Sevilla (dpa) - Schwarzer Tag für den Denkmalschutz in Deutschland: Nach jahrelanger Diskussion ist das Dresdner Elbtal wegen des umstrittenen Baus der Waldschlößchenbrücke von der Welterbeliste gestrichen worden. Das entschied das UNESCO- Welterbekomitee im spanischen Sevilla. Damit verliert […] mehr

Kommentare

11brezel10725. Juni 2009
@10 wohnst du in Dresden? die Elbe is da noch relativ Naturbelassen und hat noch einen Teil ihrer Flutflächen...aber das Verkehrschaos was da jeden Tag herrscht wenn man im Berufsverkehr von der einen auf die andere Elbseite will rechtfertigt meiner meinung nach den bau dieser Brücke. Wobei die Simulationen der Brücke nicht wirklich im Blickfeld stören.Außerdem kann sich Dresden nicht wirklich was von dem Titel kaufen den es verloren hat weil es ist halt nur ein Titel
10Stiltskin25. Juni 2009
Arbeitsplätze- um nicht anderes geht's. Und dafür ist man bereit, die letzten Oasen relativ unberührter Natur zu opfern. Asphalt und Beton wohin man schaut, Flüsse begradigt oder kanalisiert, Industrieruinen die die Landschaften verschandeln. Ob den Dresdnern dieser verlorene Titel auch langfristig gleichgültig sein wird, muss sich erst noch erweisen. Aber da man dort ohnehin entsprechend dem Motto:"Nach mir die Sintflut" handelt, kann man sich ja auch noch um ein KKW und ein Endlager bewerben.
9k31966725. Juni 2009
Ich finde es peinlich wegen soetwas auf die Straße zu gehen. Statt der Stadt den Rücken zu stärken. Es gibt besser Gründe zu Demostrieren als so einen Titel. Dresden wird auch ohne den Titel weiter Existieren. Die ganze Farce wegen den Titel ist sinnlos. Dresden ist und bleibt das was es schon immer war. Eine wunderschöne Stadt und kein Museum. Im Gegenteil ist doch Dresden eine Lebendige Stadt die sich weiter entwickeln muß und kein Wahrzeichen. Stillstand bedeutet immer Zerfall.
8crazysid25. Juni 2009
Aber peinlich ist das schon.... die Dresdner zeigen damit der Welt das Ihnen ihre Stadt eigentlich wurscht ist und es nur um Infrastruktur geht. Schade das die Dresdner offensichtlich nur an sich selbst und weder an der Vergangenheit noch an der Zukunft interessiert sind.... Kultur, Geschichte, Weitblick .... es wär zu schön gewesen ... bleibt Dresden halt doch nur "dank" NPD im öffentlichen Bewusstsein... ich versteh die nicht ....
7Girby25. Juni 2009
Bestürzung ist gut. Das das so kommt haben die aber vorher gewusst.
6k3160725. Juni 2009
naja, - so ganz darauf pfeifen kann man wohl nicht. Immerhin würden mit dem Titel wahrscheinlich noch über viele Jahre Gelder aus div. Fördertöpfen fliessen. In der Bilanzierung wäre sicher die Tunnellösung die schlauere gewesen. Auch in Hinsicht auf die heimischen Mittelständler und Kleinunternehmer aus dem Bau- und Baunebengewerbe.<link>
5dresdenerkater25. Juni 2009
so ein titel bringt schon geld, wenn es auch keine riesen anzahl an touristen ist, aber die bringen geld. da gibt es direkte welterbereisen, besonders aus übersee ostasien und australien und da kommen keine armen schlucker.
4Faust25. Juni 2009
Auf diesen Titel kann man pfeifen. 2 Generationen weiter kann alles anders aussehen.
3HudsonHawk25. Juni 2009
vielleicht hätte man nur den titel wecknehmen sollen und das verkehrproblem samt brücke hätten sich allein gelöst ^^
2c-quadrat-p25. Juni 2009
ich denke auch, das wir lieber auf die 3 touristen verzichten, die nur wegen dem titel kommen, als alle anderen durch ein nicht beherrschbares verkehrschaos - wie es jetzt ist - für immer zu vergraulen. es ist notwendig. einzige alternative war der tunnel. aber da er teurer war und der WKE-titel trotzdem in gefahr, war das richtig, wie es jetzt ist.
1k34691225. Juni 2009
... das haben die Dresdner doch selbst so entschieden... und was soll das Ganze? Wenn die Brücke letztendlich wichtiger war? Was ist das überhaupt für ein nutzloser Titel? Wer Dresden besuchen will, wird trotzdem kommen... die Stadt ist doch schön...