Berlin (dpa) - Das harte Vorgehen von Facebook gegen die umstrittene «Querdenken»-Bewegung ist über Parteigrenzen hinweg weitgehend begrüßt worden. Vereinzelt wurde die bislang beispiellose Löschaktion des US-Konzerns aber auch in Frage gestellt. So befürwortete die SPD-Vorsitzende Saskia Esken im ...

Kommentare

(73) Pomponius · 19. September um 09:14
@72: Hier handelt es sich um ein juristisches Thema. Ich habe nichts Persönliches angesprochen! Beurteilung juristischer Sachverhalte obliegt den Juristen. Deine Frage war «Welche Gefahren?». Antwort: Werden juristische oder natürliche Personen kurz vor Wahlen strafrechtsrelevant angegangen oder sonstige irreführende die Wahlen beeinflußende Inhalte verbreitet so ist es dem Seitenbetreiber unbenommen die Vorgänge dem Staatsanwalt zu übergeben sowie Nutzer und Inhalte zu löschen.
(72) naturschonen · 19. September um 07:25
@71 das beantwortet leider meine Frage überhaupt nicht, aber du hast natürlich recht, niemand muss hier über Persönliches kommentieren
(71) Pomponius · 18. September um 22:06
@63: In K. 38 habe ich darauf hingewiesen. Mit Grips kannst du dir die vielen Gefahren selbst ausmalen. PS: Richtig durchgeführt ist diese Form nicht anfechtbar.
(70) naturschonen · 18. September um 09:30
@69 es gibt offensichtlich unterschiedliche Schlußfolgerungen, so wie es unterschiedliche Ängste gibt, die Menschen steuern, daher interessiert mich die persönliche Antwort von Usern!
(69) FichtenMoped · 18. September um 09:06
@59: Das offensichtliche soll erklärt werden? Wie wäre es mit ein wenig nachdenken? Es ist doch schön mal selber auf eine Lösung zu kommen.
(68) LordRoscommon · 17. September um 22:45
Facebook hat viel zu spät endlich richtig gehandelt. Ballweg wird mit seiner Abmahnung in Irland icht mehr als Gelächter auslösen. @67: Recht so, euer Gnaden? ^^ In irgendeiner Überschrift bist du immer noch nicht erwähnenswert. Aber du schreibst hier mehr als jeden vierten Kommentar, hast schon Ü90 Mio. Lose "verdient". So hobbylos will ich nie sein.
(67) naturschonen · 17. September um 22:34
@66 könntest du dann vielleicht etwas zum Thema beitragen, das bisher sachlich auf einem angenehmen Level gelaufen ist..?
(66) LordRoscommon · 17. September um 22:26
@65: In welcher Überschrift glaubst du in irgendeiner Weise erwähnenswert zu sein?
(65) naturschonen · 17. September um 22:23
@64 "so lange sie beim Thema bleiben"...oder steht in der Überschrift: "Bewertung der Userin naturschonen aus Sicht einzelner Erfahrungen..."
(64) LordRoscommon · 17. September um 22:02
@63: Angriff? Deine Lügen zu enttarnen ist kein Angriff sondern Verteidigung. Der Angriff per Lüge geht von dir aus.
(63) naturschonen · 17. September um 21:49
@61 "Ich mag nämlich lieber direkte Menschen als Menschen, die immer nur sagen/schreiben, was sie glauben..."so lange sie beim Thema bleiben, wenn jemand persönlich wird, sollte er bei mir die Antwort vertragen, die mindestens genau so persönlich ausfällt, wie der Angriff @60 welche Gefahr meinst du? @62 interessanter Gedanke, wobei Wandel immer die Grenze durchbricht oder mindestens verschiebt, denke ich
(62) satta · 17. September um 21:28
@59 Ich verstehe diese Aussage so, dass facebook, staatliche Organisationen oder auch eine Privatperson denjenigen, deren Intoleranz die Abschaffung der freien Gesellschaft zum Ziel hat, klar sagen können darf und soll, wann Grenzen überschritten worden sind. Das ganze ist natürlich in einer komplexen Gesellschaft immer im Wandel und wird ständig neu verhandelt. Und ich rede in der Tat am liebsten mit Menschen, die erst überlegt haben und dann reden.
