Berlin - Die Präsidentin des Deutschen Bundestags hat in der vergangenen Legislaturperiode fast zwei Dutzend Verdachtsfälle eines Geheimnisverrats zur Anzeige gebracht. Das berichtet das Nachrichtenportal T-Online unter Berufung auf einen Sprecher der Bundestagsverwaltung. Insgesamt sind dem ...

Kommentare

(11) Sonnenwende · 24. Mai 2025
@10 Lustig, dass lt. deinem Link ausgerechnet die AfD der Spitzenreiter bei Fehlzeiten an Sitzungstagen ist. Sind das nicht die, die immer am lautesten schreien, wenn "unsere" Steuergelder ...
(10) Pontius · 24. Mai 2025
@5 Wie denkst du denn kommt man auf nur maximal 10% Abwesenheitsquote bei solch einem leeren Bundestag? <link>
(9) tastenkoenig · 24. Mai 2025
Eben. Man muss sich schon fragen, was z.B. ein Agrarpolitiker in einer Debatte zum Familienrecht beitragen oder welche Erkenntnisse er dort gewinnen kann. Von besonderen Einzelfällen abgesehen wohl eher nichts. Es hat schon seinen Grund, warum die Gremien häufig parallel zum Plenarbetrieb laufen. Der Arbeitsaufwand der MdB wurde schon angesprochen, da bedarf es eines guten Zeitmanagements und keines sinnlos Rumsitzens, nur um Präsenz zu beweisen. Hilft in der Wirtschaft auch nicht wirklich.
(8) Sonnenwende · 24. Mai 2025
@5 als Ergänung zu @6 : Es würde gar keinen Sinn machen, wenn alle Abgeordneten immer an allen Sitzungstagen im Plenum anwesend sein müssten. Das wäre Verschwendung von Arbeitskraft. Und wahrscheinlich würden die ihr Arbeitspensum dann auch nicht mehr schaffen. Man kann das auch sehr schön sehen, wenn man sich die Sitzungen mal anschaut: bei fachbezogenen Themen sind auch nur die entsprechenden Fachpolitiker der Fraktionen da und zwischen den Themen gibt es regen Wechsel.
(7) tastenkoenig · 24. Mai 2025
@5 Wer Deine Quelle genau liest, stellt fest, dass auch die Anwesenheit in einem der Ausschüsse im Sinne dieses Gesetzes ausreicht. "Die Eintragung in die Anwesenheitsliste wird vom Zeitpunkt der Auslegung an ersetzt […] durch Eintragung in die Anwesenheitsliste eines Ausschusses oder eines sonstigen Gremiums des Bundestages, durch Wortmeldungen in einem Ausschuss oder einem sonstigen Gremium des Bundestages, […]"
(6) thrasea · 24. Mai 2025
@5 Die Präsenzpflicht gilt nicht für den Plenarsaal. Alle, die in den von @3 und @4 erwähnten Ausschüssen teilnehmen, sind doch ebenfalls anwesend. Schon uralt, aber immer noch richtig und wichtig zu verstehen: <link>
(5) martino66 · 24. Mai 2025
@3 und @4 Nach § 14 des Abgeordnetengesetzes besteht an Sitzungstagen Präsenzpflicht. Die Abgeordneten müssen sich in eine Anwesenheitsliste eintragen.
(4) Sonnenwende · 24. Mai 2025
@2 Nicht dafür um im Plenum zu sitzen. Sondern um zu arbeiten, und wie @3 schon richtig sagt, findet das vor allem außerhalb des Plenums statt. Allerdings ist das nicht nur die Arbeit in den Ausschüssen, auch Sonderaufgaben gehören dazu, Betreuung der Wahlkreise, Organisatorisches, Bürgersprechstunden und noch vieles mehr. Die meisten Abgeordneten arbeiten weit mehr als 40h/Woche.
(3) Pontius · 24. Mai 2025
@2 Weil die Arbeit vor allem in den Ausschüssen stattfindet: <link>
(2) martino66 · 24. Mai 2025
Eine Bundestagssitzung die sehr übersichtlich besucht war. Verdammte Schei..., wofür werden die eigentlich von uns Steuerzahlern bezahlt?
(1) nadine2113 · 24. Mai 2025
Das darf doch wohl nicht wahr sein!
 
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