Berlin/Brüssel (dpa) - Die deutsche Bundesregierung will sich gegenüber der EU-Kommission klar gegen die Einstufung von Atomkraft als nachhaltige Investition positionieren. Das erklärte am Freitag die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann in Berlin. «Die Bundesregierung wird in […] mehr

Kommentare

19Aalpha23. Januar 2022
@18 Richtig, die "Second-Life" Anwendung! ;-)
18Pontius23. Januar 2022
@17 Nur weil Autobatterien nicht mehr in Fahrzeugen genutzt werden, können sie trotzdem noch sinnvoll eingesetzt werden. Ja sie haben nach einige Ladezyklen eine geringere Leistungsfähigkeit - jedoch können sie immer noch als Zwischenstromspeicher bspw. bei heimischen Solarnanlagen.
17Aalpha23. Januar 2022
@15 Was das mit der Batterieentsorgung angeht braucht man sich kaum sorgen machen. Meines wissens nach soll es schon verfahren geben, die über 90% recycln. Es ist nur noch nicht wirtschaftlich weil zu wenig Batterien im Umlauf sind. Die Ersten E-Auto-Batterien die jetzt entsorgt werden reichen noch nicht aus. Zudem gibt es hier noch die Second-Life Anwendung und als vergleich Muss man auch die Entsorgung von allen Teilen auch aus Verbrenner-Fahrzeugen betrachten.
16satta22. Januar 2022
Erdgasanlagen kann man auch mit Biogas betreiben, bei technischer Eignung auch mit H2. Allerdings muss H2 auch erstmal mittels relativ aufwendiger Elektrolyse gewonnen werden. Kernenergie müsste, um wirklich einigermaßen nachhaltig zu sein, Fusion nutzen oder bei Spaltung eine völlig neue Reaktortechnologie nutzen, die den ansonsten problematischen Abfall nachnutzt oder in ungefährlichere Nuklide umsetzt - beides noch Zukuftsmusik.
15Tiger65465422. Januar 2022
Wenn wirtschaftliche Interessen VOR der Umwelt stehen wird es eine entsprechende Abstimmung PRO Atomkraft geben. Solange jeder nur "seine" finanzielle Sicht vertritt wird es nichts mit der Nachhaltigkeit. Es gibt Länder die entsorgen ihren Müll im Fluss....hauptsache weg. Batteriebetriebene Autos? Was ist mit den Akkus am Ende der Lebensdauer?
14Pontius21. Januar 2022
@11 Nein ich verstehe schon, die höhere Effizienz war ja einer der Gründe für die Idee von Desertec. Trotz zusätzlicher Leitungsverluste. Das Potential ist eben größer als in Europa (je weiter nördlich desto größer ist der Unterschied). Die alleinige Konzentration auf Solar ist eventuell das Problem. Der Norden ist eher Windgebiet. Trotzdem sollte man im Süden nicht auf den Wind verzichten und im Norden nicht auf die Sonne. Alleine deswegen, da beide nur selten gleichzeitig auftreten.
13Aalpha21. Januar 2022
@11 Um Ihnen noch mal zu verdeutlichen was ich sagen will, will ich noch mal ein Gegenbeispiel nennen. Wenn wir alle unsere Solarzellen ganz weit im Norden aufstellen würden (Finnland), dann könnten wir vielleicht blos ein Kohlekraftwerk abschalten. Würden wir genau diese Menge an Solarzellen ganz weit im Süden aufstellen, dann könnten wir in ganz Europa vielleicht auch 2-3 äquivalente Kohlekraftwerke abschalten.
12Aalpha21. Januar 2022
@11 Sie haben ja mit der Zielbeschreibung recht, aber Sie scheinen nicht zu verstehen was ich damit sagen will. Das wäre kein verschieben des Problems. Wäre der Solaranteil von D. im Süden Europas aufgestellt worden, würde das bedeuten, dass hier vor Ort immer noch mehr Kraftwerke aktiv wären, im süden aber dafür viel weniger. Da im süden die Aufstellung von Solarzellen effektiver ist wäre hier für ganz Europa ein zugewinn an Strom.
11Pontius21. Januar 2022
@10 Wir müssen so schnell wie möglich den CO2-Ausstoß absenken, in Gesamteuropa - da hilft das Verschieben des Problems nicht weiter. Der Zugewinn an Effizienz bei höher stehender Sonne ist ein Zugewinn an CO2-Einsparung. Nur ist die Sonne nicht die einzige Möglichkeit von regenerativen Energien, um dieses Ziel zu erreichen.
