Berlin - Sigmar Gabriel (SPD) hat das Schuldenpaket der neuen schwarz-roten Koalition kritisiert und Reformen nach dem Vorbild der Agenda 2010 gefordert. "Wirtschaftspolitik ist eben etwas anderes als mit viel Geld um sich zu werfen", sagte der Ex-Außenminister der Neuen Osnabrücker Zeitung […] mehr

Kommentare

31thrasea13. April 2025
@26 "Insofern ist das Reizwort Agenda 2010 falsch gewählt". Die Agenda 2010 kommt aber von Gabriel selbst. Er schlägt vor, es wie bei der Agenda 2010 zu machen. Höhere Löhne kommen in seinen Aussagen dagegen nicht vor. @28 Alles gut! Ich weiß durchaus, dass wir beide unterschiedlicher Meinung sind, was Gabriel betrifft – seit längerer Zeit. Das ist auch legitim, man kann und muss nicht immer das gleiche denken oder Sachen gleich werten, das wäre sooo langweilig.
30Sonnenwende13. April 2025
(3) Also wähne mich nicht auf deiner Seite, @26 , denn das bin ich nicht.
29Sonnenwende13. April 2025
(2) Ich spreche weder für dich noch mit dir. Du wirfst hier viel zu oft mit Beleidigungen um dich, provozierst unangemessen und trollst. Außerdem - und dabei bleibe ich - bedienst du ungeheuer oft rechtspopulistische Narrative. Hier jetzt gerade nicht, ausnahmsweise, das nehme ich wohl wahr, und auch dass du ausnahmsweise mal sachlich argumentierst. Aber in Anbetracht der hier gelöschten Beleidigungen von dir und anderer Erfahrungen mit dir habe ich meine Zweifel, ob das von Dauer ist. (3)
28Sonnenwende13. April 2025
@20 Sorry, so denke ich natürlich nicht von dir. Das war doof formuliert, tut mir sehr leid. @26 Mone hat den letzten Teil meiner 3 Kommentare 13 - 15 mit gelöscht, da ich in Kommentar 15 auf die Beleidigungen in deinen anderen Kommentaren hier eingegangen bin, nachdem ich diese gemeldet hatte. So ist der letzte Satz abgeschnitten. Er lautete: "@2 du solltest in Anbetracht dessen, wie du insgesamt hier auftrittst mit Kommentaren zur SPD zurückhaltend sein." Dazu sage ich jetzt auch noch: (2)
27Pontius13. April 2025
Weil die Agenda2010 ja zu höheren Löhnen geführt hat: <link> Also allein in dieser Grafik sehe ich einen großen Bestandteil der aktuellen Entwicklung - und die Agenda 2010 ist da nicht positiv zu nennen, denn die Löhne sanken...
26tchipmunk13. April 2025
@24 Der Kommentar 2 ist ja nun wahrlich keine Provokation. Und ich stimme hier Sonnenwende voll und ganz zu, und ja, das kommt selten vor. Gabriel will, dass sich Anstrengung wieder lohnt. Wie erreicht man das? z.B. durch höhere Löhne. Es ist also die alte Frage nach dem Abstand zwischen Sozialleistungen und Einkommen durch Arbeit. Das muss eben nicht bedeuten, dass man Sozialleistungen kürzen muss, um den Abstand zu vergrößern. Insofern ist das Reizwort Agenda 2010 falsch gewählt.
25thrasea12. April 2025
Da ist noch eine Sache, die ich Gabriel kritisch anlaste: Er bedient sich gerne zweifelhafter populistischer Medien. Heute ein Interview in der NOZ, die mittlerweile sehr kritisch zu sehen ist: <link> Erinnerst du dich an seinen Gastbeitrag in der BLÖD am Sonntag, mit dem er die Bundesregierung zu Verhandlungen mit den Taliban aufgefordert hatte? <link> Oder hier, wirklich inhaltsleere Kritik über die BLÖD: <link>
24thrasea12. April 2025
@22 Zu deinen ersten beiden Sätzen: Ja, das kann man so sehen. Ich lasse mich da schon mal von Kommentaren wie dem zweiten provozieren und antworte schneller und kürzer, weniger sachlich als es sonst mein Anspruch ist. Zum Rest deines Kommentares: Schade, dass du mir diesen Vorwurf machst. Du solltest mich besser kennen. Ich habe mir vorher das Original-Interview in der NOZ durchgelesen, da steht es durchaus noch etwas deutlicher und krasser als hier.Der dts allein traue ich ich grundsätzl.nicht
23Sonnenwende12. April 2025
(2) weniger Interpretationen enthielt. Ich hab mir vorgenommen, da heute im Laufe des Tages noch mal zu recherchieren und mir dann erst eine Meinung zu bilden und darüber zu sprechen oder zu schreiben, sobald Zeit und Süddeutsche zum Beispiel darüber berichten. Jetzt bin ich allerdings zu müde dazu.
22Sonnenwende12. April 2025
Ihr beschwert euch immer wieder, dass Leute hier nicht konstruktiv Kritik üben sondern einfach nur bashen. Nun, eure Kommentare eins und drei gewinnen diesbezüglich auch nicht gerade einen Blumentopf. Zur News: woher willst du wissen, dass er das alles wirklich so gesagt hat? Bzw. dieser Ansicht ist? Du interpretierst diese Dinge allein aus diesem Artikel hier, als ich vorhin recherchiert habe, da gab's nur noch eine weitere Information des deutschen Presseportals, die inhaltlich wesentlich (2)
21thrasea12. April 2025
aus gegen eine steigende Zahl von Arbeitstagen (nachgewiesen ein statistischer Effekt der elektronischen Krankmeldung), und z. B. gegen Homeoffice-Regelungen. Darin lese ich, das ist meine Interpretation, dass er unsere Gesellschaft pauschal für faul hält. Er sagt, Deutschland sei kein Sozialstaat mehr, sondern zum Sozialhilfestaat degeneriert. Er sagt: "Der Sozialstaat darf nicht schneller wachsen als das Bruttosozialprodukt, als die Wirtschaft." Wirtschaft über alles?
