Berlin (dpa) - Fritz Teufel, ein Aushängeschild der 68er-Bewegung, ist nach langer Krankheit im Alter von 67 Jahren gestorben. Er erlag am Dienstag in Berlin den Folgen seiner Parkinson-Erkrankung, bestätigte seine Freundin Helene Lollo am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Teufel, […] mehr

Kommentare

5Stiltskin07. Juli 2010
Nur wer sich stets Gesellschaftskonform verhält, wird in Ruhe gelassen. Wer es wagt, das Establishement zu kritisieren und verkrustete Strukturen aufzuzeigen, gerät allerdings schnell in den Verdacht, ein Staatsfeind zu sein. Und mit diesem Vorwurf mußte Teufel leben. Aber gerade die 68er Bewegung war es, die es gewagt hat den Staat zu kritisieren und mehr Freiheiten zu fordern. Wer weiß, wäre die 68er Bewegung ungeschehen, um wieviel weiter fortgeschritten der Obrigkeitsstaat heute schon wäre.
4k13977407. Juli 2010
Kritiker sind auch in unserer Gesellschaft nicht gerne gesehen und werden abgestempelt. Aber das ist wohl überall so.
3k21823607. Juli 2010
Ein ehrenwerter Mensch ist gestorben, mein Beileid gilt den Hinterbliebenen.
2k39645607. Juli 2010
Wer so alles bei der Taz schreiben darf! <link> Dafür ist der Artikel aber mit sehr unkritischen Fakten unterlegt. Woran das wohl liegt, liebe DPA...
1spreepirat07. Juli 2010
"...dieses Land wieder in die Gemeinschaft der Nichtverbrecher-Staaten aufgenommen werden konnte" - bei dieser aussage muss er schon extrem krank gewesen sein, da die brd gemäss un immer noch unter die feinstaatenklausel fällt...