Religion verführt nicht zu Gewalttaten, sondern die Menschen missbrauchen die Religion, um ihre Gewalttaten zu legitimieren. Selbst das Christentum könnte man derart verdrehen, dass dieser mit der Unterdrückung der Frau kompatibel wäre.
Mich würde eher interessieren, wie er an die Waffe gekommen ist.
Religion ist in der Regel schon sehr prägend für eine Kultur. Selbst in Europa, wo die Aufklärung diesen Umstand deutlich relativiert hat, lässt sich vieles immer noch auf das Christentum zurückführen. Dennoch hast Du im Grunde Recht. Vater tötet Tochter, jeder denkt sofort Ehrenmord, Islam, wie rückständig. Dass die Scharia den "Ehrenmord" nicht deckt, wird dabei geflissentlich übersehen. Nebenbei: der Täter ist kein Muslim, sondern Jeside. Und möglicherweise hat die Tat sehr weltliche Gründe.
Ich finde es immer wieder interessant, wie die Leute Religion und Kultur verwechseln oder vermischen. Das Eine hat mit dem Anderen gar nichts zu tun. Und oft gibt es auch ganz andere Gründe. Aber wer nicht fragt, der wird auch nicht schlau. Amocklauf an der Schule -> Killerspiele sind schuld. Einer aus dem nahen Osten bringt seine Tochter um -> Religion ist schuld.
@1
,2
,3
: Vergeßt den Sch**ß mit der Religion! Hier geht's um ganz was anderes. Das Mädchen war kurz davor, über ihren Vater zu plaudern und das wollte er verhindern.
Ich habe zwar nichts gegen Religionen, aber manchmal denke ich schon, dass ein sogenannter "Weltfrieden" erst dann existieren kann, wenn auch die letzte Religion abgetreten ist! Dann hätten wir zwar immer noch einige dieser Fälle, aber dies ziemlich stark eingeschränkt, da ist nichtmehr durch überzeugung an der Religion geschieht... naja usw.!
@1
: Nur weil sich die News übermäßig über die Religion auslässt, hat die Tat trotzdem nichts mit Religionsfreiheit zu tun. Aber vielleicht wäre es dir lieber es gäbe keine Religionsfreiheit in Deutschland.