Berlin (dts) - FDP-Chef Christian Lindner hat die angekündigten Korrekturen des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz an der Agenda 2010 heftig kritisiert. "Martin Schulz marschiert stramm nach links. Mit der Agenda 2010 macht er jetzt den größten Reformerfolg sozialdemokratischer Politik der letzten […] mehr

Kommentare

3Mr.Twister20. Februar 2017
Es sind Korrekturen etwa bei der Befristung von Zeitarbeitsverträgen geplant und eine stärkere Berücksichtigung der Lebensarbeitsleistung, stramm nach links sieht für mich anders aus. Dies wäre der Fall wenn die Agenda2010 als ganzes in Frage gestellt wird, aber die SPD bekennt sich weiterhin dazu.
2tastenkoenig20. Februar 2017
Das Fundament unserer guten Lage spiegelt sich nicht nur im BIP wider, sondern auch im Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Und der ist zunehmend gefährdet. Deshalb täten dem neoliberalen Zeitgeist der letzten Jahrzehnte ein paar linke Korrekturen durchaus gut.
1dicker3620. Februar 2017
Hat jetzt der Lindner Angst die SPD könnte sich auf ihre alten Werte besinnen? Es ist doch gut so, das sich die SPD und die CDU mal wieder etwas von einander trennen, denn in der Wahrnehmung des Volkes haben sich die Parteien ja fast gleich dargestellt. Das die FDP andere Werte vertritt ist doch normal, sonst könnte sie ja gleich mit einer der beiden Parteien fusionieren.