Berlin - Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hält eine Diskussion über höhere Steuern für sogenannte "Superreiche" für richtig. "Wenn man sieht, dass die reichsten Männer dieser Welt ihr Vermögen in den letzten Jahren verdoppeln konnten und die Ärmsten immer ärmer werden, dann muss man […] mehr

Kommentare

12Irgendware15. Januar 2024
@10 : Und genau das ist der Punkt, der sich vielleicht ändern sollte.
11Polarlichter15. Januar 2024
Da werden schon kritische Stimmen kommen mit Drohung der Abwanderung. ;-)
10k52477315. Januar 2024
@9 Das Besteuerungssystem ist für alle gleich. Im Kleinen wie im Großen. Da gibt es keine Unterschiede.
9Irgendware15. Januar 2024
@8 : Das sind schon Äpfel und Birnen, finde ich. Ausschüttungen orientieren sich nicht nur am Gewinn. Bei kleinen Gesellschaften mag das überwiegend der Fall sein, insbesondere wenn man Selbstständig ist. Es geht hier aber ja um Superreiche und große Gesellschaften, Dividenden und Renditen werden dort in den meisten Fällen strategisch bestimmt, da ist es egal wie viel Steuern gezahlt werden. Da sind Leute die viele Millionen und Milliarden an Dividenden verdienen und bloß Abgeltungssteuer zahlen
8k52477315. Januar 2024
@7 Natürlich musst du eine Gesamtbetrachtung durchführen. Schau, ich bin Gesellschafter einer GmbH. Natürlich schaue ich mir an, wieviel Geld, die meine GmbH erwirtschaftet hat, letztendlich bei mir landet und wieviel Steuern in der Zwischenzeit verloren gegangen sind. Da sind keine Äpfel und Birnen. Du pickst dir ein kleines Steinchen aus dem Mosaik und betrachtest nur das. Geh mal 5 Schritte zurück und schau dir das gesamte Bild an.
7Irgendware15. Januar 2024
@5 : Du wirfst Äpfel und Birnen durcheinander. Die Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer hat nichts mit der Steuer zu tun, die der Eigner entrichtet. Auch haben diese nur indirekt ein wenig Einfluss auf Kurse oder Dividenden. Die Ausschüttung wird durch den Aktieninhaber versteuert und darauf werden die 30% fällig, der Soli auch nicht mehr all zu lange. Das ist absurd wenig.
6Pomponius15. Januar 2024
Reiner Populismus dem das dumme Volk auf den Leim geht!
5k52477315. Januar 2024
@3 Aktien und Dividendenbezieher zahlen sogar mit die höchsten Steuern. Von 100 € Gewinn vor Steuern in der Aktiengesellschaft fallen ca. 30 % Steuern an für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer. Werden die verbleibenden 70 € Nachsteuergewinn ausgeschüttet in Form von Dividenden, werden noch einmal ca. 26 % für Kapitalertragsteuer und Soli fällig. Bis das Geld von der Aktiengesellschaft beim Aktionär ist, ist knapp die Hälfte weg. Das finde ich schon viel.
4KonsulW15. Januar 2024
Stellt sich nur die Frage wer als Superreich gilt.
3Irgendware15. Januar 2024
Es wäre sehr sinnvoll, die Steuerlast ist recht ungleich verteilt, insbesondere Vermögende, die den Großteil ihres Einkommens aus Aktien und Dividenden beziehen, zahlen lächerlich wenig Steuern. Da muss sich etwas ändern.
2andreas1715. Januar 2024
Alle paar Monate hört man soetwas von jeder Partei.
1truck67615. Januar 2024
Längst überfällige Idee. Dabei aber nicht vergessen, auch "superreiche" Konzerne mit einzubinden.