20thrasea12. April 2025
@19 Ich widerspreche nicht, dass Deutschland Reformen braucht. Ich stimme zu, dass es mühselig wird und den Menschen einiges abverlangt. Was ich kritisiere, sind die konkreten Änderungen, die Gabriel vorschlägt. Das Argument / Beispiel Agenda 2010 ist dabei für mich nicht nebensächlich, sondern zentral. Gabriel wettert gegen den Sozialstaat. Er will weniger Leistungen, den Armen weniger geben. Arbeit und Leistung lohnt sich wieder, wenn die anderen weniger haben?! In einem Rundumschlag teilt er
19Sonnenwende12. April 2025
(3) Zurück zur News: Ich wiederhole noch mal: Gabriel hat recht. Deutschland braucht dringend Reformen, und im Koalitionsvertrag steht nicht mal ansatzweise etwas, das einen Hinweis darauf geben könnte, dass die neue Koalition dies überhaupt in Arbeit nehmen will.
18Sonnenwende12. April 2025
(2) Reformen – wie gesagt, ob man die Agenda 2010 da als Vorbild nehmen sollte, darüber lässt sich trefflich streiten, ich hab damit auch ein Problem – derlei aufzuwärmen. Es gab nie in der SPD eine Forderung nach einem Parteiausschlussvverfahren oder ähnlichen. Auch Gabriel selber hat nie über einen Auftritt nachgedacht. Und was die Inhalte anbetrifft: da hat Gabriel innerhalb der Partei durchaus seinen Raum, es ist eine demokratische Partei, die viele verschiedenen Meinungen gelten lässt. (3)
17Sonnenwende12. April 2025
@16 Oh komm, echt jetzt? Ein Artikel von 2018? Das ist längst Schnee von gestern. Gabriel hat Fehler gemacht, hat sich mit anderen Parteigrößen angelegt, zum Teil auf unschöne Art und Weise, zum Teil können da die Interessen der anderen durchaus auch hinterfragt werden, er hat die Konsequenzen zu spüren bekommen. Er hat sich seither weiterhin in der Partei verdient gemacht mit verschiedenen Themen. Das damals sollte also nicht Anlass sein, bei so wichtigen Fragen wir den dringend anstehenden (2)
16Pontius12. April 2025
@14 Also so blendend ist das Verhältnis von außen betrachtet nicht: <link> Und wenn ich mir seine letzten Beiträge in den Medien in Erinnerung rufe, dann waren es immer Kritiken abseits der SPD-Ausrichtung und vielmehr Lobbyaussagen für seine Aufsichtsratsposten. Da darf man doch in Frage stellen, ob es noch seine Partei ist oder seine Ansichten sich so geändert haben, dass es eben nicht mehr matcht.
14Sonnenwende12. April 2025
(2) konstruktive Kritik oder ein konstruktiver Diskussionsbeitrag sein soll. Man kann an Gabriel viel berechtigte Kritik üben, er hat sich aber auch verdient gemacht, in den transatlantischen Beziehungen zum Beispiel, in der Umweltpolitik, und in seinem pragmatischen Blick auf das Ost-West-Verhältnis in unserer Republik. Ich erinnere nicht, dass die SPD jemals auch nur ansatzweise die Frage stellte, ob Gabriel in der Partei richtig ist. @2 du solltest in Anbetracht dessen, wie du insgesamt (3)
13Sonnenwende12. April 2025
Dass man sich bezüglich Reformen unangenehme Fragen stellen muss, darin hat Gabriel leider recht. Und es findet sich im Koalitionsvertrag nicht einmal ansatzweise etwas, was darauf hinweisen könnte, dass man das angehen möchte. Ob man das nun nach dem Vorbild der Agenda 2010 machen sollte, darüber kann man sicher streiten, aber die Regierung sollte sich bewegen und der Bevölkerung auch unangenehme Reformen zumuten. @1 ,3 mir erschließt sich nicht, was an "warum ist Gabriel noch in der SPD?" (2)
6thrasea12. April 2025
@4 Du bist vermutlich sauer, dass deine Trollerei aufgedeckt, benannt und gelöscht wurde. Du solltest daraus lernen und nicht weiter trollen, so wie hier wieder. Ich werde nicht mehr weiter darauf eingehen.
5Pontius12. April 2025
@2 Du als großer Kritiker der Auswirkungen der Agenda2010 stehst hier auf einmal auf Seiten Gabriels? Der große södersche Wendehals, weil es um die SPD geht? Und die unangenehme Wahrheit ist: Er ist während seiner SPD-Zeit dafür mitverantwortlich gewesen, dass wir in der aktuellen Situation die Probleme haben...
3thrasea12. April 2025
@1 Die Frage, warum Gabriel noch in der SPD ist, stelle ich mir schon lange. Bei den meisten seiner Äußerungen denkt man: Hätte er nur geschwiegen... @2 Warum soll ausgerechnet das die Wahrheit sein, was Gabriel sagt?
2tchipmunk12. April 2025
Nur weil man unangenehme Wahrheiten anspricht, muss man nicht gleich seine eigene Partei verlassen.
1Pontius12. April 2025
Den unangenehmen Fragen sollte er sich eher stellen - und eine davon ist: Warum ist er noch in der SPD.