Berlin - Für eine künftige rot-rot-grüne Koalition im Bund nennt Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge eine neue Außenpolitik der Linkspartei als Voraussetzung. "Den Ukrainern nur zu sagen, sie sollen doch mit Putin reden, ist die zynischste und kälteste Form von Außenpolitik", sagte sie in einem […] mehr

Kommentare

23Sonnenwende13. März um 05:09
(3) Aber das sind erstens auf gesamt Deutschland bezogen nicht genug Menschen, um die AfD in eine absolute Mehrheit zu hieven und außerdem sieht es ja so aus, als ob auch im Osten deutlich weniger als 50 % der Menschen die AfD unterstützen denn auch dort stagnieren die Umfragen. Wenn auch auf einem deutlich höheren Wert.
22Sonnenwende13. März um 05:03
(3) wer jetzt noch wechselt z.B. aus der Arbeiterklasse geht zu den Linken. Und alle anderen sind für das Schmierentheater, die verbalen Entgleisungen usw. der AfD nicht empfänglich. Eine Anschlussfähigkeit an diese Bevölkerung kann die AfD nicht erreichen, weil diese Menschen eben NICHT so empfänglich sind für billigen Populismus. Problematisch ist Ostdeutschland, was auch daran liegt, dass dort die Aufarbeitung des Nationalsozialismus nicht in dem Ausmaß geschehen ist wie im Westen. Aber (3)
21Sonnenwende13. März um 04:59
(2) Geschichte jahrzehntelang Ausgrenzung erfahren haben. Der AfD ist gelungen, diesen Mechanismus zu verschieben, aber eben nur bei den Teil der Bevölkerung, der davon betroffen war. Das waren in Westdeutschland, die erste Umfrage diesbezüglich hat Helmut Schmidt 1980 initiiert, immer um die 15 %. Schau in die Umfragen: denn, @6 , OFFENSICHTLICH ist die Grenze dafür, was die AfD erreichen kann erreicht. Es werden nich mehr nennenswert Menschen von den etablierten Parteien zur AfD wechseln, (3)
20Sonnenwende13. März um 04:59
@13 Du verstehst nicht. Alles andere wurde versucht, die Wünsche, die diese Wähler haben sind nicht konservative Politik, die Wünsche sind mehr Versorgung im Sinne von weniger Entscheidungen treffen zu müssen, sich weniger anstrengen zu müssen, und weniger Verantwortung. Man KANN diese Wähler nur ignorieren. Dass in Deutschland Rechtsextreme bisher weniger Einfluss haben als anderswo hat auch darin seinen Grund, dass Menschen mit sehr rechten Einstellungen bei uns aufgrund unserer (2)
19Pontius12. März um 13:38
@18 ein Kommentar für Lose? Inhalt war es ja nicht - also wie wachen sie denn auf?
18Sharif12. März um 12:59
@17 Really? Stell Dich doch nicht dümmer als Du bist. Was soll das? Nur hier für Lose oder was?
17Pontius12. März um 12:57
Wie wachen sie denn auf? Indem sie AfD-Politik machen?
16Sharif12. März um 12:53
@15 Die AFD ist ein zusammengewürfelter Haufen von fragwürdigen Leuten mit sau kruden Ideen. Aber viele von denen selbst glauben konservativ zu sein und die "bessere" Union zu sein und viele glauben eine Arbeiterpartei, also eine "bessere" SPD zu sein. OFFENSICHTLICH ziehen sie damit Wähler der etablierten ab und ich fände es sehr schön wenn die Wählerschaft dieser Partei sich wieder auf auf die reinen Rechten Pöbel zurück entwickeln würde. Da müssen die anderen Parteien aber aufwachen
15Pontius12. März um 12:47
Was ist an der AfD denn konservativ? Die Konservensprüche aus dem tausendjährigen Reich?
14slowhand12. März um 12:27
>> Die Forderung, die Außenpolitik ihrer Partei zu verändern, wies Schwerdtner zurück. "Gerade in einer Zeit von mehr Kriegen und einer zerbrechenden Weltordnung braucht es eine Stimme für Völkerrecht und Diplomatie. Ich gehe davon aus, dass wir diese Position nicht ablegen werden, um willfährig in eine Regierung einzutreten. Diesen Gefallen werden wir weder den Grünen noch anderen Parteien im Bundestag tun", sagte sie. << Dann werden es wohl weniger Wähler werden.
13Sharif12. März um 12:18
Und genau da ist das Problem - das Du und viele andere politisch interessierte aktuell ein viertel der Wähler ignorieren. Selbst wenn die alle rechtsextrem wären (was natürlich Blödsinn ist) wäre das immer noch der Wählerwille von 25+X%. Viele AFD-Wähler wünschen sich sicher konservative Politik die sie von der Union seit Merkel nicht mehr bekommen (können), daher der Rechtsruck. Ob man diese Wähler wieder zurückgewinnt mit ner rot-rot-grünen Koalition ist dann zumindest fragwürdig.