(61) LordRoscommon · 17. September um 21:27
@59: << Ich mag nämlich lieber direkte Menschen als Menschen, die immer nur sagen/schreiben, was sie glauben, dass ich es erwarte oder hören möchte>> - Das soll ein Witz sein, oder? Wann immer dir irgendwer widerspricht, dich mit Belegen als Lügnerin outet, kriegst du einen Aggressionsschub und versuchst den-/diejenige gnadenlos runterzumachen, unterstellst völlig haltlos alles Mögliche bis hin in den strafbaren Bereich von Beleidigung bis Verleumdung.
(60) Pomponius · 17. September um 21:19
Wie schon gesagt: In diesem Fall kann man sich auf «periculum in mora» beziehen (Gefahr im Verzug).
(59) naturschonen · 17. September um 21:17
@58 da Anwälte auch nur Menschen sind und sich die Gesetze ständig ändern gibt es sicherheitshalber so eine salvatorische Klausel in allen AGB, zur Sicherheit, also es lohnt oft, sich zu wehren und seinen Standpunkt klar zu machen...@56 und wenn ich deiner Empfehlung folge, wohin führt das im schlimmsten Fall deiner Meinung nach? Ich mag nämlich lieber direkte Menschen als Menschen, die immer nur sagen/schreiben, was sie glauben, dass ich es erwarte oder hören möchte, so werden wir Zombies
(58) BobBelcher · 17. September um 21:05
@57 Das kann durchaus sein. Aber ich gehe mal davon aus, dass die sowas schon mit ihrer Rechtsabteilung abklären. Und die AGB dürften es ja auch sagen. Und wenn man sich da anmeldet, unterwirft man sich der AGB. Wenn man nicht damit einverstanden ist, muss man sich abmelden.
(57) satta · 17. September um 19:47
@50 Es ist nur bedingt von einem Hausrecht zu sprechen, soziale Medien dürfen nicht ganz so willkürlich Beiträge löschen wie ich unerwünschte Besucher meiner Wohnung vor die Tür setzen könnte. Hier wird sich ja darauf berufen, dass diese gelöschten Profile und Gruppen einen wie auch immer gearteten Schaden anrichten.
(56) FichtenMoped · 17. September um 19:14
Zur Diskussion von radikalen Meinungen, Meinungsfreiheit und Toleranz empfehle ich Sir Karl Raimund Popper: „Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.“ - Sir Karl Raimund Popper
(55) K10056 · 17. September um 18:16
@41 Leider verstehst auch du nicht, was "Meinungsfreiheit" bedeutet und nein, das hat mit privaten Firmen, die nicht mal in Deutschland ansässig sind, nichts zu tun. Lustig finde ich in dem Zusammenhang immer, dass im Artikel 5 explizit "Tatsachenbehauptungen" genannt werden. Falsche Behauptungen sind also nicht mal im Verhältnis zwischen deutschem Staat und Bürgern von diesem Artikel gedeckt.
(54) BobBelcher · 17. September um 18:02
@51 Naja, der Betreiber entscheidet , wo er die Grenze zieht. Er hat ja nicht viele Möglichkeiten. Entweder er erstickt Kommentare mit offensichtlichen Verschwörungstheorien sofort oder er schaltet jeden Kommentar frei. Dass die treuen User verschwinden kann das Überleben einer Seite gefährden, denn die finanziert sich ja durch Werbung. Wenn das Thema Corona irgendwann tot ist, sind die treuen User weg und die Schwurbler. Und schwupps haste ein Problem.
