Berlin (dts) - FDP-Fraktionsvize Michael Theurer hat sich für eine Begrenzung der Amtszeit eines Bundeskanzlers ausgesprochen. "Wir sollten in Deutschland ernsthaft darüber nachdenken, ob eine Amtszeitbegrenzung für den Kanzler nicht Sinn ergibt", sagte Theurer dem "Handelsblatt" […] mehr

Kommentare

10Photon21. Dezember 2017
@9 : Mitte allein reicht ja auch nicht. Im Gegenteil setze ich als Bedingung voraus, dass sich ein Kanzler in der politischen Mitte bewegt. Gern mit linkem oder rechtem Einschlag, aber bitte noch immer in der Mitte. Nur das allein macht ja keinen GUTEN Kanzler aus. Ich setze auch bei einem Arzt voraus, dass er Gelbe Scheine ausfüllen kann. Deswegen muss er aber noch lange kein guter Arzt sein.
9Folkman21. Dezember 2017
@8 : Aber Merkel kann man durchaus als "Kanzler der Mitte" bezeichnen. Die Mitte ist mit ihr zufrieden, wenn man sich so ihre Umfragewerte über die Jahre anschaut. Auch ihre CDU ist bis heute stärkste Kraft. Wir haben also durchaus so einen Mitte-Kanzler seit Jahren. Aber dennoch kannst du - und so viele andere im Land - mit ihr nicht viel anfangen...
8Photon21. Dezember 2017
@6 : *lach* Ja, stimmt schon. ABER Honecker war unabwählbar und wenn Du in Deiner "Lehre" gut aufgepasst hast, ging man ja auch nicht wählen, sondern falten. Es geht also nicht um eine Diktatur mit Demokratie-Kondom, sondern es geht darum, dass nicht eine künstliche Bürokratie guter Arbeit im Wege steht. Und ein Kanzler MUSS jemand der deutschen Mitte sein. Nur dann wird die Mehrheit sagen, dass seine Arbeit zumindest "ok" ist. Die Ränder werden nie zufrieden sein.
7raffaela20. Dezember 2017
LOL @6 . Der war gut :-D
6Folkman20. Dezember 2017
@5 : Dass wir mal einen Kanzler haben werden, mit dem die allermeisten zufrieden sind, wird aber ganz bestimmt nicht passieren, denn dafür sind die Ansichten in dieser pluralen Gesellschaft viel zu breitgefächert. Wen die Mitte mag, würden Rechte und Linke daneben finden, wem die Rechten toll fänden, könnten die Linken nicht ab, ebenso umgekehrt... Ich, als gelernter DDR-Bürger, hätte auch echt keinen Bock mehr auf einen Diktator, dem man Jahrzehnte das Lametta um die runzlige Birne hängt...
5Photon20. Dezember 2017
@4 : Spielt doch keine Rolle, wen ICH gut finde oder EIN anderer. Aber wenn wir mal einen Kanzler/Kanzlerin hätten, mit der die allermeisten zufrieden sind, dann sollte auf jeden Fall keine harte Jahresgrenze seinem Erfolg im Wege stehen, wie etwa in den USA. Nur damit jeder "mal dran kommt"? Halte ich für Quatsch.
4suse9920. Dezember 2017
@1 : Könnte aber wohl sein, dass wen du für gut hältst, jemand anderes eine/n Idioten nennt. Was dann? @2 : Da jede Partei nur einen Kandidaten nennt, ist eine "Abwahl" nur mit einem Parteiwechsel möglich. Bei Stammwählern schwierig. - Ich finde den Vorschlag gut. Maximal 3 Amtsperioden, genauso für alle Abgeordneten. So kommt keiner auf die Idee, in Berlin einzuschlafen und alt zu werden. Altersbezüge je nach Dienstjahren, max. 50 % der Bezüge, wie bei allen "freien" Rentnern be- und angerechnet.
3tastenkoenig20. Dezember 2017
Nicht wirklich. Der Wähler wählt ja keinen Kanzler. Man kann z.B. das Wahlprogramm der Union weitgehend richtig finden, aber sich dennoch einen neuen Kanzler wünschen. Oder mit dem SPD-Spitzenkandidaten noch weniger anfangen können. Ich finde den Vorschlag überlegenswert. Niemand ist unersetzlich, aber jeder verschleißt unweigerlich in so einer Rolle. Noch kein Kanzler hat selbst den Absprung gefunden. Entweder der Wähler oder seine Partei haben ihn gezwungen. Es könnte für mehr Dynamik sorgen.
2Friedrich195320. Dezember 2017
Ein ungeschickter Vorschlag! Die ach so freien Liberalen haben dabei wohl den Wähler übersehen! Wenn er eine(n) Kanzler(in) nicht mehr haben will, dann hat er mit dem Stimmzettel die Möglichkeit, dies zum Ausdruck zu bringen!
1Photon20. Dezember 2017
Schwachsinn. Im Gegenteil würde ich mir einen wirklich guten Kanzler (oder Kanzlerin) auf Lebenszeit wünschen. Klar wäre es schön gewesen, wenn die Merkel schon im ersten Jahr gescheitert wäre. Aber das Volk wollte sie doch, warum auch immer. Aber hätten wir endlich mal einen wirklich guten Kanzler, dann soll der bitte so lange wie möglich wirken und nicht nach X Jahren Platz machen müssen für einen was-weiß-ich-Idioten, der da kommen könnte.