Berlin (dpa) - Für die Fahrgäste der Deutschen Bahn steht eine schwere Woche bevor: Die Lokführergewerkschaft GDL mit ihrem Chef Claus Weselsky will das Unternehmen von Mittwoch bis Freitag bundesweit bestreiken. Der Tarifkonflikt erreicht damit die nächste Eskalationsstufe - und der bundeseigene ...

Kommentare

(11) rudiffm · 07. Januar 2024
@10 : Wenn es so ist, dann ist es so. Unfair gegenüber anderen, aber nunja. Wie aber mit Streiks eine Verkehrswende hinzubekommen ist, konnte mir auch keine Gewerkschaft erklären.... Die Frage wäre dann: Wie behalten die Gewerkschaften ihre Rechte und die Fahrgäste ihre Fahrten die unvermeidbar sind? Gute Frage.... Hat schon ein Politiker dafür eine Lösung präsentiert, die mir entgangen wäre?
(10) Shoppingqueen · 07. Januar 2024
@9 Im Dezember konnte es ausgeglichen werden weil nur eine sehr kurze Zeit gestreikt wurde. Das kann man ausgleichen. Wenn der Streik länger dauert wirkt das mehr. Und wer jetzt bei der EVG gekündigt hat und nun GDL-Mitglied ist kann sehr wohl streiken.
(9) rudiffm · 07. Januar 2024
@8 : Das sehe ich vorerst nicht als Problem an, denn das ist eine Minderheit, wie sich im Dezember gezeigt hat. Wer erst danach wechselt, dürfte nicht einmal streiken, da er sich quasi durch die vorherige Gewerkschaftszugehörigkeit in einer Friedenspflicht befindet. Ansonsten könnten die ja ständig wechseln und doppelt streiken.
(8) Shoppingqueen · 07. Januar 2024
@7 Es wechseln immer mehr Fahrdienstleiter von der EVG zur GDL.
(7) rudiffm · 07. Januar 2024
Zum Glück ist es nur die GDL. Es führt zwar zu erheblichen Störungen, aber dennoch können Züge fahren. Problem ist nur die Überfüllung und natürlich ein sehr eingeschränkte Angebot. Wie sonst auch, wenn die GDL streikt.
(6) Sonnenwende · 07. Januar 2024
Das wird interessant: im schlimmsten Falle geht bei der Bahn gar nichts mehr und auf den Straßen auch nicht, weil die Traktoren alles blockieren… und dann: kleiner Sitzstreik der LG auf den Straßen von Berlin und alle registrieren die beiden anderen nicht mehr – Zynismus off.
(5) Shoppingqueen · 07. Januar 2024
Das war zu erwaten. Das so genannte Angebot der DB vom Ende dieser Woche ist mehr als ungenügend.
(4) Suddenstriker · 07. Januar 2024
wieder wird das Land in Geiselhaft genommen durch einen Weselsky... der Mann würde doch schon am liebsten vor der ersten Verhandlungsrunde streiken um die Bahn in die Knie zu zwingen. Unmöglich dieser Kerl.
(3) Iceman2004_9 · 07. Januar 2024
irgendwie müssen sich die Menschen Gehör verschaffen
(2) Stoer · 07. Januar 2024
Ich zitiere: Eine wichtige Tagung des Deutschen Beamtenbunds (dbb), in dem die GDL Mitglied ist, soll laut dbb-Chef Ulrich Silberbach nicht von Arbeitskämpfen bei der Bahn gefährdet werden" Ah da lässt man Streiks gerne ausfallen,damit die Herrschaften nicht in Schwierigkeiten kommen,aber bei Millionen von Berufspendlern interessiert das keinen...
(1) Pontius · 07. Januar 2024
Ob es in der Bauernprotestwoche überhaupt zu Bahnstreiks kommen wird? Das neue Bahnangebot gibt es ja auch noch, da könnten ausufernde Streiks eventuell sogar ganz ausfallen.
 
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