Berlin (dts) - In der Union gibt es erste zustimmende Worte zum Vorschlag der Ampelkoalition, das Merkmal "sexuelle Identität" ausdrücklich in Artikel 3 des Grundgesetzes aufzunehmen, der vor Diskriminierung schützen soll. Die Ampelkoalition bräuchte neben den Stimmen der Linken weitere 36 Stimmen ...

Kommentare

(3) Pontius · 03. Februar um 15:01
Wenn es eine freie Abstimmung in der Union geben sollte, dann vermute ich trotzdem nur eine schwache Zustimmung ähnlich der Ehe für alle - nur werden die 2/3 dann schwierig. @1 Art. 3 Abs. 2 Satz 2 GG "(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin." Damit ist die Frauenquote gedeckt, aber gut, dass wir das zum x-ten Male haben.
(2) thrasea · 03. Februar um 14:56
Der Begriff "Geschlecht" im Grundgesetz Art. 3 ist nicht mehr zeitgemäß und ausreichend. Ich freue mich, dass das in der Union so gesehen wird. @1 Frauenquoten sind nicht diskriminierend, darüber gibt es zig Urteile. "und der Job/Posten nur wegen der Quote an einer Frau vergeben wird" – das ist üblicherweise nicht der Fall. Frauen werden nur bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Wirkung der Quote beginnt viel früher, bei rechtzeitiger Förderung und damit dem Abbau bestehender Nachteile.
(1) Shoppingqueen · 03. Februar um 14:50
Es ist auch eine Diskriminierung des Geschlechts, wenn es eine Frauenquote gibt und der Job/Posten nur wegen der Quote an einer Frau vergeben wird. "Weitere Opfergruppen umfassen beispielsweise Obdachlose, Alkoholkranke, Arbeitslose und Prostituierte." Es sollten auch Tyota-Fahrer, Seitenschläfer und Warmduscher als Opfergruppe anerkannt werden ....
 
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