Berlin/Achim (dpa) - Bundesweit haben Kindertagesstätten das gleiche große Problem: Es fehlt Personal. «Die Lage ist dramatisch schlecht», sagt Hauptvorstandsmitglied Björn Köhler von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). «Eigentlich bräuchten wir 100.000 Leute sofort, um vernünftig zu […] mehr

Kommentare

11slowhand04. Januar 2019
@10 Das mit der freien Wirtschaft hat ja offensichtlich nicht wirklich funktioniert.
10Menslo04. Januar 2019
Aber hauptsache es wird viel Geld locker gemacht, mit denen die Kita Gebühren entfallen. In der freien Wirtschaft würden Erzieher*innen einen Haufen Geld verdienen
9anddie04. Januar 2019
@7 : Naja, in Deutschland kann eine Kommune nicht pleite gehen, sich nur immer mehr verschulden. Die wird dann mit einem Nothaushalt unter die Aufsicht des jeweiligen Bundeslandes gestellt. Ist zum Beispiel in NRW bei ziemlich vielen Gemeinden der Fall. Und ja, wenn eine Gemeinde irgendwelche Schadenersatzzahlungen leistet, bezahlt das im Endeffekt auch immer der Steuerzahler.
8Wasweissdennich04. Januar 2019
Vielleicht sollte man die Fachkräfte die da sind einfach mal nicht ausbeuten, nicht mit unnötigen Scheiss beschäftigen und auch schon in der Ausbildung ein wenig bezahlen und dafür möglichst viel in der Praxis arbeiten lassen. Insbesondere wenn es Männer sind sollte man sie auch nicht diskriminieren und wertschätzen sollte man eh jeden der in diesem Land noch irgendwas halbwegs vernünftiges leistet.
7raptor23096104. Januar 2019
@6 : Du hast mich missverstanden: Natürlich müssen die Eltern für ihre Rechte klagen. Dafür sind die Gesetze ja da. Nur gilt auch da: Wer kann einen nackten Seemann in die Taschen greifen? Man soll auch in meinen Augen klagen - nur: wer zahlt dann die Zeche, wenn die Kommunen pleite sind??
6anddie04. Januar 2019
@4 : Wenn aber gar keine Eltern mehr klagen, dann können die Städte und Gemeinden auch einfach so weitermachen. Und wenn Gemeinden immer tiefer in die Schuldenfalle kommen, weil sie jede Menge Schadenersatzansprüche zahlen müssen, kriegen sie auch vom jeweiligen Landesrechnungshof kräftig ein paar auf den Deckel. Aber das Grundsatzproblem bleibt. Die Leute, die da gebraucht werden, die kann man nicht einfach irgendwo vom Baum pflücken.
5raptor23096104. Januar 2019
Um die Kommentare vorwegzunehmen ("Unsere Freiwillige Feuerwehr hat genug Nachwuchs und Personal"...): <link> / Zu Pflegepersonal, Polizei und Kita braucht man nichts mehr zu sagen. Die Probleme sind seit Jahren ständig in den Medien - ohne, dass irgendetwas passiert!
4raptor23096104. Januar 2019
Was nutzt ein Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab 3 Jahren, wenn die Kitas geschlossen werden? Was nutzt ein vom BGH festgestellter Anspruch auf Schadensersatz, wenn über der Kommune der Pleitegeier fliegt? Fest steht, dass die Eltern oft ohne Kindergarten klarkommen müssen. Was passiert denn, wenn Polizei und Feuerwehr weiter zu wenig Personal haben? Wird auch einfach geschlossen? Man hat ein Recht auf Hilfe und muss dann bei einem Brand oder einem Überfall einenTermin abmachen?
3slowhand04. Januar 2019
>> Einen Grund für den drastischen Fachkräftemangel sieht die Gewerkschaft GEW in der bisherigen Ausbildungssituation. << Ach was? Das hätte ich ja nun nicht gedacht. Die Ausbildung konnten sich doch eigentlich nir Kinder oder Menschen mit gut situiertem Hintergrund leisten und die haben es aber oftmals gar nicht nötig in solche Berufe zu gehen.
2DJBB04. Januar 2019
na endlich hat da das große umdenken begonnen, nur was haben die Eltern und Kinder heute davon? wenn überhaupt dann wird man erst in Jahren einen Unterschied sehen
1chance04. Januar 2019
die einsicht der politik kommt zwar spät, aber besser als gar keine einsicht