Berlin (dpa) - Angesichts steigender Kosten im Gesundheitswesen flammt die Debatte über Extra-Gebühren für Patienten in Praxen und Kliniken wieder auf. Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, forderte eine «Kontaktgebühr» von drei oder vier Euro für Praxisbesuche. Von ...

Kommentare

(20) commerz · 29. Dezember 2025
Es wird sicherlich Ausnahmen geben.
(19) raffaela · 29. Dezember 2025
Da ist der bürokratische Aufwand sicherlich größer als der Nutzen. War doch bei der Praxisgebühr schon so. Jeder Arzt war froh, als das abgeschafft wurde.
(18) Sonnenwende · 29. Dezember 2025
@17 Ach so, das kann natürlich sein, je nach personeller Ausstattung können die, regional unterschiedlich, noch keinen 24 Stunden Betrieb übers Wochenende aufrecht erhalten, Und an manchen Orten ist es auch nicht sinnvoll, da übernimmt dann die NA. Versteh mich bitte nicht falsch, mir geht es darum, dass wir wieder ein Bewusstsein für realistische Inanspruchnahmen von solchen Leistungen entwickeln müssen, und das ist in unserer Bevölkerung zunehmend verloren gegangen, finde ich.
(17) slowhand · 29. Dezember 2025
@13 Die Notfallpraxis wäre auch im Krankenhaus, hatte aber zu der Zeit des Notfalls schon geschlossen.
(16) Sonnenwende · 29. Dezember 2025
@15 Wenn dein Kind sich am Wochenende den Arm bricht rufst du hoffentlich den Notarzt oder zumindst einen KTW über die Leitstelle, und fährst nicht selbstständig in die Notaufnahme.
(15) Hannah · 29. Dezember 2025
@6 : So pauschal würde ich das nicht sehen. Wenn mein Kind sich am Wochenende den Arm bricht, muss ich damit ins Krankenhaus. Und Krankenhäuser haben nun mal nur die Notaufnahme für neue Fälle. Und wochentags würde ich den Umweg über den Hausarzt auch auslassen. Der sagt doch auch nur "ab ins Krankenhaus und röntgen, evtl muss operiert werden".
(14) Sonnenwende · 29. Dezember 2025
(2) Notaufnahme verwiesen, sollte sich auch nur der geringste Anhaltspunkt aus der Anamnese ergeben, dass das nötig ist. In deinem Fall mag die NA ja vielleicht sogar gerechtfertigt gewesen sein, aber in sehr vielen anderen Fällen ist es das nicht, auch nicht am WE. Die Leute rennen mittlerweile wegen leicht erhöhter Temperatur in die NA. Und die Masse ist es halt, die die Kosten in die Höhe treibt, nicht der Einzelfall. PS: einen KTW hätte die Leitstelle dir sicher nicht geschickt.
(13) Sonnenwende · 29. Dezember 2025
@9 Du hättest die gleiche Versorgung wie in der Notaufnahme auch in einer der Notfallpraxen der kassenärztlichen Vereinigung bekommen, aber deutlich kostengünstiger für die Krankenkasse. Hättest du die Leitstelle angerufen, was dich nur wenige Minuten zusätzliche Zeit gekostet hätte, hätten die dir entsprechende Stellen nennen können, wären wahrscheinlich sogar informiert, wie ausgelastet diese Stellen sind, auch die Notaufnahmen, und hätten dich gegebenenfalls ebenfalls direkt in die (2)
(12) suse99 · 29. Dezember 2025
... soll das funktionieren? Und wenn ich schon weiß, dass ich mit bestimmten Beschwerden zu einem bestimmten Facharzt muss, warum dann erst noch länger warten um zur Hausärztin zu gehen, die mich dann weiter schickt? Termine bei bestimmten Ärzten dürfen die nicht machen wegen der freien Arztwahl. Ohne Notfallcode wartet man inzwischen mind 3 Monate, eher länger. Und wird dann noch gefragt, warum man nicht gleich gekommen ist.
