Jarilla (dpa) - Im Kampf gegen die schlimmsten Wald- und Vegetationsbrände seit Jahrzehnten wird Spanien nun auch von Deutschen unterstützt. 67 Einsatzkräfte aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen griffen nach dreitägiger Anfahrt und einer kurzen Erholungsnacht ins Geschehen ein. Und zwar in […] mehr

Kommentare

17skloss22. August 2025
@14 Nochmal zum Mitmeißeln: Mein Satz "Natürlich sind mehr (für uns produzierende) Länder mit höheren Ausstößen dabei" hat als Subjekt "mehr (...) Länder" - also DE war NICHT mit höheren Ausstößen (absolut, nicht relativ wie "2%") gemeint. Trotzdem schadet jede Tonne CO2 (1000kg!) Danke @16 für die Detaillierung der Zahlen. @14 Was wäre dein gewünschter Umgang mit den Herausforderungen?
16Pontius22. August 2025
100 Jahre sind die Halbwertszeit, danach ist die Hälfte des CO2 immer noch vorhanden! - und nennst den Begriff der Klimaschuld gleichzeitig "lächerlich". Glückwunsch zur erneuten Widerlegung deiner eigenen Position...
15Pontius22. August 2025
@14 Wenn "nicht einmal 2%" bei "weniger als 1% der Weltbevölkerung" kein "höherer Anteil" ist, dann weiß ich nicht mehr, was denn denn sonst darstellen soll. Stattdessen erneut der Versuch der Ablenkung mit den pro-Kopf-Verbräuchen: Wo liegt da der Durchschnitt? Doch deutlich unter denen von Deutschland, also "höherer Anteil". Glückwunsch zum Selbstwiderlegen. Dann gibst du deine Recherchen zur Verweildauer von ausgestoßenem CO2 in der Atmosphäre preis - wenn auch ungenau, denn die rund
14katzee21. August 2025
@12 Nicht einnmal 2% sind nun einmal kein "höherer Anteil" am weltweiten CO2-Ausstoss. Wie wäre es, mit dem Pro-Kopf-CO2-Ausstoss zu argumentieren? Da sind andere Länder führend. - Der Begriff "Klimaschuld" ist einfach nur lächerlich.
13Pontius21. August 2025
Verursachende gleich die Lösung?
12Pontius21. August 2025
@5 Keine Sorge, das war der Versuch der Relativierung der deutschen Klimaschuld. @6 Ich finde es gut, dass du versuchst die Fehlinformationen in #4 aufzuzeigen, nur warum nimmst du den CO2-Anteil ohne gleichzeitig auf den viel geringeren Bevölkerungsanteil hinzuweisen? Wenn wir den historischen Anteil nehmen, dann liege wir schon bei über 3% des gesamten Anteiles des menschengemachten Klimawandels. Und wir brauchen eine starke Industrie, damit wir Wasser speichern können? Also jetzt ist der
11skloss20. August 2025
Danke dir für die sachlichen Posts und die Zahlen! Anpassungen müssen wir machen, bin ich auch bei dir. Aber wir werden nicht annähernd so sicher in so einer lebbaren Welt (Fläche, Anbaufl.) leben wie die letzten Jahrzehnte. Vor Starkregen kann man sich leichter schützen, als vor Muränen - wenn überhaupt. Und die Kosten werden immer höher, je mehr Maßnahmen getroffen werden müssen. "und wer soll das zahlen" 😅 die Bunkeranlagen der Reichsten sind vermutlich bekannt. Auch eine "Lösung :)
10katzee20. August 2025
Der Klimawandel führt verstärkt zu Extremwettern: Trockenperioden und Dürren auf der einen Seite, Starkregen und Schneekatastrophen auf der anderen Seite. Es ist wichtig, Wasser in Zeiten, wo es im Übermass vorhanden ist, zu speichern, um es in Dürrezeiten nutzen zu können. Dazu brauchen wir aber eine starke Industrie, die dabei hilft - sowohl durch innovative Techniken als auch durch Steueraufkommen.