(53) naturschonen · 17. September um 17:55
@51 und wer entscheidet,was ein "Schwurbler" ist?Wo ist für dich da die Grenze?Wir sind hier nicht im privaten Wohnzimmer. Abgesehen davon schwinden bei solch radikalem Umgang, wie er praktiziert wurde, durchaus recht schnell die User,was mit Sicherheit geschäftsschädigend ist. Aktuell sind z.B. 835 User bei der monatlichen Sachpreisverlosung beteiligt.In der Regeln bekommt jeder Aktive hin und wieder einen Coin über die Geldstapel,somit sind wohl um die 1000 User aktiv,aber 382.647 registriert
(52) naturschonen · 17. September um 17:47
@49 genau das meine ich ja, wenn es nicht immer persönlich wird und unter die Gürtellinie geht, dann kann man sich sehr gut austauschen. Und man kann alternative Meinungen auch gern mal ins Lächerliche ziehen, das hilft sogar oft, aber jede abweichende Äußerung löschen geht nicht - hat sich ja wohl endlich beruhigt...!!
(51) BobBelcher · 17. September um 17:46
Schwurblern steht es frei auf einer Schwurblerseite in den Kommentarbereich zu schreiben. Freie Meinung geäußert -fertig.
(50) BobBelcher · 17. September um 17:44
@21 Genau so isses. Niemand muss auf seiner Seite oder in seinem Haus etwas dulden was er nicht möchte. Meinungsfreiheit hin oder her. Würde ein Querdenker in meinem Haus seine Parolen verbreiten, fliegt er auch achtkantig raus. Ich bin ja schon mal froh, dass dieses ganze rechte Shortnewsgesocks von früher hier nicht mehr rumrennt. Das ist sicherlich auch im Sinne des Betreibers, denn das könnte sein Geschäft schädigen. Und wer will das schon.
(49) gabrielefink · 17. September um 17:43
@48 Das spricht ja dann für unsere gesittete Diskussion.
(48) naturschonen · 17. September um 17:38
@47 Mone liest hier mit und löscht auch ohne Meldung, wenn sie es für richtig hält und sie löscht manchmal auch nicht, obwohl es gemeldet wurde
(47) gabrielefink · 17. September um 17:35
@46 <bist du sicher, dass das daran lag?> Absolut sicher! Es hatte keiner einen Grund, einen der Posts an Mone zu melden.
(46) naturschonen · 17. September um 17:33
@45 bist du sicher, dass das daran lag? Mir ist das auch aufgefallen, aber es könnte ja auch an dem BGH-Urteil gelegen haben, worauf Mone hingewiesen wurde. Auf der anderen Seite hast du natürlich recht, wenn es immer persönlich wird ist es ein Grund zu löschen - aber dann auch den Angreifer und nicht nur den, der sich verteidigt...bis vor kurzem war es mMn absurd, jetzt ist die Diskussion sehr abwechslungsreich, auch wenn ich selten dabei bin
(45) gabrielefink · 17. September um 17:26
@44 Wir haben diese Woche hier bei Klamm eine Menge andere Sichtweisen diskutiert. Das ging aber nur, weil alle respektvoll waren und keiner persönlich oder beleidigend wurde. In einer Diskussion ging es sogar offen um Links- und Rechtsradikale in Sachsen. Und nichts wurde gelöscht. Ich sage immer, auch der Ton macht die Musik. Wenn jemand ständig nur pöbelt und beleidigt um seine Meinung darzustellen, macht eine Diskussion wenig Sinn.
(44) naturschonen · 17. September um 17:21
@42 ob Facebook oder auch hier bei klamm, wer alternativ unterwegs ist wird allzu leicht gelöscht und die wenigsten wehren sich, dabei wäre es wichtig, auch mal andere Sichtweisen zu diskutieren
(43) CharlyZM · 17. September um 17:15
Und ich habe die Gewissheit, das Facebook nie etwas von mir löschen könnte ;-)
(42) gabrielefink · 17. September um 17:05
@40 Ich meinte in meinem Beitrag die aggressiven und radikalen. Die, die um Dialog bemüht sind, hetzen und beleidigen nicht dauernd und werden auch nicht gelöscht oder gesperrt.
(41) smailies · 17. September um 17:01
@39: Es ist etwas anderes, wenn der Staat eine z.B. gewaltbereite Gruppe mit rechtlichen Mitteln verbietet als wenn eine Firma die Meinungsfreiheit von Menschen einschränkt, die ihrer Meinung nach nicht das sagen/schreiben, was der Mehrheit passt.
