Berlin (dts) - Der frühere Grünen-Chef Reinhard Bütikofer fordert Härte im Streit um die Gaspipeline Nord Stream 2. "Es ist nicht vorstellbar, dass diese Pipeline in Betrieb genommen wird, während russische Panzer über die ukrainische Grenze rollen", sagte er "Zeit-Online". "Wenn die SPD heute sagt, […] mehr

Kommentare

15thrasea15. Januar 2022
...gedrosselten Lieferungen die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 erzwingen bzw. erpressen möchte. Da stellt sich die Frage, ob man einem solchen Erpressungsversuch nachgeben sollte? Die Prognosen über den zukünftigen Gasbedarf, die ich kenne, gehen von leicht sinkendem bis in etwa gleichbleibendem Bedarf aus.
14thrasea15. Januar 2022
@13 Also bitte, das ist unter deinem Niveau! Du weißt doch genau so gut wie ich, warum die Speicher dieses Jahr so leer wie noch nie sind. Grund ist nicht etwa fehlende Transportkapazität, sondern stark gedrosselte Lieferungen. Über die Gründe können wir gerne spekulieren. Eine "positive" Auslegung wäre, dass die beteiligten Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen gedrosselt haben, platt gesagt spekuliert (bzw. verspekuliert) haben. Die negativere Auslegung wäre, dass Russland mit den...
13Chris198615. Januar 2022
@12 Wie dieses Jahr zu sehen, sind die Speicher so leer wie noch nie (und der Preis explodiert). Da man ja plant allerlei Kohle- und Atomkraftwerke abzuschalten und Grundlast dann primär mit Gas sicherzustellen, wird man hier ebenfalls einen höheren Gasbedarf haben und der Transport ohne Transitländer, spart natürlich zusätzlich auch noch Geld. Es gibt also eigentlich keinen sinnvollen Grund, die bereits installierte Leitung nicht zu nutzen.
12thrasea15. Januar 2022
@11 Wozu brauchen wir Nord Stream 2 überhaupt? Gab es denn in der Vergangenheit zu wenig Transportkapazität, waren die Speicher leer und die Häuser kalt? Oder ist zu erwarten, dass wir in den nächsten Jahren einen erheblich größeren Gasbedarf haben?
11Chris198615. Januar 2022
Nord Stream 2 hat diese Zahl im Namen, weil es bereits eine aktive Pipeline 1 gibt. Komischerweise redet da niemand drüber. Oder grundsätzlich die Gaslieferungen zu unterbrechen. Man möchte scheinbar nicht zugeben, dass es hier sehr kalt wird, wenn wirklich kein Gas mehr kommt...
10Sonnenwende15. Januar 2022
(2) da für die Aussage, nicht zu Russland gehören zu wollen, also Äußerungen, die die Einheit des Landes in Frage stellen, bis zu fünf Jahre Haft drohen. <link>
9Sonnenwende15. Januar 2022
@7 Wie man an den Forderungen Russlands sieht, ist der Aufmarsch der Truppen an der ukrainischen Grenze eine Drohgebärde, und nicht ein einfaches hin- und herschieben auf eigenem Land. Die NATO darf militärische Berater in der Ukraine einsetzen, denn es gibt einen völkerrechtlich einwandfreien Kooperations-Vertrag zwischen der FREIEN Ukraine und der NATO seit 1997. Dass die Bewohner der Krim zu Russland gehören wollen ist mindestens zweifelhaft (2) - jedenfalls dürfen sie anderes nicht sagen (2)
8Sonnenwende15. Januar 2022
@6 Nein. Es gibt einen Vertrag bei der NATO, in denen bestimmte Kriterien als Voraussetzung für eine Aufnahme definiert sind. Ein Land, dass sich – selbst wenn es unverschuldet ist – in einem kriegsähnlichen Zustand befindet, darf nicht aufgenommen werden. Das hat man damals ganz bewusst so gestaltet, um zu verhindern, dass die NATO in kriegerische Handlungen eines Nicht-NATO-Landes verwickelt wird. Humanitäre Gründe sind nicht Bestandteil eines Verteidigungsbündnisses.
717August15. Januar 2022
Russland kann auf seinem Staatsgebiet mit Panzern etc. hin- und herfahren, wie es ihnen beliebt. Nicht hingegen dürfen sich - nennen wir es - Millitärhelfer der NATO in der Ukraine aufhalten. Die Krim war zunächst durch die Ukraine besetzt. Die Bewohner wollen jetzt zu Russland gehören!
6k6393215. Januar 2022
@4 : Wenn die Ukraine in die Nato aufgenommen werden möchte, v.a. wegen den ständigen Drohgebärden und auch Aktionen (ich sag nur Krim) seitens Russland und seinem Vasallen Belarus, ist es im Gegenteil die Pflicht der Nato, diesem Wunsch zu entsprechen. Schon alleine aus humanitären Gründen. Wenn Russland die Nachbarn verprellt muss es mit den Konsequenzen leben.
5Sonnenwende15. Januar 2022
@4 Unterlasse bitte derartige Desinformation. Nicht die NATO will die Ukraine aufnehmen, sondern die Ukraine möchte gerne von der NATO aufgenommen werden. Und das mindestens seit 1997. Was aus diversen Gründen von der NATO bisher nicht zustimmend behandelt wird. Zum Beispiel u.a. dem Grund, dass eine Aufnahme der Ukraine derzeit nicht rechtens wäre, weil für eine Aufnahme unabdingbar ist, dass das Land in keine solchen Konflikte verwickelt ist, wie es aktuell der Fall ist.
417August15. Januar 2022
@3 , möchte ich doch höflichst darauf aufmerksam machen, dass die Drohkulisse seitens der NATO aufgebaut wird (widerrechtliche Aufnahme der Ukraine).
3Sonnenwende15. Januar 2022
Deutschland sollte hier ganz klar Kante zeigen, da möchte ich den Grünen recht geben, und eine In-Betriebnahme von NS2 verweigern, so lange Russland die aktuelle Drohkulisse aufrecht erhält. Das wird zwar vielleicht teuer, aber leisten können wir uns das allemal. Und wenn es schon um aus meiner Sicht nicht wirklich vorhandene Abhängigkeiten geht: Da wäre ich dann doch lieber abhängig von den Amerikanern, als von den Russen.
217August15. Januar 2022
hier ist den Grünen klar nicht zu folgen. 1.) von den Verbrennungsstoffen ist Gas noch das "Beste", 2.) werden wir unabhängiger von den USA und dem Orient und 3.) sind die Rohr etc. auf den Wasserstofftransport ausgelegt. Wo jetzt Gas fließen soll, würde später ökolischer Wasserstoff fließen.
1jub-jub15. Januar 2022
"Es ist nicht vorstellbar, dass diese Pipeline in Betrieb genommen wird, während russische Panzer über die ukrainische Grenze rollen" Es rollen aber keine russischen Panzer über die ukrainische Grenze.