Berlin (dpa) - Die Einstufung mehrerer Balkan-Länder als «sichere Herkunftsstaaten» hat bislang nur begrenzte Wirkung gezeigt. Die Bundesregierung hatte im vergangenen Jahr angesichts einer großen Zahl an aussichtslosen Asylanträgen die Länder Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina als […] mehr

Kommentare

9Kelle23. Juli 2015
@8 : Ich glaube leider nicht, dass da ein paar hundert reichen. Ich glaube im Februar konnte man nur halb so viele Anträge abarbeiten, wie neu reinkamen - ergo, man mus die Bearbeiteranzahl verdoppeln. Nur findet man solche Entscheider nicht gerade auf der Straße, nicht wenige lassen sich nach ein paar Jahren wegen der psychischen Belastung versetzen. Da müsste man in Summe schon mehr tun, als "nur" ein paar Arbeitslose umzuschulen.
8Photon23. Juli 2015
@7 : Na, ich glaube nicht, dass man sich über die steigende Zahl von Anträgen wundert. Eigentlich wundert sich ja auch niemand über irgendwas, denn de facto ist doch klar, warum es immer mehr Anträge gibt und dass die Bearbeitung folglich auch immer länger dauert. Was mich zu der Idee führt, ein paar hundert Arbeitslose entsprechend umzuschulen und zur Bearbeitung einzusetzen. Ist auf jeden Fall ein Job mit Zukunft und wird dringend benötigt.
7Kelle23. Juli 2015
@6 : Paradebeispiel Kosovo: EU sagt: Wenn ihr biometrische Pässe einführt, verzichten wir auf Visa-Pflicht. Kurz drauf wundert man sich über steigende Asylanträge aus dem Kosovo. Wir tun auch hier mal ganz verwundert.
6Photon23. Juli 2015
@5 : Im Falle der Osteuropäer kann die Politik aber nicht viel mehr machen. Die Leute fliehen vor gar nichts außer der einheimischen Wirtschaft, die ihnen nicht den Luxus bieten kann, wie andere Länder Europas. Statt ihr Land aufzubauen und zu gestalten, ist so ein Asylantrag natürlich mal eben schneller und einfacher gestellt, mit etwas Glück dann auch irgendwo untergetaucht. Was soll die Politik dagegen tun? In letzter Instanz kann sie nur noch die Grenzen schließen.
5Kelle23. Juli 2015
@3 : Wenn sich die Politik mal mit den Problemen und möglichen Lösungen beschäftigen würde, statt mit Aktionen die den Stammtisch beruhigen, dann wäre uns viel geholfen. In einem Vortrag eines BAMF Beamten hat der ganz klar und deutlich gesagt: Ob man ein Land als sicher oder nicht-siicher definiert, hat ungefähr genau gar keihne Auswirkung auf das Asylverfahren.
4k45207423. Juli 2015
Offentsicht verschicken die intellektuell herausgeforderten Beamten vom BAMF die Asylanträge als STREUSENDUNG in die Länder Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina; die nur noch zur Registrierung in Deutschland abgeschickt werden müssen zwecks Überweisung des Taschengeldes :Þ
3Photon23. Juli 2015
Naja, wenig Wirkung nur deshalb, weil gleichzeitig mehr kommen wollen und die Ablehnung nicht rigoros genug durchgesetzt wird. Aber viel mehr kann die Politik ja nicht machen, außer am Ende die Grenzen dicht und Schießbefehl. Wollen wir mal hoffen, dass es nicht so weit kommt.
2luke6623. Juli 2015
das beamte 4 monate brauchen um einen "abgelehnt" stempel zu benutzen wundert mich nicht....
1Kelle23. Juli 2015
So, jetzt tun wir alle mal ganz verwundert.