Berlin - Der frühere Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) begrüßt den Vorstoß Schleswig-Holsteins zur Einführung einer Zuckersteuer. "Die Einführung einer Zuckersteuer wäre aus gesundheitspolitischer Sicht sehr sinnvoll", sagte Lauterbach dem "Tagesspiegel". Das deutsche Gesundheitssystem sei […] mehr

Kommentare

12Pontius22. Dezember 2025
Hat nur den Nachteil, dass diese Umlage nicht nachhaltig wäre.
11Pontius22. Dezember 2025
@9 "Die Folgen zu hohen Zuckerkonsums belasteten das deutsche Gesundheitssystem laut Studie mit weiteren knapp zwölf Milliarden Euro jährlich." Plus den einen oder anderen Euro mehr durch die wirtschaftlichen Folgen der Erkrankungen. <link> Dazu könnte man mit den Einnahmen aus dieser Steuer die Mehrwertsteuer für gesunde Lebensmittel absenken und somit den Umstieg erleichtern.
10Sharif22. Dezember 2025
@9 von spürbar senken steht da rein gar nichts - es steht da "Auch die Krankenkassenbeiträge würden entlastet" - und das ist wie bereits gesagt: Gesunder Menschenverstand.
9carnok22. Dezember 2025
@7 @8 Ihr argumentiert medizinisch, ich argumentiere finanzpolitisch. Natürlich ist weniger Zucker gesund. Aber die Behauptung, eine neue Steuer würde unsere Krankenkassenbeiträge spürbar senken, ist bei einem Milliardendefizit im Jahr 2025 reine Symbolpolitik. Wenn es Lauterbach ernst wäre, würde er die Mehrwertsteuer auf gesundes Essen streichen, statt nur die Preise für alle zu erhöhen, ohne dass ein Cent davon garantiert im Gesundheitssystem ankommt.
8Sharif22. Dezember 2025
@6 : Willst Du etwa sagen, dass die Menge Zucker die sich Deutsche rein fahren keinen Zusammenhang mit Erkrankungen und damit Kosten in DE haben? Das sagt der gesunde Menschenverstand, dazu muss ich nicht mal google bemühen...
7jayco22. Dezember 2025
@6 Muss ich das? Nun, also jeder verhinderte Fall von "Alterdiabetes" spart Geld. Fertig. Da ist ja fast egal um welche 10er Potenz wir reden. Es ist aber ja schon das aktuelle Gesellschaftswissen, dass erhöhte Zufuhr von Kohlenhydraten in Form von z. B. *osen die Neigung dazu steigert.
6carnok22. Dezember 2025
@3 @4 dann gib mal Statistiken und belegbare Zahlen dafür, dass Diabetis und Zucker für die steigenden Beiträge verantwortlich sind bzw. dass Diabetiker häufiger die (Haus-)Ärzte aufsuchen (und ich meine jetzt nicht die Diabetologen). Wenn Lauterbach einen Zusammenhang kausal herstellt, muss es diese ja geben.
5jayco22. Dezember 2025
@1 Die Idee ist ja, dass dann weniger Zucker genutzt wird, was insgesamt wirklich besser wäre. Inflation weiß ich nicht, ob das ein echtes Argument ist.
4Sharif22. Dezember 2025
@2 Wenn es weniger Behandlungskosten für Zuckerindizierten Krankheiten geben würde, würde es also nicht die KK-Beiträge entlasten? Noch dazu könnte man die Steuer zweckbinden...
3jayco22. Dezember 2025
@2 Woher kommen exakt die Behandlungskosten für Krankheiten, die durch Zucker befördert werden?
2carnok22. Dezember 2025
"Die Einführung einer Zuckersteuer würde zahlreiche Fälle von Diabetes, Nierenerkrankungen und Herzinfarkten vermeiden. Auch die Krankenkassenbeiträge würden entlastet." Achja, Steuern sind nicht zweckgebunden, sondern entlasten den Gesamthaushalt - da gibt es keinen Bezug zu den Zuschüssen zu den Krankenkassen...
1bekatronic22. Dezember 2025
Die Einführung der Zuckersteuer würde aber auch eine Verteuerung der Lebensmittel bedeuten und dürfte damit ein Inflationstreiber sein.