Berlin (dts) - Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, warnt vor einem zeitnahen Kollaps des deutschen Rentensystems. "Die Politik agiert erst dann, wenn sie mit dem Rücken an der Wand steht", sagte er dem Portal "Business Insider". So wie es im Augenblick ...

Kommentare

(14) 17August · 08. September 2021
@13 , genau. Die Beamtenlobby rechnet aus, Beamte sind billiger, die anderen, Angestellte. Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte (beide gleich teuer)
(13) Irgendware · 08. September 2021
@10 : Man muss das ja auch nicht von heute auf morgen mit 100% einführen, genauso wie bei der Rentenbesteuerung könnte man dies Schrittweise machen. Natürlich kann der Beamtenbund das auch als Argumentation für Gehaltssteigerungen nutzen, gerade in den niedrigen Eingruppierungen. Ziel wäre es bei dieser Gruppe primär später eine "normale" Rente statt total überhöhte Pensionen zu zahlen. Eine Nullsummenspiel wäre es daher nicht. Das BGE ist ein anderes Thema, aber auch absolut sinnvoll
(12) Shoppingqueen · 08. September 2021
@9 Dann müssten Beamte mehr Gehalt bekommen um Beiträge in die Rentenversicherung einzuzahlen. Also bringt das nichts außer "coole" Ideen die nicht zum Ziel führen.
(11) steto123 · 08. September 2021
Interessant ist eigentlich, wie das Rentenniveau in Europa so aussieht - <link> . Da liegt D 2017 bei 50,5% des Nettoeinkommens, das hochverschuldete Italien beispielsweise bei 93,2%. Es liegt wohl nicht am Geld sondern an der Art der Verteilung. Und mehr Menschen in Lohn und Brot zu bekommen ist nur dann eine Option, wenn davon auch Rentenbeiträge gezahlt werden (müssen).
(10) 17August · 08. September 2021
@9 leider ist dies in der Sache zu kurzatmig gedacht. Wenn z. B. Beamte in die Rentenkasse einzahlen sollen, muss das Bruttogehalt enorm steigen (bei gleicher Tätigkeit erhalten Beamte brutto deutlich weniger als Angestellte). Dieses ganze System KANN nicht mehr funktionieren, darum wird das BGE zwingend und schnellstmöglich (der Beginn) benötigt.
(9) Irgendware · 08. September 2021
@8 : Jaein - Ansprüche haben sie oder so, wem die eingeführte Grundrente nicht reicht, bekommt Sozialleistungen. Und bei Pensionen von Beamten (und besonders bei Politikern) würde die Höhe sinken. Pensionsansprüche sind ein enormes Haushaltsproblem, zumal diese "einfach so" bereitgestellt werden, ohne dass eine Einzahlung stattfindet. Sicher würde sich die Höhe der Ansprüche insgesamt über alle Gruppen erhöhen, aber auch eine massive Lücke geschlossen.
(8) Shoppingqueen · 08. September 2021
@7 Wenn die alle Beiträge zahlen haben sie auch später Ansprüche auf Leistungen. Dadurch wird zwar mehr eingezahlt aber später muss auch mehr ausgezahlt werden. Die Lücke wird in der Summe nur größer
(7) Irgendware · 08. September 2021
Mehr Arbeit halte ich mit Blick auf die bevorstehende Automatisierungswelle und das voranschreitende Aussterben von Ladengeschäften für unrealistisch. Stattdessen brauchen wir eine strukturelle Reform, bei der auch Beamte, Selbstständige und Personen, die nur von ihrem passiven Einkommen leben, einbezogen werden (nach Höhe der Einkünfte). Gleiches bei den Krankenkassen.
(6) Kalbacher · 08. September 2021
@4 Unser Geld sollte auch (überwiegend) für unser Land/unsere Bürger verwendet werden.
(5) k509351 · 08. September 2021
Baerbock hat es vorgestern Abend im TV gesagt wie es geht. Wenn man Frauen Vollzeit arbeiten lässt, statt nur Teilzeit ist die Rente gesichert. Die zweite Säule sei die Zuwanderung. Es muss viel mehr Zuwanderung geben als aktuell, um Menschen zur Finanzierung der Rente zu bekommen
(4) Grizzlybaer · 08. September 2021
@3 Wie ist das zu verstehen? Es kann nicht alles in die Rentenfinanzierung gesteckt werden
(3) Kalbacher · 08. September 2021
Geld ist ja da, es wird nur falsch verteilt.
(2) Grizzlybaer · 08. September 2021
Es wird ja jetzt schon einiges an Steuergeld in das Rentensystem gepumpt. Leider reagieren die Politiker nicht, denn alle befürchten Stimmenverluste bei den kommenden Wahlen.
(1) 17August · 08. September 2021
richtige Analyse, komplett unsinnige Schlussfolgerung.
 
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