Berlin - Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat den Vorschlag, den Beginn der Rente nicht mehr mit dem Alter, sondern mit der Zahl der Beitragsjahre zu verknüpfen, als ungerecht bezeichnet. "Ein solches Modell schafft große neue Ungerechtigkeiten […] mehr

Kommentare

3suse9908. Dezember 2025
... Rentenverteilung? Warum dürfen Beamte mehr dazu verdienen als "normale" Rentner? Warum wird Abgeordneten ihr Nebenverdienst nicht genauso angerechnet wie bei Bürgergeldempfängern? Beide werden vom Staat, also der Allgemeinheit bezahlt, die ein Anrecht darauf hat, dass die Einkommen und Vermögen offengelegt werden. Und ja, ich bin für ein Grundeinkommen und eine Grundrente, die über der Armutsgrenze liegen, für eine gerechtere Einkommensverteilung
2suse9908. Dezember 2025
... profitiert hat (staatlich, also von den Steuerzahlern finanziert) und lediglich 41 Jahre einzahlt, wenn überhaupt. Solange Arbeit so unterschiedlich entlohnt wird, kann es keine Gerechtigkeit geben. Und die "höhere Verantwortung" eines akademisch gebildeten Menschen hat sich in der Pandemie ja gezeigt. Wo wären wir gewesen ohne KassiererInnen und HandwerkerInnen? Wo wäre unser Sozialsystem ohne all die Ehrenamtlichen, die eigentlich staatliche Aufgaben wahrnehmen? Was wäre denn eine gerechte
1suse9908. Dezember 2025
Es liegt nun einmal in der Biologie begründet, dass Frauen die Kinder bekommen. Und noch ist unser Rollensystem so eingerichtet, dass Frauen auch den großen Teil der Erziehung und der Pflege übernehmen. Aber diese Ungerechtigkeit ist nicht neu. Es kann auch nicht gerecht sein, dass jemand, der mit 16 Jahren angefangen hat zu arbeiten (und das meistens körperlich), 51 Jahre Beiträge einzahlen muss um am Ende trotzdem weniger zu bekommen als jemand, der 10 Jahre länger vom Bildungssystem ...