Brüssel (dts) - Deutschland droht wegen der Einführung des Mindestlohns ein Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission. Wie das Nachrichten-Magazin "Der Spiegel" berichtet, hat EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc mit einem Brief an die Bundesregierung nun ein sogenanntes Pilotverfahren […] mehr

Kommentare

3Kaizer23. Januar 2015
ja @2 , ich denke dass eine Abwanderung von Speditionen das Ziel dieser Regelung war und macht ja auch Sinn. Wenn ich an der Grenze zu Polen eine Spedition betreibe und hauptsächlich in Germany unterwegs bin, wäre es wohl ein Anreiz, den Firmensitz einige Kilometer zu verlegen und schwupp: haufenweise Kohle gespart...
2k4504723. Januar 2015
Ist doch recht simpel: Wenn man den Mindestlohn hier nicht durchsetzt, öffnet man Umgehungsmöglichkeiten wieder Tür und Tor. Unternehmen können hier recht kreativ sein.Für grenznahe Ziele könnte es interessant sein, die Ware hinter der Grenze nochmal "umzuschlagen" und nur die letzten Kilometer dann unter Mindestlohn-Bedingungen zu transportieren. Da kann eh keiner kontrollieren, ob der LKW wirklich umgeladen wurde.
1papasslf5823. Januar 2015
Überschrift vollkommmen irreführend!