FORTSETZUNG: Es wird geregelt wieviele Leute ich treffen darf und schon wird überlegt, wie ich die Regel auslege, um möglichst viele Leute treffen zu dürfen. Richtiger wäre, eine Zeitlang möglichst viele Kontakte zu vermeiden. ... Und so verlängert sich der Lockdown von Woche zu Woche. Und natürlich ist die Politik an allem Schuld. ...
Wenn gegen meinen Willen entschieden wird, bin ich unzufrieden - ganz normal. Die dringende Notwendigkeit der Entscheidungen wird angezweifelt und verleugnet. Die Pandemie kann nur durch Mitmachen aller bekämpft werden. Aber anstatt mitzumachen, suchen immer mehr Menschen Auswege und Schlupflöcher. Ein Beispiel: ...
Ja, so langsam.... am Anfang war ich noch überzeugt, dass uns "Mutti" gut durch die Pandemie bringt und was haben wir uns alle über die Amis amüsiert... und dann tut sich seit Wochen und Monaten plötzlich nichts mehr außer Versprechungen, Pannen und Schmiergeldaffären. Das in einem Superwahljahr, bin gespannt wer die nächste Regierung stellen darf.
Und wahrscheinlich sind ebenfalls Zwei Drittel unzufrieden mit ihren Mitmenschen, weil die sich nicht an die Regeln halten und dadurch immer wieder steigende Zahlen verursachen.
Was für ein Krisenmanagement? Bei einem Krisenmanagement sollte man meinen, "die Wissen schon was sie tun, die haben einen Plan". Aber das ist ja ein heil loses durcheinander. Jeder scheint zu machen was er will. Chaos würde es besser beschreiben. Dazu kommt dann noch, dass einige nicht besseres zu tun haben als ihren Vorteil aus der Krise zu ziehen.
Nach einem Jahr sollte man aber auch meinen, dass die Herrschaften langsam Routine mit der Krise haben - aber weit gefehlt! Vor einem Jahr war das Ziel noch der Impfstoff, dann wird alles gut. Und jetzt?
Herr Spahn hätte vielleicht lieber Finanzminister werden sollen. Wer sich ein Haus im noblen Stadtteil Dahlem für 4,125 Millionen Euro leisten kann - Respekt.