Berlin (dts) - Nach Äußerungen des früheren Handball-Nationalspielers Stefan Kretzschmar ist eine Debatte um Meinungsfreiheit in Deutschland entbrannt. "Die Meinungsfreiheit ist eines der wichtigsten Grundrechte unserer Verfassung und ich sehe sie nicht in Gefahr. Was Herr Kretzschmar da sagt, halte […] mehr

Kommentare

7tastenkoenig05. Februar 2019
Er hat das mal (ich glaub bei Lanz?) weiter ausgeführt. Er ist da sinnentstellend verkürzt wiedergegeben worden. Er ist sich durchaus bewusst, dass hier wirklich Meinungsfreiheit herrscht. Er hat nur darauf hingewiesen, dass man als Mensch, der von seiner Bekanntheit lebt, Konsequenzen fürchten muss wie etwa, dass Sponsoren abspringen etc. Das war seine Antwort auf die Interview-Frage, warum viele Promis sich lieber gar nicht als abseits des Mainstreams positionieren (sinngemäß).
6k29329505. Februar 2019
Kretzsche, wennste Zeug erzählt, das demjenigen, der dich finanziert, nicht passt, wird derjenige sich überlegen, ob er dich und dein Gerede noch weiter finanzieren soll. Das darf sogar Vater Staat, allerdings in erheblich eingeschränktem Maße. Meinungsfreiheit heißt nicht, dass deiner Meinung niemand widersprechen darf, denn die Meinungsfreiheit gilt nicht nur für dich sondern für alle. Genau darum ist sie schon im Art. 5 GG in Grenzen gesetzt worden.
5Dr_Feelgood_Jr15. Januar 2019
@3 : Genau. Wessen Meinungen "niedergemacht" werden, ist im Recht. Von daher ist hier bei Klamm alles im Lot. Die mit den meisten Minusklicks sind die wahren Hoffnungsträger der liberalen "Nation".
4tastenkoenig15. Januar 2019
Also jetzt mal ernsthaft: Meinungsfreiheit bedeutet, dass man offen seine Meinung sagen kann, ohne deswegen mit Repressionen durch den Staatsapparat rechnen zu müssen. Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man seine Meinung sagen kann und jeder, der anderer Meinung ist, seine Klappe halten muss. Das nämlich würde die Meinungsfreiheit des anderen beschneiden. Solange man das nicht kapiert, bleibt die Diskussion problematisch.
3Guru1622454015. Januar 2019
Dass er recht hatte sieht man an der Reaktion des Ex-Verfassungsrichters und von Biermann. Kaum hatte er seine Meinung ausgesprochen, wird seine Meinung schon niedergemacht.
2Dr_Feelgood_Jr14. Januar 2019
Til Schweiger vom Feinsten: "Wenn man populäre Meinungen vertritt, dann kriegt man sofort die Populisten-Keule" ... Hat sich Mario Barth eigentlich schon geäußert?
1tastenkoenig14. Januar 2019
Seltsame Auffassung von Meinungsfreiheit. Die bedeutet natürlich auch die Meinungsfreiheit desjenigen, der Kontra gibt. Egal, wie sinnvoll das jeweils sein mag.