(11) suse99 · 29. Dezember 2025
Ich frage mich, welche Patienten heute noch wie in früheren Zeiten aus Langeweile in Praxen rumsitzen. Oder nur einen Tag zuviel im Krankenhaus bleiben. Alles ist überfüllt, Termine zu bekommen wird immer schwieriger, das Personal ist gestreßt. Als Chronikerin sollte ich eigentlich in jedem Quartal bei mindestens drei Ärzten aufschlagen, zur Kontrolle. Nein, mache ich nicht, solange ich meine Medikamente auch so bekomme. Ärztliche Sorgfalt? Keine Zeit. Solange Hausärzte immer weniger werden, wie
(10) The.Frytrix · 29. Dezember 2025
Ich weiß an der Masse anzufangen ist einfacher als bei den kleinen die nur ein „wenig“ ausmachen, stimmt wäre kompliziert Fehler im System zu entfernen könnte offen legen das div Sachen extrem fehlerhaft sind…! Aber ok, bei 80 mil. Menschen ( ja nicht alle Gesetzlich ) macht dann grob über den Daumen 1.2 Mrd ( im Quartal oder im Monat ? )
(9) slowhand · 29. Dezember 2025
@6 Ich hatte mir vor ein paar Wochen einen Holzspan durch den Daumen gezogen, das war nach 18:00 Uhr und bin auch selbst in die Notaufnahme gefahren weil kein Arzt mehr Sprechstunde hatte. Hätte ich dafür jetzt ein Krankenwagen rufen und den für eine Stunde blockieren sollen wo er dann evtl. bei einem Herzinfarkt wichtiger gewesen wäre?
(8) Trastaran · 29. Dezember 2025
@6 : das ist so pauschal natürlich auch schwierig... als ich zB das letzte mal selbstständig in die Notaufnahme gegangen bin, war das schon sehr berechtigt und sie haben mich gleich mal ein paar Tage im KH behalten
(7) Sonnenwende · 29. Dezember 2025
(2) Feiertagen eine zumutbare Möglichkeit einen Arzt zu kontaktieren gewährleistet sein sollte.
(6) Sonnenwende · 29. Dezember 2025
@4 Du solltest grundsätzlich nicht selbstständig in Notaufnahmen gehen, die für Notfälle vorgesehen sind, wenn du noch in der Lage bist selbst zu gehen, ganz ehrlich. Das aufrecht erhalten dieser Notaufnahmen ist sehr teuer und sollte tatsächlichen Notfällen vorbehalten sein. Es gibt mittlerweile deutschlandweit auch überall ein gutes Netz von Einsatzstellen der kassenärztlichen Vereinigung, so dass für Leute, die noch selbstständig einen Arzt aufsuchen können auch am Wochenende und an (2)
(5) KonsulW · 29. Dezember 2025
Schön wäre es, wenn man die Krankenkassen Karte nur einmal pro Jahr beim Hausarzt vorlegen müsste.
(4) slowhand · 29. Dezember 2025
>> . Auch wer künftig ohne Kontaktaufnahme und Beratung durch eine Leitstelle Notfallzentren in Krankenhäuser komme, sollte dafür eine Gebühr bezahlen. << Was soll der Quatsch? Darf ich dann nicht mehr selbst in die Notaufnahme ins Krankenhaus ohne vorher die 112 angerufen zu haben?
(3) hamufari · 29. Dezember 2025
IRONIE: wie wäre es denn, wenn jeder prozentual seine arzt-, op-kosten selber übernimmt? das füllt doch noch schneller eure kassen
(2) Pontius · 29. Dezember 2025
"Die Gebühr müsse sozialverträglich gestaltet werden" Bedeutet nur der Staat soll es bei sozial Schwachen übernehmen, nicht dass der Beitrag prozentual mit dem Einkommen ansteigt.
(1) DetausDo · 29. Dezember 2025
Und ich bezahle meine monatlichen Krankenkassenbeiträge auch nur dann, wenn ich Kontakt zum Arzt o.ä. habe. Wäre doch mal ein sozialverträglicher Ausgleich 😁 Langsam wird's lustig 💉
 
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