Köln (dpa) - Rund ein Drittel der Teilnehmer einer repräsentativen Online-Umfrage in Deutschland hat sich als psychisch erkrankt bezeichnet. Besonders häufig gaben die erwachsenen Befragten an, an Depressionen zu leiden (21 Prozent), wie aus Daten des Meinungsforschungsinstituts Ipsos hervorgeht, […] mehr

Kommentare

3ticktack02. März 2023
Fehlende Frustraionstoleranz und fehlende Impulskontrolle tragen in diesem verwöhnten Hedonistenland ebenso zur Instabilität bei wie zwanghafte Selbstoptimierung und eine Kultur der Überforderung. Und dann ist auch noch der Ponyhof durch COVID, Putin, Inflation und Klima abgebrannt. (Aber: nicht jeder, der sich ein bisschen depri fühlt hat eine Depression im medizinischen Sinn)
2ichbindrin28. Februar 2023
Den Knackpunkt sehe ich auch in der dauerhaften Erfassung und Messung, um aus solchen Ergebnissen überhaupt brauchbare Schlüsse ziehen zu können. Es liegt nahe, über den Verfall der Gesellschaft zu klagen, aber psychische Krankheiten ernst zu nehmen und zu äußern, ist ja auch ein neues Phänomen, weshalb wir nicht wissen, ob es den Menschen in der Hinsicht früher besser ging. Es fehlt außerdem am Wissen über den Umgang mit zeitgemäßen Herausforderungen; sie machen nicht per se krank.
1tripe28. Februar 2023
Das ist es was unsere Gesellschaft produziert. Wir schaffen ja auch ein ideales Umfeld dafür