12Sonnenwende12. März um 11:55
(2) Linken nicht befürworten würde teile ich. Nicht aber dass sie sich gegen eine Zusammenarbeit und/oder Koalition mit SPD und/oder Grünen stellen würden oder größere Schwierigkeiten damit hätten. Der Eindruck entsteht aus meiner Sicht nur dadurch, dass derzeit im Bund die Rechtskonservativen in der Partei das Sagen haben, es gibt aber noch viele andere, die auch sehr stark sind, da muss man erst mal abwarten, wie sich das entwickelt.
11Sonnenwende12. März um 11:55
@10 Das sehe ich anders. Wer AfD wählt, wählt nicht konservativ und schon gar nicht Mitte, gleichgültig wie er/sie sich selbst betrachtet. Wer diese Partei wählt, wählt rechtsextrem-antidemokratisch. Die AfD radikalisiert sich zunehmend weiter, so dass man sie schon lange nicht mehr als konservativ bezeichnen kann. Und deren Wähler wissen das auch. Also verbleit maximal 1/4 Unionsparteien im konservativen Spektrum. Eine Überlegung, dass eine Mehrheit der Unionswähler eine Koalition mit den (2)
10Sharif12. März um 11:42
@8 Ich behaupte mal, dass kaum ein Unionwähler eine Koalition links der SPD (selbst mit der SPD fällt es einem Konservativen ja schwer wie man gerade sieht) möchte und viele der AFD-Wähler sich auch als konservativ sehen würden. Wie kommst Du auf das Viertel rechts-mitte-konservative? Man könnte doch eher sagen, dass deutlich mehr als 50% der Wähler Mitte-Rechts wählen. Wenn Du die SPD da in die Mitte mit rein rechnest, dann wären das sogar eine 2/3 Mehrheit.
9Sonnenwende12. März um 11:33
(2) mehrheitlich wählt.
8Sonnenwende12. März um 11:33
@6 Ich frage mich ja immer noch was dieser ominöse Wählerwille eigentlich sein soll… Fakt ist, dass wir auch in Umfragen seit mehr als einem Jahr im Bundestag mehr als ein Drittel mitte-linke Parteien haben, also eine Sperrminorität für alles an staatstragenden Änderungen, und ein Viertel rechts-mitte-konservative. Von denen übrigens viele progressiv Denkende durchaus eine ausgewogene, eine breite konservativ-mitte-linke Mehrheit abdeckende Politik befürworten. DAS ist was unsere Bevölkerung (2)
7tastenkoenig12. März um 11:21
Man muss ja nicht in die gleiche selbst gestellte Falle laufen wie Söder mit den Grünen. Der ist so weit auf diesen Baum geklettert, dass er da kaum noch wieder runter kommt.
6Sharif12. März um 11:19
Klar, Gedanken machen kann man sich - aber der Wählerwille wäre mit rot-rot-grün aktuell ja nur mit etwas mehr wie einem Drittel abgebildet - daher erscheint es zumindest jetzt nicht allzu realistisch. Aber auch das wird sich alles zeigen wenn es soweit ist...
5Sonnenwende12. März um 11:09
(2) mal abwarten, wie sich das weiter entwickelt. Und sich Gedanken zu machen, Überlegungen anzustellen ist nicht nur richtig, sondern notwendig, schließlich sollte man nicht unvorbereitet sein auf neue Konstellationen.
4Sonnenwende12. März um 11:09
@3 Verzeihung, ich hab das Wörtchen "relativ" vergessen. Also wir haben eine relative mitte-linke Mehrheit im Bundestag unter den demokratischen Parteien. Es ist also gerechtfertigt, sich bezüglich Zusammenarbeit und eventuell sogar Koalition Gedanken zu machen. So etwas mit "LOL" zu bezeichnen wie der erste Kommentator ist unangebracht. Bezüglich der Linken stimme ich dir zu, aber sie haben eine enorme Entwicklung gemacht seit dem Weggang von Sahra Wagenknecht. Da möchte ich erst (2)
3Sharif12. März um 11:01
@2 Mehrheit, wofür? So gern man das ignorieren möchte ist die AFD ja auch noch im Bundestag...Auch wenn man sie nicht als demokratisch sieht (auch bei den Linken gibt es zumindest hier und da Zweifel) sind sie dennoch da....
2Sonnenwende12. März um 09:55
Nun, rot – rot – grün sind zusammen seit weit mehr als einem Jahr stabil bei 35-37 % und damit eine stabile, deutliche Mehrheit unter den demokratischen Kräften im Bundestag.
1Spyderman12. März um 09:34
eine künftige rot-rot-grüne Koalition im Bund LOL