(40) smailies · 17. September um 16:59
@36: Das geht meiner Meinung nach schon sehr in Richtung "schwarz/weiß". Es gibt viele Graustufen dazwischen. Nicht alles, was aus der Querdenkerszene kam/kommt ist sinnfrei. Und nicht alle, die dort mitreden sind hirnfrei. Auch dort gibt es Menschen, die das Beste für die Menschheit wollen. Und die um diese beste Lösung ringen und auch nicht gleich jede vorgefertigte Meinung nachplappern. Das geht aber nicht mehr, wenn solche Kanäle gelöscht werden.
(39) K10056 · 17. September um 16:56
@33 Genau so wird auch immer gegen das Verbot von rechtsradikalen Gruppierungen argumentiert. Hast du den Eindruck, dass das Problem mit Rechtsextremen in den letzten Jahren irgendwie kleiner geworden ist weil man NPD und Co. nicht verboten hat? Und davon abgesehen - in der Telegram Blase gibt es genug Zuschauer, die nur da sind um sich zu amüsieren. Nur der Wendler denkt, dass das alles seine Fans sind, die ihm da folgen ... in der Realität sind die meisten Katastrophentouristen.
(38) Pomponius · 17. September um 16:45
Die Wahlen stehen unmittelbar vor der Türe, da kann sich Facebook auf «periculum in mora» berufen. PS: Auch wenn in einem Fall ein BGH-Urteil vorliegt so ist jeder Fall ein Einzelfall! Jeder Einzelne muß deshalb eine entsprechende Klage erheben und die Gerichts- und Anwaltskosten vorstrecken. Im Text steht nicht ob das von euch angemahnte Verfahren eingehalten worden ist.
(37) naturschonen · 17. September um 16:28
@32 ich war nicht bei der Verhandlung, ich kenne die mündliche Beründung nicht, nur eine Zusammenfassung des Anwalts. Die Änderung der AGB scheint auch nicht so einfach zu sein, bisher ist mir als Nutzer keine Änderung mitgeteilt worden...@33,34 es ist doch nicht Sinn und Zweck der Leute sich abzuschotten, sie wollen informieren, uns zwar möglichst viele, was sie auch erreichen. Es geht um Austausch. Nur Menschen mit Gewaltbereitschaft werden entfernt auf den Kanälen, die ich so kenne
(36) gabrielefink · 17. September um 16:27
@33 Hast du den Eindruck, unsere kritischen Rückmeldungen kommen in der Szene an? Ich nicht. Ich lese immer nur ausweichende, irrationale Antworten, Whataboutism, Beleidigungen und Hetze. Je weniger Menschen sie auf der breiten Ebene erreichen und je mehr sie sich anstrengen müssen, desto besser.
(35) LordRoscommon · 17. September um 16:25
@33: Die haben längst eine Ausweichmöglichkeit gefunden: Telegram. Vernünftige Leute meiden Telegram zum allergrößten Teil. @32: Richtig! Facebooks Löschungen und Sperrungen wurden vom BGH nicht beanstandet, nur das Procedere darum. Für Schadenersatzforderungen werden Gelöschte/Gesperrte einen Schaden NACHWEISEN müssen, was sehr schwierig sein dürfte. "Ich musste zum Psychologen, weil Facebook mich gesperrt hat"?
(34) smailies · 17. September um 16:16
... mehr über die lustig, keiner gibt ihnen mehr kontra, weil keine Austauschfläche mehr vorhanden ist. Ganz ehrlich, ich denke, dass das nicht zu einer Verringerung solcher Probleme führt, eher zu einer schnelleren Radikalisierung..
(33) smailies · 17. September um 16:14
Ich denke jetzt einfach mal ein bisschen weiter, was diese Löschung bewirkt. Die "Querdenkerszene" sucht sich eine eigene Plattform, die dann der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich ist. Es findet also auch kein Meinungsaustausch mehr statt, also schottet sich das noch weiter ab. Es kommen also auch keine kritischen Rückmeldungen in der Szene an. Und die restliche Welt bekommt nicht mehr mit, was für Ideen dann dort gesponnen werden und wo sich das evtl. hinentwickelt. Keiner macht sich ...
