Kaarst (dpa) - Nordrhein-Westfalen setzt als erstes Bundesland mobile Sichtschutzwände gegen Schaulustige ein. Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD) stellte die Neuanschaffung heute vor. Die Wände sollen Unfallopfer auf Autobahnen vor neugierigen Blicken schützen. Gaffer seien ein «Problem, ...

Kommentare

(8) crochunter · 24. April 2015
Ich finde es eine gute Idee, denn es stehen ja nicht nur Gaffer rum. Der Gegenverkehr z.B. wird oftmals durch Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen, deren Fahrer im vorbeifahren einen Blick erhaschen wollen. Das ist ein neues Gefahrenpotenzial, welches nicht nur zu Staus sondern auch Unfällen führt. Das gleiche natürlich dann auch auf der eigenen Fahrbahn.
(7) Wolf · 24. April 2015
Bei größeren "Unfällen" sicherlich ein vernünftiger Ansatz gegen Gaffer. Ein Umdenken wird es nur dann geben wenn es, nach Einkommen gestaffelt, an den Geldbeutel geht. Meiner Meinung nach wäre ein Video Team das gegen Gegenverkehr filmt und entsprechend auswertet sinnvoller.
(6) Stiltskin · 24. April 2015
Bilder von Unfällen, bei denen Gaffer herumstehen und über das Leid der Unfallopfer fachsimpeln, kann man nur mit einem verständnislosen Kopfschütteln begleiten. Allem die Krone aufsetzen tut es, wenn durch Gaffer Rettungsmaßnahmen behindert werden, wenn Gaffer letztendlich Schuld daran haben, dass Unfallopfer sterben. Schutzwände mögen zwar (geringe) Abhilfe schaffen, beseitigen aber nicht die Ursachen. @4 .Richtig; Geldstrafe und Fahrerlaubnis auf Zeit entziehen, bei Wiederholungstätern länger!
(5) k462632 · 24. April 2015
@4 : Wenn das Geld dann dazu verwendet wird Opfern zu helfen, wäre das eine sinnvolle Sache. (Ausgleich für Krankentransportkosten, Arztkosten, Kosten für Medikamente usw.)
(4) Mehlwurmle · 24. April 2015
@3 : Wenn man den "Eintrittspreis" nur hoch genug ansetzt, zum Beispiel 3 Monatsgehälter und 3 Monate laufen...
(3) k462632 · 24. April 2015
Das würde einer Art "Eintrittspreis" gleichkommen. Das kann also auch nicht die Lösung sein.
(2) Mehlwurmle · 24. April 2015
Einfach ordentlich hohe Bußgelder von den Gaffern kassieren, das hilft auch.
(1) k462632 · 24. April 2015
Endlich mal eine sinnvolle Maßnahnme. Es ist immer wieder erschütternd, wie sich manche Menschen für das Leid ihrer Mitmenschen interessieren - ohne zu helfen.
 
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