Lissabon/Athen (dpa) - Rettungskräfte haben am Sonntag das erste Todesopfer von der brennenden Autofähre «Euroferry Olympia» geborgen. Das bestätigte die griechische Feuerwehr per Twitter. Er wurde in einer Lkw-Kabine gefunden. Damit schwinden die Hoffnungen der Helfer, noch Überlebende zu finden. […] mehr

Kommentare

11all4you20. Februar 2022
Mein Beileid an die Hinterbleibenden dieser Katastrophe.
10Lenna20. Februar 2022
@8 -2- Das wäre sogar seine letzte Fahrt vor der Rente. Er hatte offenbar schon seine Anträge gestellt. Die Geschichte eines Toten ist in solchen Fällen immer tragisch aber manchmal wirken solche Konstellationen noch tragischer.
9Lenna20. Februar 2022
@8 Das ist die Theorie. Den offiziellen Angaben nach gab es über 130 LKWs auf der Fähre. Die dazugehörigen Kabinen sollen allerdings nur 50 gewesen sein. Also jeweils 1 Kabine für 2 Personen. Einige Fahrer haben angegeben, dass nach Corona noch öfters wie früher viele Fahrer sich geweigert haben in Doppelkabinen zu schlafen. Geschweige denn in Provisorien mit drei Betten. Die Familie eines der vermissten Fahrer hat bestätigt, dass der Vater schon seit langem nur in seinem LKW übernachtet hat.
8campomann20. Februar 2022
@3 und 7 Alle LKW-Fahrer haben eine Kabine. Es ist verboten sich während der Überfahrt auf den Autodecks aufzuhalten. Gilt auf allen Fähren. Gut möglich das sich ein Fahrer, wie auf Parkplätzen auch, sein Essen im Fahrerhaus mit Gaskocher zubereitet hat. Verboten und extrem Gefährlich, bei Osteuropäischen Fahrern aber alltäglicher Wahnsinn. Geld sparen und wenn es das Leben kostet. Gilt leider auch für den technischen zustand der Fahrzeuge und Ausbildung der Fahrer. Geiz ist geil.
7schumu20. Februar 2022
@6 okay, so genau habe ich die Berichterstattung dazu nicht verfolgt. Ist vermutlich eine Geldfrage der Speditionen, dass sie keine Kabinen für die Fahrer buchen. Das ist absolut schrecklich!
6thrasea20. Februar 2022
@5 Wie in anderen Medien zu lesen war, haben die Vermissten entgegen der Vorschriften auf dem Parkdeck übernachtet. Erlaubt ist das nicht. Jetzt sieht man auch warum.
5schumu20. Februar 2022
Eine schlimme Sache und man sollte aber die Hoffnung nicht aufgeben, nachdem nun noch ein Vermisster lebend gefunden wurde. Allerdings wundert es mich, dass der Aufenthalt auf dem Fahrzeugdeck während der Fahrt gestattet ist. Die fahren, die ich bisher genutzt habe, sind da sehr strikt und der Aufenthalt ist während der Überfahrt verboten. Selbst bei nur 45 Minuten Dauer der Fahrt.
4k51013720. Februar 2022
@3 Die armen Angehörigen.
3Lenna20. Februar 2022
Das macht Hoffnung. Obwohl nach über 50 Stunden die realistischen Hoffnungen langsam verschwinden. Solche riesige Schiffe im Fall eines Feuers sind immer eine Todesfalle für alle, die keinen freien Zugang nach Außen haben. Die Vermissten Passagiere sind nicht zufällig allesamt LKW Fahrer, die in den «eigenen» LKWs übernachtet haben sollen.
2k51013720. Februar 2022
Wenigstens EINER auch wenn alle zusammen schöner gewesen wäre.
1KonsulW20. Februar 2022
Hoffentlich können die Vermissten doch noch gerettet werden.