9katzee20. August 2025
@8 Vor einiger Zeit habe ich mal recherchiert, wie lange es dauert, bis CO2 von der Erdoberfläche die Atmosphäre erreicht hat. Die Zeit wurde mit 10 Jahren angegeben. Bis das CO2 in der Atmosphäre wieder abgebaut ist, braucht es weitere 100 Jahre. In der Zwischenzeit sammelt sich immer mehr CO2 in der Atmosphäre an. Aufhalten werden wir den Klimawandel also nicht. Daher müssen wir endlich anfangen, Mittel und Wege zu finden, mit dem Klimawandel zu leben und überleben.
8skloss20. August 2025
@6 Und, nein, wenn wir heute aufhören, haben wir noch IIRC 30 Jahre "CO2-Entwicklung" vor uns, samt Folgen und Verstärkungen. Die Probleme treten zeitlich verzögert auf und IIRC sind wir nun bei den Auswirkungen der Verbrennungen aus den 2000ern, mag da aber auch falsch liegen. Es gibt noch viele, viele weitere Probleme (sozial, Plastik, Gesundheit, Arbeitswelt, Gleichberechtigung...) - aber Umwelt kann ohne uns, wir aber nicht ohne Umwelt <link>
7skloss20. August 2025
@6 2%, richtig. Historisch aufsummiert eben bedeuten(der). h. Ausstoß war auf Indien/China/Bangladesh, die für uns produzieren, gemeint. Ich bin da IMO auf wissenschaftlichem Stand - Photosynthese, Isotope sind keine Fremdworte. Reale Situation: Haus wird mit WP geheizt, Auto ist E, Biobike genutzt, PV auf den Dächern. 85% autark und sonst Grünstrom. Und pleite bin ich dadurch auch nicht (ist ja auch immer einfach&billiger geworden). FYI <link> Definiere WIR-DE oder Welt?
6katzee20. August 2025
@4 Wir tragen mit nicht einmal 2% zum weltweiten CO2-Ausstoss bei. Das ist kein "höherer Ausstoss". - Wie stellst Du Dir das eigentlich vor, wie das mit dem CO2 funktioniert? Deine Wohnung wird mit Gas geheizt, das produzierte CO2 steigt sofot zur Atmosphäre auf und erhitzt die Welt? Wenn wir nicht mehr heizen, steigt auch kein CO2 mehr auf und das Problem ist erledigt?
5skloss20. August 2025
@4 ist halt ein Summenproblem und jeder Summand zählt. Natürlich sind mehr (für uns produzierende) Länder mit höheren Ausstößen dabei, aber China tut wenigstens viel um sich zu bessern (baut für den Übergang aber noch Kohle). Naiv bin ich auf die Einsicht der Menschen, ja - weiter so hört sich doch toll an/s. Mit KI und allen lustigen Anwendungen hast du recht - bringt ja auch die Clean Chainreaction aka Nuklear zurück. Dinge müssten einfach mal kosten,was sie verursachen-ist aber unsozial.
4katzee20. August 2025
@2 Selbst wenn wir nicht mehr heizen oder Verbrenner fahren, weder Ingternet noch KI nutzen oder ganz radikal: wenn keinerlei atmendes Leben mehr in Deutschland vorhanden wäre, wird sich am Klimawandel nichts ändern. Deine Naivität ist erschreckend.
3Pontius20. August 2025
@2 Den Zweifel hege ich auch, denn die Feuer werden ja in den Nachrichtensendungen thematisiert, dass man kaum daran vorbeikommt - eher ist man übersättigt und verschließt die Augen davor anstatt selbst etwas zu ändern.
2skloss20. August 2025
Freut mich auch riesig, dass es mit diesem wichtigen Service läuft. Auch die Randerscheinungen (FW-Leute berichten zu Hause, wie schlimm es ist) könnten zu einem schnelleren (langsamer ist ja kaum möglich...) Wandel beim Heizen (Wohnen) und Heizen (Auto) geht. Vielleicht können wir Nordeuropa noch vor dem Höllenfeuer retten - ich bezweifle es, leider
1UweGernsheim20. August 2025
gut, dass diesbezüglich die europäische Zusammenarbeit halbwegs funktioniert. Frag mich nur, warum das so lange dauert, bis einzelne Länder ausländische Unterstützung anfordern, bei der Anzahl der Brände, die in Südeuropa toben.