(32) thrasea · 17. September um 16:10
@31 Ja. Das muss man aber noch konkretisieren. Ob das Löschen und Sperren "rechtens" war, wie du es ausdrückst, liegt alleine am Vorgehen, wie das Löschen und Sperren durchgeführt wird – nicht etwa an der Bewertung des Inhalts fraglicher Kommentare und Postings. Das halte ich für ein sehr wichtiges Detail. Im Prinzip genügt also im Fall von Facebook eine Änderung der AGB, welche die nachträgliche Information bzw. Anhörung beinhaltet. Soweit die mündliche Begründung des Gerichts – richtig?
(31) naturschonen · 17. September um 15:18
@30 da liegen wir doch gar nicht so weit auseinander, es darf - ohne Behörde und Gericht - erst mal gelöscht oder gesperrt werden, aber man riskiert einen gerichtlich festgestellten Schadensersatz und die Aufhebung der Sperre, wenn es nicht rechtens war
(30) thrasea · 17. September um 14:48
@27 Es geht in dem Urteil darum, dass Accounts von Facebook nicht ohne vorherige Information / Anhörung gelöscht werden dürfen. Es geht darum, dass problematische Kommentare sofort gelöscht werden dürfen, der Betroffene dann aber informiert werden muss. Soweit richtig? In dem Urteil geht es nur um das Verfahren, wie gelöscht wird. Dass Kommentare gelöscht und Accounts nach Hausrecht gesperrt werden können, hat das Gericht nicht infrage gestellt. Das zeigt auch mein Link.
(29) naturschonen · 17. September um 14:26
@28 meines Wissens nach haben aber ausgerechnet diese von dir verachteten Leute dieses von thrasea verlinkte Urteil (oder ein ähnliches) erstritten, so dass du davon ausgehen kannst, dass es Schadensersatz geben wird...
(28) satta · 17. September um 14:13
@26 Es ging mir eher um diese Querdenkermenschen, die eben laut aufschreien, wenn ihre Profile oder Beiträge gesperrt werden und nach Schadenersatz verlangen, die realen Schäden bei Betroffenen aber negieren oder ignorieren. Und es gibt nunmal viele Menschen, die nicht die Medienkompetenz oder wissenschaftliche Grundausbildung haben, um diese VT klar einzuordnen. Und man musste ja selbst kein Querdenker sein, um nicht Opfer von deren rücksichtslosem Verhalten werden zu können.
(27) naturschonen · 17. September um 14:08
@25 du schreibst "Es braucht dazu also keineswegs Entscheidungen von Gerichten"...und hängst diesen Satz aber an den Link zu einer Entscheidung des BGH an, was ja eine höchstgerichtliche Entscheidung veröffentlicht. Darin geht es auch um einen Schadensersatzanspruch, der mit Sicherheit aktuell wieder Gerichte bemühen wird, daher ist das für mich ein Wiederspruch..
(26) AS1 · 17. September um 13:52
@24 Was ist da dran kurios? Erstens werden für die gesperrten Meinungsbeiträge sicher keine Schadenersatzzahlungen gewährt, wenn, dann nur für das falsche Verfahren. Und zweitens muss ja keiner solche Fehlinformationen ernst nehmen. Und überhaupt - um ein weiteres Beispiel zu bemühen - wenn die Mehrheit der Wähler die falschen Parteien wählt und mir dadurch Schäden entstehen, kann ich auch keinen haftbar machen.
(25) thrasea · 17. September um 13:52
@23 Wie du sicher lesen konntest, beziehen sich mein Kommentar und die Quelle auf das Urteil des BGH. Kannst du mir sagen, was konkret an meinem Kommentar falsch sein soll und kannst du das belegen?
(24) satta · 17. September um 13:45
@20 Es ist schon kurios am Rechtswesen, für gesperrte Meinungsbeiträge SCHADENersatz verlangen zu dürfen, für durch diese Fehlinformationen eingetretene Gesundheitsschäden einzelner Follower aber überhaupt nicht haften zu müssen (siehe etliche letzte Posts erkrankter ehemaliger Coronaleugner auf facebook und anderswo).
