Berlin (dts) - Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) sucht Tausende neue Pfarrer. In den kommenden zehn bis 15 Jahren würden 30 bis 40 Prozent der Pfarrer in den Landeskirchen in den Ruhestand gehen, teilte das Kirchenamt der EKD in Hannover den Zeitungen der Funke-Mediengruppe mit. Momentan […] mehr

Kommentare

3suse9906. März 2017
Wenn die EKD einiges ändern würde, hätte sie wohl weniger Sorgen. Noch arbeiten zB Pastorenehepaare mit 2 Pastoren auf einer Stelle, für ein Gehalt. Praktisch also mindestens ein halbes Gehalt gespart, da keiner nur die Hälfte arbeitet. Pfarrer haben nun einmal keine geregelte 40Stunden-Woche. So toll ist der Verdienst nicht bei quasi 24h Bereitschaft an 7 Tagen die Woche. Das überlegt sich so mancher theologiestudierende Mensch noch anders (Ich war eine davon).
2Joey06. März 2017
@1 Da hast du bestimmt Recht. Aber Pfarrer(in) ist halt auch kein Beruf, den man einfach mal so ergreifen kann, wenn einem nichts besseres einfällt. Er setzt doch schon einen tiefen Glauben an Gott und die Kirche voraus, mal abgesehen von all den anderen Eigenschaften, die man dafür haben sollte. Ich denke mal, so tiefe Verbundenheit mit der Religion haben heutzutage halt nicht mehr viele junge Leute. Daher kein Wunder, daß da ein Nachwuchsmangel besteht.
1colaflaschi06. März 2017
Eigentlich kein schlechter Beruf, man verdient auch nicht gerade schlecht ^.^ ... Trotzdem muss man da auch ein bischen abgehärtet für sein glaub ich, man muss ja nicht nur auch am Wochenende arbeiten, sondern muss sich auch viel mit so unschönen Sachen wie dem Tod / irgendwelche Beerdigungen etc beschäftigen ... ich hab auf jedenfall Respekt vor den Leuten die das machen, weil es schaut denk ich einfacher und lockerer aus, als es am Ende ist