Frankfurt/Main (dts) - Die Direktorin der Europäischen Zentralbank (EZB), Isabel Schnabel, hat die geplante Steuer auf Finanztransaktionen von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) kritisiert. "Diese Maßnahme ist vor allem politisch motiviert. Aus ökonomischer Perspektive sehe ich diesen Vorschlag […] mehr

Kommentare

7Mehlwurmle12. Februar 2020
Diese Aktiensteuer ist doch eh ein schlechter Witz. Sie deckt keinen nennenswerten Teil der Kapitalmärkte ab, die Spielfelder der Spekulanten schon gleich garnicht. Davon, dass man die Steuer durch Wahl eines anderen Börsenplatzes umgehen kann, mal ganz abgesehen.
6Shoagh1211. Februar 2020
natürlich wer nichts hat und nichts spart sondern dem Staat auf der Tasche liegt (da wo die Steuer hinführt) dem kommt die gerade recht ..
5Irgendware11. Februar 2020
@3 : Bei der Höhe der Steuer kann man kaum davon reden, dass diese Steuer eine Belastung für Kleinanleger wäre. Kleinanleger nehmen eher selten Transaktionen vor - durch die geplante Erhöhung des Pauschbetrages könnte ich mir sogar vorstellen, dass die meisten Kleinanleger sogar profitieren. Es trifft eher nur eine kleinere Gruppe Personen, die häufig Orders platzieren. Ebenso Versicherungen, Fonds, etc - die werden ihre Orderstrategien ein wenig anpassen
4ticktack11. Februar 2020
@3 Stimme zu. Erst wird der Sparer durch Minuszinsen und Inflation dazu gezwungen, seine Altersvorsorge über eine Lotterie zu betreiben. Und dann soll er dafür auch noch zahlen. All dies führt dazu, dass man noch mehr sparen muss. Für jeden Euro, den man im Alter braucht, muss man zwei sparen.
3Brutus7011. Februar 2020
@2 genau das ist ja das Problem an der geplanten Aktiensteuer: es werden eben nicht die Spekulanten zur Kasse gebeten die mit konstruierten Finanzprodukten jonglieren sondern hauptsächlich Kleinanleger. Offensichtlich leistet die Finanzlobby so gute Arbeit das der Finanzminister klein beigibt und sie unbehelligt weiter agieren lässt. Das alte Sprichwort von den Kleinen die man hängt und den Großen die man laufen lässt ist eben nach wie vor gültig.
2Irgendware11. Februar 2020
Ich finde die Steuer richtig - insbesondere, wie die Direktorin erkannt hat, ist die Höhe so gering, dass sie an den Finanzmärkten nichts ändern wird. Soll die Steuer ja auch gar nicht. Der Finanzmarkt hat sich immer weiter von der Realwirtschaft abgekoppelt. Es ist daher nur richtig, dass zumindest ein Kleinstbetrag an Steuern in den Staatshaushalt fließt und so für die Bürger eingesetzt werden kann
1Shoagh1211. Februar 2020
wer kritisiert die nicht !