Berlin (dpa) - Mit einem milliardenschweren Paket sollen Familien in Deutschland finanziell entlastet werden und mehr Geld in der Tasche haben. Das Bundeskabinett beschloss einen entsprechenden Entwurf von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). Eine Familie mit einem Bruttojahresgehalt von 60.000 […] mehr

Kommentare

11smailies28. Juni 2018
@8 : Ich spreche hier für eine Gruppe (einkommensschwache Familien) unabhängig davon, ob ich ein Teil davon bin oder nicht. @9 : Du widersprichst dir "wer etwas getan hat... oder geerbt". Ich kenne Ehepaare, beide Krankenpfleger, die tun sehr viel - aber das Einkommen ist mies. Jetzt erkläre mir bitte, was sie weniger leisten als der Facharbeiter bei Daimler. Und warum sie dann auch noch weniger entlastet werden als dieser.
10tommixyz28. Juni 2018
251 Euro mehr im ahr- wen will unsere tolle Regierung denn ndamit veräppeln? Das ist a noch nicht mal der Infationsausgleich! Es ist eigentlich ein Hohn - wäre es nicht sinnvoller gewesen, den Mindestlohn mal auf ein höheres, gerechts Niveau zu heben, Schulen zu sanieren, endlich wieder fachlich qualifizierte Lehrer auszubilden, usw usw.??Und Frage an Frau Merkel: Ist das Brutto oder Netto oder nmehr Brutto vom Netto oder wie?
9CashKarnickel28. Juni 2018
@8 Genau so sehe ich das auch...Und diese ewige Neid-Gesellschaft kotzt mich sowieso an...Wer etwas getan hat im Leben der kann auch viel verdienen, und selbst wenn man nur Glück hatte oder geerbt hat oder sonstetwas...
8jensencom28. Juni 2018
@7 , Würde es dich auch stören, wenn du weiter oben stehen würdest? Ich finde es insgesamt sehr richtig, daß Familien entlastet werden, denn nach wie vor gibt es die Zukunft nur mit Nachwuchs. Auch wenn diese gutverdienende Eltern haben.
7smailies28. Juni 2018
@6 : Richtig, in diesem Artikel schon. Aber es geht auch um Steuerbelastungen insgesamt. Und wenn man davon schreibt, dass Familien entlastet werden sollen, dann muss man deren Gesamtbelastung in den Blick nehmen. Die hier genannten Entlastungen helfen Kinderlosen auch, aber vor allem werden diejenigen, die im oberen Teil der Einkommensskala stehen entlastet. Und das stört mich.
6jensencom28. Juni 2018
@5 , es geht um Einkommensteuer und kalte Progression. Nicht um Umsatzsteuer.
5smailies27. Juni 2018
@2 : Wenn man die prozentualen Anteile anschaut, wer wie viel in den "Steuertopf" einzahlt, dann stehen die unteren Einkommen ganz schön sch... da. Weil die 19 % MWSt. zahlen die auch für alles. Abschreibungen, Erstattungen, ... sind aber in der Regel Fehlanzeige. Und auch die Kosten für die Kinder sind vielfach unabhängig vom Einkommen. Von daher finde ich es nicht gut, dass hier die "Entlastung" weiterhin von unten nach oben geht.
4keinzurueck27. Juni 2018
Man könnte das auch so sehen, für die nächsten zwei Jahre dürfen die Bürger das Messer ablecken mit dem der ständig wachsende Steuerkuchen zugeschnitten wurde, nur eine eigene Portion bekommen sie natürlich nicht. Von einer echten Entlastung aber, wie dem Wegfall der kalten Progression oder der Streichung der Solidaritätssteuer ohne Gegenfinanzierung, dürfen wir weiter träumen. Was wurde eigentlich aus dem einfachen, weil tranparentem oder gar gerechtem Steuersystem welches versprochen wurde?
3Wasweissdennich27. Juni 2018
Was heißt denn hier 2,1 und 2,2 Mrd "Entlastung" bei der kalten Progression, das ist nur grob die Größenordnung die der Staat normal stillschweigend durch die kalte Progression Jahr für Jahr zusätzlich eingesackt hat, das macht er dann mal 2 Jahre nicht und das führt auch nur in diesem Zeitraum nicht zu einer merkbaren Verschlechterung, aber das ist noch lange keine Entlastung
2jensencom27. Juni 2018
Ich finde es schon in Ordnung, daß die, die weniger in den Topf einzahlen, auch weniger entlastet werden... Meine Schwägerin hat sich mal bei mir beschwert, daß sie keine Steuern zurückgekriegt hat beim Jahresausgleich. Sie war das ganze Jahr im Krankengeldbezug. Sie fand das unfair... Ich nicht.
1smailies27. Juni 2018
Also mit einem Kind bekommt man dann 10x12 = 120 € im Jahr mehr. Der Text suggeriert aber 200€ imMonat - klar, die bekommen nur die, die auch richtig Geld verdienen. Die am "unteren Ende" haben von einer Steuerentlastung wesentlich weniger.