel!
10k24619006. Februar 2012
die menschheit hat noch vergessen über vulkane und erdausbrüchen in island,africa,asien, kalifornien und ozeanien, russfilter einzubauen.was glaubt ihr woher der feinstaub kommt.sicher liefert auch die industrie,gas und e-werke,stahlwerke etc.den grössten teil.aber das feld des diskus ist gross.jedoch das grösste geschäft, macht man mit der dummheit der menschen und die umweltzonen sind dummheit.
9Big_Frog06. Februar 2012
Die höchste Belastung kommt durch die Wetterlagen und lassen sich ziemlich schlecht regulieren. Das Auto wird gebraucht, denn es fahren die wenigsten Menschen aus Dafke durch die Gegend. Entscheidend wird sein, wie wir es schaffen Fahrzeugen mit Null Schadstoffausstoß schnell einzuführen. Umweltzonen sind der absulute Hirnriß, denn die ausgeschlossenen Fahrzeuge fahren ja doch irgendwo und der nächste Windstoß in die Zone bringt es dann in der Messung zu sehen.
8Touchy06. Februar 2012
@Bluemchen Ja, und die Dieselfahrer werden mit höherer Steuer und dem Einbau eines Partikelfilters bestraft (und müssen dafür zahlen, obwohl es nachweislich nichts bringt), ausser dass ZUFÄLLIG der Russ weniger wird. Diesel ist nach wie vor viel zu hoch besteuert (beim Tanken) und auch viel zu teuer (google das mal). Diesel ist ein Abfallprodukt der "Benzin-Fahrer". D.h. die Dieselfahrer zahlen für den Müll der anderen die Entsorgung? Klar muss etwas getan werden, aber dann bitte überlegt....
7Bluemchen06. Februar 2012
die russbelastung ist nicht mehr so hoch und das ist gut so <link>
6Grisusu06. Februar 2012
Die Stickstoffoxide stammen hauptsächlich aus den Abgasen von Industrie, Gebäudeheizung und Verkehr. Die Emittentengruppe Kfz-Verkehr trägt mit Abstand am meisten zu den Stickstoffoxid-Emissionen bei. Industrie, Gebäudeheizung und Kfz-Verkehr sind zu etwa gleichen Teilen für die Staubemissionen verantwortlich. Ego liegt es doch am Kfz-Verkehr! Logisch wo viele Autos - hohe Luftschadstoffbelastung! Also Autoverkehr reduzieren immer und überall!
5gomes06. Februar 2012
@3 Du hast Recht mit den Stickoxiden, generell machen diese gerade mal ca. 25% des Feinstaubwertes aus (was nicht heißt, dass der Ansatz sinnlos wäre, da die anderen Quellen noch schwerer zu reduzieren sind)! Die Überschreitungen finden zudem meist bei Inversionswetterlage oder Wetterlagen schwachen Luftaustausches statt, also genau im Gegenteil zu dem von dir angenommenen Szenario, weil bei sonnigen Tagen die Zirkulation der Grenzschicht besonders angeregt und die Luft ausgetauscht wird.
4Werter06. Februar 2012
Die Grundidee ist ja nicht schlecht nur die Umsetzung hirnrissig. Nur weil ein Auto einen Kat hat darf es fahren, dabei funktioniert der erst richtig wenn er warm ist. Ich bin für ein Fahrverbot von allen Fahrzeugen die mehr als z.b. 5 Lieter im Stadtverkehr benötigen, bez. die mehr als x Ausstoßen. Wenn dann die Autos die 10 Lieter und mehr brauchen verschwinden ist das mit Sicherheit eine Entlastung für die Luft.
3LordIntruder06. Februar 2012
Wollen wir wetten, dass die Überschreitung der Grenzwerte immer an warmen, sonnigen Tagen nach längerer Trockenheit stattgefunden hat? Und Stickoxide entstehen nicht nur bei der Verbrennung von Kraftstoff, aber da muss man ja nur mal nachlesen.
2k525006. Februar 2012
@1 du hast nur teilweise recht. die plakette bringt aber kein geld. das ganze ist wieder mal nur bauernfängerei. die schilder kosten weit mehr als die plakette bringt. selbst die strafzettel wegen "keine plakette" bringen weniger als die politesse kostet. es ist und bleibt einfach nur verarsche und abzocke der autofahrer.
1KingTux06. Februar 2012
Diese Umweltzonen sind auch höchst sinnvoll. Wenn der Feinstaub das Schild sieht dreht er natürlich um 90 Grad ab. Umweltzonen gibt es um uns das Geld für die Plakette abzuknöpfen. Wie erklärt man sonst eine Autobahn die durch eine Stadt geht und an jeder Ausfahrt diese bescheuerten Schilder stehen?