Bremen (dpa) - «Der Kapitän verlässt als letzter das sinkende Schiff» - das ist keine Pflicht, sondern eher ein Ehrenkodex. «Mir ist keine Rechtsquelle bekannt, die das Verweilen des Kapitäns an Bord bis zum letzten Moment vorschreibt», sagte Kapitän Willi Wittig, Vizepräsident des Verbandes […] mehr

Kommentare

9Die_Mama16. Januar 2012
Ich kann mich da nur @5 anschließen. Allerdings kommt irgendwann der Punkt an dem man nicht mehr helfen und Niemanden mehr retten kann. Das ist der Zeitpunkt wo Kapitän und Mannschaft auch an sich denken können, auch wenn eininge das hier anders sehen. Liest man die diversen Kommentare hier, auch zu anderen News, dann gibt es bei Klamm nur eherenhafte, vollkommen fehlerfreie und vollkommen selbstlose Menschen. Kann man natürlich mit den Pantoffeln unterm Sofatisch auch sehr leicht sein.
8Deine_Mudder16. Januar 2012
"Kapitän und Besatzung zuerst!"
7schwarzfahrer16. Januar 2012
Verpflichtung im rechtlichen Sinne hin oder her. Wer als Kapitän einen Funken Ehre hat... naja... solange die Brücke nicht voll in Flamm steht ^^
6Hebalo1016. Januar 2012
In dieser ganzen Diskussion kann ich nur @5 zustimmen. Bei einer solchen Havarie ist der Kapitän in der Pflicht, alle Rettungsmaßnahmen zu leiten und zu koordinieren. Wo soll das hinführen, wenn alle Offiziere, voran der Käpt'n als erste die Rettungsboote kapern und die Passagiere zurück lassen. Einem solchen Schiffsführer dürfte nicht mal mehr ein Paddelboot anvertraut werden. @4 , ich schätze mich nicht so ein, andere nieder zu trampeln, um mein Leben zu retten, ich weiß es aus Erfahrung.
5tastenkoenig16. Januar 2012
Es geht nicht darum, dass er mit seinem Kahn untergeht. Aber er sollte zumindest dafür sorgen, dass die Rettungsmaßnahmen koordiniert ablaufen. Er ist der Chef an Bord, er trägt die Verantwortung für Crew und Passagiere.
4Sternensammler16. Januar 2012
@1 + 2 Bringt es auch nur irgendeinem der Menschen an Bord etwas wenn der Kapitän als letzter geht? Oder gar bleibt? Und was soll ein Vergleich zwischen einem Menschen in Angst um sein Leben mit Geld oder Macht verdeutlichen? Kriegt er fürs Bleiben Geld oder Macht?! Am Tod ist sicher nichts ehrenhaftes. Im übrigen wärt ihr wohl die ersten die auf dem Weg ins erste Rettungsboot die Schäwchsten niedergetrampelt hätten, nicht wahr? Die Kommentare sind einfach nur peinlich - sorry.
3k8518616. Januar 2012
Der Kapitän ist auch nur ein Mensch, wieso sollte ein Mensch freiwillig draufgehen (oder das Risiko eingehen), wenn heutzutage nur noch Geld eine Rolle spielt? Vor hundert Jahren mag sowas noch eine Rolle gespielt haben, aber heutzutage ist sich letztendlich jeder selbst der nächste. Warum sollen Schiffskapitäne da anders sein und untergehen? Unsere Politiker sind das beste Beispiel für das Motto: Rette sich jeder, der kann, aber ich zuerst!
2k12817916. Januar 2012
@1 wen kümmert denn heutzutage noch " Ehre ", wenn es um Macht, Geld oder Politik geht, Beispiele gibt es da ja wohl genug - -
1Marienhof16. Januar 2012
Es gibt auch einen Ehrenkodex, nach dem der Kapitän immer mit seinem Schiff untergeht.