(23) naturschonen · 17. September um 13:41
@21 deshalb veröffentlichst du ja auch eine Entscheidung des BGH - ist das kein Gericht??
(22) AS1 · 17. September um 13:30
@21 Sehr richtig. Wem das nicht passt, der muss sich halt dann eine andere Plattform suchen oder selbst eine ins Leben rufen.
(21) thrasea · 17. September um 13:26
@20 Wollen wir etwas Licht ins Dunkel bringen? Es ist auch in Zukunft möglich, einzelne Posts oder ganze Konten nach Hausrecht ("Gemeinschaftsstandards") zu löschen. Das gilt auch für Aussagen, die noch nicht als strafbare Beleidigung oder Volksverhetzung anzusehen sind. <link> Es braucht dazu also keineswegs Entscheidungen von Gerichten oder anderen offiziellen Stellen.
(20) naturschonen · 17. September um 13:17
@17 und gern auch für dich nochmal ganz deutlich: es ist gerade ein paar Wochen her, dass Gerichte etwas anderes entschieden haben, das werden die obsiegenden Betroffenen mit ihren Anwälten mit Sicherheit einfordern, sonst droht Facebook eine erhebliche Strafe und Schadensersatz, das steht schon im Urteil
(19) gabrielefink · 17. September um 13:16
Hat Donald Trump eigentlich wieder Zugriff zu seinem Facebook Account? Oder bei Twitter? Ich glaube nicht.
(18) naturschonen · 17. September um 13:14
@15 nein, Facebook ist im öffentlichen Raum, daher müssen sie sich an die gerichtlichen Auflagen halten, die vor Kurzem auferlegt wurden, auch der deutsche Datenschutzbeauftragte hat schon Prozesse gegen Facebook geführt (und gewonnen), weil sie eben anders als im privaten Wohnzimmer das Recht auf Meinungsfreiheit dulden müssen und gleichzeitig manche Sachen zu verhindern verpflichtet sind - persönliche Diskriminierung z.B. - ist halt schwierig, das regeln deshalb Fachleute
(17) satta · 17. September um 13:10
@15 Insbesondere wird niemand gezwungen, zu hetzen und zu beleidigen. Weiß jemand noch, was eine "Netikette" ist? @14 Klar ist das so, im Zweifel entscheiden Gerichte. Aber vorher muss facebook seine Hände nicht in den Schoß legen, sondern kann relativ klar missbräuchliche Beiträge selbst sperren oder User, die wiederholt entsprechende Beiträge teilen.
(16) anddie · 17. September um 13:09
@15: Im Prinzip hat Facebook zwar Hausrecht, allerdings auch eine marktbeherrschende Stellung und fallen somit unter das Kartellrecht und dadurch sind sie in gewissen Dingen auch eingeschränkt.
(15) gabrielefink · 17. September um 13:01
@5 Facebook hat das Hausrecht auf ihrer Plattform und wenn in den AGB steht, dass gewisse Dinge verboten sind und die AGB nicht gegen geltendes Recht verstoßen, kann Facebook bei Verstößen ihrer User jederzeit entsprechend handeln. Auch sind sie verpflichtet, extreme Beleidigungen und Hetze bei den Behörden anzuzeigen. Das mag so mancher bedenklich finden, aber niemand wird gezwungen Facebook zu nutzen.
(14) naturschonen · 17. September um 12:54
@13 die Grenze zwischen strafbar und erlaubter Meinungsäußerung ist offensichtlich "flexibel", sieht man ja an der Wahlwerbung gegen die Grünen aktuell, so dass es im Zweifel eben Gerichte entscheiden müssen und nicht Admins
(13) satta · 17. September um 12:48
@5 facebook entscheidet nicht über die Meinungen seiner User, sondern über veröffentlichte Meinungsäußerungen auf seiner Plattform. Und die Gefahr, die von militanten Coronaleugnern ausgehen kann, ist keineswegs nur eine hypothetische Möglichkeit, sondern real bereits mehrfach erwiesen! MAnche Querdenkerbeiträge sind schon für sich direkt strafbar durch Verbindung mit Verleumdung, Beleidigung, Volksverhetzung, Aufruf zu Straftaten.
