Hanau (dts) - Der Familienunternehmer Jürgen Heraeus sieht Deutschland "in einem schlechten Zustand". Es herrsche "eine große Apathie. Nichts geht voran – außer der Bürokratie", sagte der Aufsichtsratschef des gleichnamigen Hanauer Milliarden-Konzerns dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). Er sehe […] mehr

Kommentare

6isdochwurst04. Februar 2020
Die Firmen machen doch schon lange diese Papierflut mit und unterschreiben jeden Kram. Wenn ich mich selbstständig mache und zuerste eine Sekräterin einstellen muss ist gewaltig was faul. Bürokram bringt Jobs, das ist was zählt. So sinnlos die auch sein mögen. Wenn wir effizient wären, hätten Standart 10 Mio Arbeitslose.
5gabrielefink04. Februar 2020
Zitat: "Tempo und Ehrgeiz, die aus Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg ein ökonomisches Wunder machten, sind jetzt eher in China zu finden" - Nach dem Krieg war alles zerstört, es gab wenig zu essen, und alle haben mit angepackt, um wieder ein Leben und eine Struktur aufzubauen. Inzwischen ist alles getan, alle sind "satt" und müde und gelangweilt. Jeder will nur noch seinen Status quo erhalten. Wo soll der Antrieb her kommen?
4UweGernsheim04. Februar 2020
für unsere Betriebe ist es ein großes Problem, dass sie durch die Bürokratie massiv "Steine in den Weg" gelegt bekommen. Nur ein Beispiel bei uns aus dem Ort: kleines Unternehmen mit 4 Angestellten. Bisher saß man in den Pausen gemeinsam mit dem Chef im Chefbüro und keiner hatte Probleme damit. Nun nach Begehung durch die BG muss ein Pausenraum her oder der Betrieb, der seit mehr als 50 Jahren ausbildet und Arbeitspätze schafft wird zugemacht. So ein Wahnsinn!!!
3DJBB04. Februar 2020
Wenn bloß jeder Unternehmer so denken würde, Hut ab
2Grizzlybaer04. Februar 2020
Kann auch nur zustimmen. Es wird zu viel geplant und auf jede Befindlichkeit wird Rücksicht genommen!
1k38074804. Februar 2020
* Nichts geht voran – außer der Bürokratie* - wo er da mal recht hat ... hat er Recht -- und mit dem Rest seiner Aussagen auch