München/Schäftlarn (dpa) - Die Ermittlungen nach dem todbringenden S-Bahn-Zusammenstoß im Landkreis München konzentrieren sich zunehmend auf ein auf Rot stehendes Haltesignal - und auf einen der Triebwagenführer. «Einer von den beiden wird von uns als Beschuldigter geführt», sagte die Sprecherin der […] mehr

Kommentare

7satta17. Februar 2022
@6 Das ginge technisch, aber einfach dem stehenden Zug die Fahrdrahtspannung auszuschalten würde Fahrzeuge mit Dampf, Diesel und Akku auch nicht aufhalten. Schienenfahrzeuge haben zahlreiche Nebenaggregate, die dann immer über die Bleiakkus laufen müssten. Auch betrieblich würde dieser Zustand schwer darstellbar sein, denn solche Situationen sind einfach nicht vorgesehen. Die Schalterantriebe sind außerdem nicht für regelmäßiges Betätigen im Zehnminutentakt ausgelegt.
6slowhand17. Februar 2022
@5 Im Bahnhof sind es aber, wenn ich mich recht entsinne, zwei Gleise.
5satta17. Februar 2022
@2 Ähm, auch wenn Du Laie bist, aber dir ist schon klar, dass es auf einer eingleisigen elektrifizierten Strecke nur einen Fahrdraht gibt? Den auszuschalten legt also jeglichen Verkehr lahm.
4loads17. Februar 2022
@1 Welche Technik soll das genau sein und woraus schließen Sie, dass diese Technik dort nicht verbaut ist? Für Spekulationen und Schuldzuweisungen ist es jedenfalls noch viel zu früh...
3Dr_Feelgood_Jr17. Februar 2022
@1 "Wahnsinn, daß gleich die Wohnung vom Lokführer durchsucht werden muss". Vielleicht wegen des Verdachts auf einen Terroranschlag bzw. um auch in diese Richtung zu ermitteln um dies ausschließen zu können?
2slowhand17. Februar 2022
Man könnte ja, rein theoretisch, wenn die Strecke belegt ist, die Fahrleitung des anderen Zuges stromlos schalten. Dann könnte so etwas gar nicht passieren. Bei den Modellbahnern funktioniert das ja auch. Die fahren allerdings voll digitalisiert.
1Cyberdelicate17. Februar 2022
Wahnsinn, daß gleich die Wohnung vom Lokführer durchsucht werden muss. Der wird seines Lebens nicht mehr froh. Ich sehe ja eine große Mitschuld bei der Bahn. Da ja schon vor einiger Zeit es an dieser Stelle zu einem Beinahezusammenstoß gekommen ist, sollte da längst Technik verbaut sein, die genau so was verhindern soll, wie es an allen eingleisigen Stellen geben sollte, bei denen es Verkehr in beide Richtungen gibt. Würde mich nicht wundern, wenn der Lokführer als alleiniger Sündenbock endet.