München (dpa) - Der ehemalige BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky ist wegen des Verdachts der Untreue und Bestechlichkeit verhaftet worden. Der 2008 bei der Landesbank gefeuerte Manager war wegen der ungeklärten Herkunft von 50 Millionen Dollar in das Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Das Geld ...

Kommentare

(4) Die_Mama · 05. Januar 2011
@1 : Ein ungeklärtes Vermögen, einige ungeklärte Zahlungen von anderen 2 Seiten, sollte wohl für einen Anfangsverdacht ausreichen. Wenn alles seinw Richtigkeit hat, sollte es doch für Herrn Gribkowsky keine Schwierigkeit sein, die Herkunft des Geldes zu erklären.
(3) Leoric · 05. Januar 2011
@1 : Naja, solche Berichte wie der hier sind meist nicht vollständig und entsprechen oft nicht der wahrheit bzw. erwähnen die juristischen Gründe nicht korrekt. War schon bei genug Verhandlungen dabei, die später in der Zeitung völlig falsch wiedergegeben wurden... Jedenfalls muss er nicht seine Unschuld beweisen, sondern der Staat seine Schuld, es besteht aber möglicherweise Verdunkelungs- oder Fluchtgefahr, was Gründe wären, ihn in U-Haft zu nehmen.
(2) Tommyy · 05. Januar 2011
In Deutschland muss einem die Schuld nachgewiesen werden. In den USA muss der Beschuldigte seine Unschuld bewesen. Und von Rechtsstaat kann ja nur von Seiten des Staat`s geredet werden, denn er setzt seine Rechte und seinen Willen durch.
(1) k293295 · 05. Januar 2011
Die Behörde prüft, aber verhaftet schon mal? Und dann soll der Beschuldigte gefälligst seine Unschuld beweisen, oder was? Schön den Rechtsstaat auf den Kopf gestellt! edit @2 : Nein, auch in den USA gilt jeder solange als unschuldig, bis das Gegenteil "jenseits aller vernünftigen Zweifel" erwiesen ist. @3 : Mich wundert, daß die Herkunft des Vermögens "ungeklärt" ist, ein begründeter Tatverdacht also gar nicht gegeben ist.
 
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