(12) naturschonen · 17. September um 11:19
@10 sehe ich ähnlich, aber ich gehe davon aus, dass Facebook und Co. da Grenzen gesetzt werden, die haben vor Gericht schon mehrfach verloren. Im Moment sind sie zur Änderung der AGB verpflichtet worden und ihnen wurden Sperrungen/Löschungen verboten bis das nicht rechtskonform umgesetzt wurde, die Sperren sind deshalb wahrscheinlich nur kurz wirksam!
(11) gabrielefink · 17. September um 10:12
Ich sehe das ähnlich wie @9. Auch unsere Meinungsfreiheit ist nicht unbegrenzt. <link> Aber ein Privatunternehmen ist nicht die richtige Instanz zu unterscheiden, was Rechtskonform ist oder nicht. Dafür sollte es staatliche Stellen geben, an die man entsprechende Inhalte meldet und die dann nach Rechtslage Löschungen veranlassen. Das macht dann auch den Klageweg für die Betreffenden schwieriger.
(10) anddie · 17. September um 09:31
Ich bin auch mehr bei @5, vor allem da es meines Wissens in Deutschland nicht strafbar ist, irgendwelchen Verschwörungstheorien anzuhängen oder diese zu verbreiten. Und in der aktuellen Situation gibt es leider nur noch schwarz-weiß bei den Meinungen. Entweder ist man dafür, oder aber sofort Querdenker. Irgendwas dazwischen (wo gewisse Dinge einfach nur kritisch hinterfragt werden) scheint es nicht mehr zu geben.
(9) steto123 · 17. September um 07:29
Das etwas gegen die Verbreitung von gezielten Falschmeldungen, die zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung Einzelner als auch einer Schädigung der gesamten Gesellschaft führen können., finde ich richtig. Falsch finde ihr es, wenn der Staat diese Aufgabe privatisiert und es Konzernen überlässt, entsprechende Zensurmaßnahmen durchzuführen. Wir haben Gesetze, wir haben Gerichte und auch eine Polizei zu Durchsetzung. Und auch Konzerne wie Facebook sollten diesem Rechtsweg nicht aushebeln dürfen.
(8) tibi38 · 17. September um 07:26
@5 wir werden uns noch umschauen in der von Facebook und google getseuerten Welt. Die meisten sehen die Gefahr nciht. Hier hat kein deutscher Richter entschieden. Jeder (auch jeder noch so große Idiot) sollte seine Meinung verbreiten können. Die ausserparlamentarische Opposition in den 60/70er war in der selben Situation. Aber vielleicht hätte das deutsche Rechtssystem bei den Querulanten schon früher eingreifen sollen
(7) upi · 17. September um 07:05
endlich kommen die in die Puschen.
(6) BranVan · 17. September um 07:03
Sehr gut, Facebook. Und Nein, die Meinungsfreiheit schränkt so etwas nicht ein.
(5) smailies · 17. September um 06:59
Wow, und ihr freut euch, dass facebook entscheiden darf, was eine richtige und was eine falsche Meinung ist? Hier wird die Meinungsfreiheit massiv beschnitten, und ihr jubelt??? Wahrsinn. Das sind ja bald chinesische Verhältnisse.
(4) MrBci · 17. September um 06:55
Perfekt, hätte nie gedacht das FB mal was richtig macht
(3) satta · 17. September um 06:16
«Diese Seite ist leider nicht verfügbar.» Das ist nicht leider, sondern gut so. @2 facebook und jede andere Plattform der sozialen Medien muss aber nicht jede Form von Fehlinformation auf ihren Seiten dulden noch die Verbreitung von Verschwörungserzählungen unterstützen. Noch schlimmer, dass durch diesen Querdenkermüll Gesundheit und Leben von Menschen unnötig gefährdet werden. Mit ernstzunehmender wissenschaftlicher Kritik hat das nichts zu tun.
(2) bs-alf · 17. September um 05:59
Meinungsfreiheit auf Facebook ?
(1) nadine2113 · 17. September um 05:43
Endlich reagiert Facebook mal auf diese ständige Verbreitung von Hetze!
 
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