10Aalpha21. Januar 2022
@9 Ich meine damit, wenn wir unseren Ausbau an erneuerbaren Energien im Bereich der Solarzellen nur in den südlichen Ländern vornehmen, dass dann ja in den nördlichen Ländern der Energiehunger nicht verschwindet. Aber dafür könnten im Süden Kraftwerke abgeschaltet werden und im Norden als ausgleich welche länger laufen. Der Zugewinn besteht darin, dass die Solarzellen im Süden mehr Energie abgeben, diese Differenz ist dann die Einsparung für ganz Europa.
9Pontius21. Januar 2022
@6 Den Punkt der Leitungsverluste würde herausnehmen, die waren von Anbeginn bekannt. Allerdings haben sich die Anteilseigner zerstritten in der Umsetzung. Mehr dazu: <link> @7 Warum sollte man die Einsparungen verkaufen? Man hat doch schon weniger Kosten (weniger CO2-Zertifikate) und weniger CO2 wird produziert. Wir kommen am Ende eh nicht umhin eine regenerative Überschussenergiewirtschaft aufzubauen.
8Irgendware21. Januar 2022
@7 : Da bin ich auch bei dir, wenn Spanien sich stärker selbst mit EE versorgen würde, haben wir alle was von. Auch Frankreich hat viel Potential und große Küstenflächen, an denen Windkraft gebaut werden könnte, um die Altersschwachen Atommeiler zu entlasten. Alle Länder müssten mit ihren jeweiligen Potentialen an einem Strang ziehen, was bisher leider eher in einem Klein-Klein endet.
7Aalpha21. Januar 2022
@6 Ja das stimmt, und dennoch bezieht Spanien auch Strom aus Marokko, wo ja auch bereits Solarparks mit unterschiedlichen Technologien stehen. Für mich wäre das ein Anfang. Man könnte versuchen erst mal ganz Marokko, Portugal und Spanien mit erneuerbaren Energien zu versorgen und den dort eingesparten Treibhausgasen an stellen verwenden, wo die Sonne nicht so effektiv ist. Das würde für alle zusammen auch etwas CO2 einsparen.
6Irgendware21. Januar 2022
@4 : Desertec ist aus zwei Gründen gescheitert. Zum einen der Stromverlust auf der langen Strecke durch die Leitungen, zum anderen die politische Situation auf den Gebieten, wo die Leitungen und Kraftwerke stehen würden. Selbst bei uns wird sich ja schon massiv gegen neue Stromleitungen gewehrt. Ebenso ist der Bau der Anlagen so billig geworden, dass es finanziell attraktiver hier zu bauen mit weniger Sonnenstunden, aber auch weniger Leitungskosten.
5commerz21. Januar 2022
zum Erhitzen von Wasser gibt es einfachere Lösungen,
4Aalpha21. Januar 2022
Ich finde es schade, dass die EU hier nicht richtig zusammen arbeitet und das Problem gemeinsam anpackt. Was ist mit dem Projekt DeserTec geworden? Warum setzt man nicht hier an und verfolgt das gemeinsame Ziel, ausgehend von Spanien eine Struktur aufzubauen!? Warum legt man das Geld nicht zusammen und baut da Solarzellen wo sie am effektivsten arbeiten können? Man könnte die Länder im Süden damit ausbauen und die im Norden dann noch so lange mit alternativen Mitteln fördern.
3Kluex21. Januar 2022
@2 da muss ich dir recht geben. strahlender Müll kann nicht nachhaltig sein!
2Irgendware21. Januar 2022
Eine Technologie, die strahlenden Müll produziert, kann man wirklich nur schwer als nachhaltig bezeichnen. Und wenn man sich dann anschaut, wie lange die Bauzeiten und wie hoch die Kosten von Atomkraftwerken sind, kann das eigentlich keiner wollen. Zumal die Kernbrennstoffe auch nur endlich verfügbar sind und teurer werden. Atomkraft ist daher nur eine Art Nutzung fossiler Energie, wenn auch diese nicht verbrannt wird.
1Wasweissdennich21. Januar 2022
Absurd ist ja schon das Politiker festlegen was nachhaltig ist und was nicht, dann kommen natürlich Dinge raus die eher interessenbasierte Kompromisse sind als Dinge die nachhaltig sind