Stuttgart (dpa) - FDP-Chef Christian Lindner hat den Ausstieg der Liberalen aus den Jamaika-Sondierungen mit Union und Grünen verteidigt. Das Nein der FDP sei ein «konstruktives Nein» gewesen, sagte Lindner beim traditionellen Dreikönigstreffen seiner Partei in Stuttgart. Es sei ein Signal gegen […] mehr

Kommentare

12k47464707. Januar 2018
Ich war nicht dabei, aber man kennt Merkel und die CDU bereits seit einigen Jahren...unrealistisch finde ich es jedenfalls nicht, dass die CDU die Bedingungen für eine Koalition bestimmt...ich glaube, dass die Grünen eher auf ihre Ideale verzichtet haben, weil sie die Regierung stellen wollten, das jedoch unterstellt man nun der FDP...
11Thorsten070906. Januar 2018
@10 eher zweiteres, sie wollten nicht. Lindner wollte maximal schwarz-gelb, dies hat er vom Wähler nicht bekommen. Da hat er halt mal ein wenig rumgebockt. Und hat nur gefordert, damit die Verhandlungen scheitern.
10tastenkoenig06. Januar 2018
Ich beklage bei den Jamaikanern mangelnden Kompromisswillen. Mir kann keiner erzählen, dass die thematisch nicht hätten zueinander finden können. Die Grünen sind sehr weit gegangen, um ein positives Ergebnis zu ermöglichen. Die haben die Angst vor dem eigenen Wähler überwunden. Die CSU hat bei allem immer die Bayern-Wahl im Auge, und die FDP ist nach der APO-Zeit sehr ängstlich - und hat offenbar auch nicht gut verhandelt. Schlechte Vorbereitung wurde kolportiert. Konnten oder wollten sie nicht?
9Leoric06. Januar 2018
Vor den Verhandlungen war der generelle Tenor, dass Lindner sich für die Macht in jedem Fall verkaufen würde. Die, die jetzt maulen, dass er sich vor Verantwortung scheue, sind die gleichen, die sonst immer sagen und gesagt hätten, er würde Alles für eine Regierungsbeteiligung tun. Was denn nun? Oder brauchen wir eine neue kreative Erklärungsvariante von denen, die ganz genau Bescheid wissen?
8Brutus7006. Januar 2018
Der einzige Grund warum Lindner Nein gesagt hat ist der das er in der Jamaika-Koalition die Lobbyisten-Politik der FDP nicht hätte durchsetzen können. Hätte er Politik für das Volk machen wollen hätte es keinen Grund für ein Nein gegeben. Was er jetzt von sich gibt ist scheinheilig und dürfte wohl selbst bei FDP-Wählern mehr als ein Stirnrunzeln hervorrufen.
7ircrixx06. Januar 2018
Wenn ich das so lese, fällt mir meine Premiumausrede aus Gymnasialzeiten wieder ein. Da antwortete ich fallfokussiert auf die Frage, ob ich meine Hausaufgaben gemacht hätte, mit einem sozialen Nein. Das war zu der Zeit des ganzen Soziologenhypes und ließ sich damals schwer kontern. (Geschweige denn wollte man das näher "hinterfragen", man hätte sich ja blamieren können.)
6jub-jub06. Januar 2018
Wen interessiert das noch? Nein ist nein.
5k40830006. Januar 2018
wenn Mutti ihn nicht mag ...
4Thorsten070906. Januar 2018
FDP-Chef Lindner: Nein zu Jamaika war «konstruktives Nein» <--- Lindner hatte von vornherein kein Bock konstruktiv mitzuarbeiten, das es ein Erfolg wird.
3rudiffm06. Januar 2018
Ich sehe es als Schutzbehauptung um bei den bevorstehenden Wahlen nicht noch mehr Wähler zu verlieren. Sicher würde er auch dort den "Schwanz" einziehen, wenn es um die Verantwortung geht. Lindner ist leider nur ein Redner, keiner der tatsächlich handelt und echte Verantwortung übernehmen will.
2romanti-c-ker06. Januar 2018
Dazu fällt mir nur Pipi Langstrumpf ein... "Mach ich mir die Welt, wie sie mir gefällt...". So langsam fällt ihm wohl auf, das er bei etlichen Wählern das Vertrauen verloren hat.
1tastenkoenig06. Januar 2018
Überzeugt mich nicht.