Berlin (dts) - Claudia Kemfert, Energieökonomin beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) spricht sich für ein Tempolimit aus. Damit ließen sich unmittelbar bis zu fünf Prozent der Öllieferungen aus Russland sparen, sagte sie dem Focus. "Die Bundesregierung sollte sofort ein Tempolimit […] mehr

Kommentare

16WhiteWolf25. März 2022
@7 100Km/h ist kein schleichen, damit ist man immer noch schneller als ein LKW ! @14 ich habe nie etwas von älteren Kleinwagen geschrieben !
15k6393225. März 2022
@14 : Hehe, bei mir hat die Fahrschule tatsächlich noch empfohlen, in 30er Bereichen im 2. Ganz zu fahren. Und wie gesagt, der Saxo lief beim 3. Gang bei 30 km/h unrund - bei jeder minimalen Verzögerung oder auch Beschleunigung, teilw. sogar Steigungen, hätte ich sofort schalten müssen, was schon sicherheitstechnisch unschön ist. 4. Gang bei 50 war problemlos.
14Hannah25. März 2022
@13 : Ist das so? Ich habe vor 24(!) Jahren in der Fahrschule gelernt: Anfahren 1. Gang, danach sofort 2. Gang, ab 30 km/h 3. Gang, ab 50 km/h 4. Gang. Erstaunlicherweise hast du das mit 50/4 auch so genannt in @4 . Evtl weil es dir in die Argumentation passt? Ich bin die letzten 20 Jahre mit verschiedenen Wagen immer ab 30 im 3. Gang gefahren, da fühlte sich nie was "ungesund" an. Was für "ältere Kleinwagen" sollen das denn sein?
13k6393225. März 2022
@6 : zum 2. Gang bei 30 km/h: Gerade etwas ältere Kleinwagen sind nicht für den 3. Gang bei knapp unter 30 km/h ausgelegt. Im 3. Gang fährt man quasi immer ein ganzes Stück über 30 km/h, weil darunter alles vibriert und es allgemein "ungesund" anfühlt, bis kurz vorm abwürgen, was bei 25 km/h passiert. Das hatte ich z.B. beim Saxo. Neue Autos sind da (zum Glück) etwas anders ausgelegt.
12k6393225. März 2022
Übrigens: Ein ICE benötigt pro pkm ähnlich viel Energie wie ein eAuto. In diesem Sinne müsste man dann auch ein Tempolimit für ICEs einführen.
11k6393225. März 2022
@10 : Nunja, in den USA sind die Entfernungen so groß, dass man eh mehr fliegt. Das hat nichts mit Sozialisierung zu tun. Wenn Leute jetzt durch das Limit mehr fliegen ist der Umwelt ebenfalls nichts geholfen.
10thrasea25. März 2022
...sozialisiert wurdest. Schau in die USA, dort sind je nach Bundesstaat Tempolimits von 75 mph / 121 km/h, 70 / 113 oder 65 / 105 normal – schon immer. Deine Annahme von 5% Fahrten, die zu zusätzlichen Übernachtungen und Fahrten führen, ist lächerlich hoch. Die Studie "Mobilität in Deutschland" schreibt: "Nur ein gutes Prozent aller PKW-Fahrten ist länger als 100 Kilometer". Aber selbst wenn in Einzelfällen mal eine zusätzliche Übernachtung anfällt, spart das Öl, erst recht bei dieser Strecke.
9thrasea25. März 2022
@8 Bei den Emissionen wird man immer jede einzelne Maßnahme so kleinrechnen können, "das das quasi nichts ist". Die Summe der Maßnahmen macht es! Aktuell geht es aber gar nicht um Emissionen und CO2, sondern um das Einsparen russischen Öls, um unabhängiger und weniegr erpressbar zu werden. Da hilft es sehr, bis Lieferketten umgestellt sind (wenn sie dann umgestellt werden können) weniger zu verbrauchen und Öl einzusparen. @7 Das ist wohl deine Definition von schleichen, weil du anders...
8k6393225. März 2022
Auch kommt <link> auf 5% in Relation zu den _Verkehrs_emmisionen (~33% dann von Russland -> knapp 2%), im Verhältnis zu den Gesamtemmisionen sinds eher 1,5...2%. Wenn man sich dann anschaut, wie viel 33% von 2% sind sieht man, das das quasi nichts ist.
7k6393225. März 2022
@2 : 100 _ist _massives_ schleichen.Wenn dadurch auch nur 5% der Fahrten z.B. ne zusätzliche Übernachtung brauchen oder gar ne zusätzliche Fahrt (weil man am Tag früher abbrechen muss und deswegen mehr Tage unterwegs ist, um das selbe beim Kunden zu schaffen) ist unterm Strich nichts gewonnen.
6thrasea25. März 2022
@4 Wer bei Tempo 30 im 2. Gang unterwegs ist, hat offensichtlich kein Interesse am Spritsparen oder einfach zu viel Geld für Benzin. Übrigens sinkt der Anteil der Fahrzeuge mit Handschaltung beständig, die auf diese Weise ineffizient gefahren werden können. @5 Ja, das mit dem ÖPNV stimmt – es spart aber trotzdem Öl. Übrigens ruft auch die internationale Energieagentur zu Tempolimits auf. <link>
5k6393225. März 2022
@2 : Das was @4 sagt. Vom Effektivitätsverlust ganz zu schweigen. Wenn dadurch z.B. der Sanierer oder Solaranlagenaufsteller weniger Aufräge ausführen kann und damit der Energieverbrauch länger hoch bleibt ist das kontraproduktiv. Zumal dadurch auch Busse deutlich länger brauchen - und ggf. mehr eingesetzt werden müssen.
4WhiteWolf25. März 2022
30 Zone in den Städten ist kontraproduktiv, da viele bei dem Tempo im 2.Gang unterwegs sind und so mehr Treibstoff verbrauchen als bei ruhiger Fahrt mit 50 Km/H im 4.Gang
3WhiteWolf25. März 2022
Die Leute denen der Spritpreis egal ist, werden weiterhin auf das Gaspedal treten und Ihre Sportboliden oder großen SUVs in der Stadt bewegen. Diejenigen denen der Spritpreis zu schaffen macht, die fahren nun schon automatisch spritsparender wodurch ein Tempolimit überflüssig wird. Ich selbst habe eine Tankkarte von der Firma, fahre aber dennoch spritsparend und komme mit etwa 50 Liter Diesel im beladenen Caddy (1.6er mit 101PS) ca.1100 KM weit !!!
2thrasea25. März 2022
@1 "Laut Kemfert könnte man mit einem Tempolimit 5 bis 8 Prozent der russischen Ölimporte reduzieren". Mobilitätsforscher Andreas Knie: "„Bei einem Tempolimit von 100 km/h auf deutschen Autobahnen könnten wir 5 bis 10 Prozent Öl einsparen, ein Drittel davon kommt aus Russland.“ Noch mehr helfe seiner Meinung nach ein generelles Tempolimit von 30 Stunden­kilo­metern in Städten." <link>
1k6393225. März 2022
was meist vergessen wird: es bringt kaum was. Ich kenne eher Werte von 2% vom _gesamten_ Verbrauch, und zwar bei wirklich heftigen Schleichlimits. Und die Frage ist schon fast skandalös vorbestimmend gestellt.