In einem beispiellosen Spannungsfeld politischer Enttäuschung hat das neue Wahlrecht des Bundestags erhebliche Wellen geschlagen. In erster Reihe der Kritiker steht der Augsburger CSU-Politiker Volker Ullrich, der mit merklichem Frust über seinen Mandatsverlust klagt, obwohl er seinen Wahlkreis mit […] mehr

Kommentare

57thrasea26. März 2025
@12 Die Union hat deinen Vorschlag mehr oder weniger umgesetzt. Zum verwaisten Wahlkreis Lörrach-Müllheim habe ich heute gelesen, dass die Union den Wahlkreissieger Glaser als vollwertiges Mitglied in die CDU-Landesgruppe in der Bundestagsfraktion aufgenommen hat. Das ist zwar kein beratender Sitz im Bundestag, aber er kann so die Themen der Region direkt in den Fraktionssitzungen ansprechen und einbringen. Meines Erachtens nicht die schlechteste Lösung. <link>
56Sonnenwende26. Februar 2025
Übrigens: dass jetzt ausgerechnet du @53 damit kommst dass Sprache sich ständig wandelt (ich erinnere, das ist immer mein Argument GEGEN Genderstern und Binnen-i gewesen), andererseits aber geradezu verzweifelt an oktroyierten Definitionen festhältst und diese auch übertrieben benutzt ist schon ziemlich schräg.
55Sonnenwende26. Februar 2025
(2) geschlechtergerecht UND inkludiert das gesamte Spektrum und ist eine der wenigen Ausnahmen, bei der das im Deutschen so ist und auch schon immer so war. Wir sollten es erhalten und nicht weiter verschandeln.
54Sonnenwende26. Februar 2025
@53 Ist ja nett, die Transpersonen im BT hast du in die Argumentation eingeführt, jetzt habe ich dein Argument entkräftet dann soll's das nicht gewesen sein. Ja, da kommen wir wohl mal wieder nicht zusammen. Von "Bundestagsabgeordnende" hat außer dir bisher niemanden gesprochen – nicht dass ich deine Fantasie durchaus kreativ finde, aber tatsächlich gibt es dieses Wort nicht – also weiß ich nicht, was das jetzt hier soll. "Bundestagsabgeordnete" gibt es jedenfalls als Bezeichnung, sie ist (2)
53Pontius26. Februar 2025
@52 trans Personen sind ja nicht die einzigen Menschen abseits des binären Spektrums. Dazu zwingt dich niemand eine genderinklusive Sprache zu verwenden. Bundestagsabgeordnende gibt es nicht und Menschen im Bundestag ist nicht weniger "gewachsen", zumal sich Sprache ständig verändert.
52Sonnenwende26. Februar 2025
@51 Jow, die haben sich beide sogar selber "eine Abgeordnete" genannt. Du wirst eine oktroyierte, per Definition festgelegte, nicht gewachsene Sprech- und Schreibweise nicht fördern, wenn du auf eine Art übertreibst, die nicht mal die vorgeblich zu Inkludierenden selbst unterstützen.
51Pontius26. Februar 2025
beantwortet hast - das würde mich interessieren wie es da bei dir und Bekannten aussieht. @38 Wir haben trans Personen im Bundestag? Außerdem möchte ich noch auf <link> hinweisen.
50Pontius26. Februar 2025
@33 Ich sehe wie beschrieben die Notwendigkeit nicht - und nach#47 scheine ich damit nicht allein zu stehen. Und wenn dein Grundstück nicht teurer wird, dann das deines Nachbarn weil da die Schnellstraße gebaut wird. Was denkst du denn, was ein*e einfache*r Bundestagsabgeordneter*e denn für Macht hat? Und warum sollte er sich um dein Grundstück kümmern? Das sind aus meiner Sicht keine wirklichen Punkte für einen solchen Vorschlag. Schade, dass du meine allgemein gestellte Frage aus #18 nicht
49smailies26. Februar 2025
@48 Das lese ich anders: "Ich finde, direkte Vertretung... überbewertet" - das klingt nicht nach einem gesteigerten Verständnis für die Empfindungen der Menschen vor Ort
48thrasea25. Februar 2025
@47 Ich widerspreche dem komischen Gefühl doch gar nicht...
47smailies25. Februar 2025
@46 : Ich habe Stimmenaus Tübingen gehört, es ist schon für viele ein seltsames Gefühl, dass ihr Wahlkreis jetzt keine "Vertretung" mehr in Berlin haben soll, auch wenn @46 und @45 das anders sehen.
46Sonnenwende25. Februar 2025
Einfach nur zur Ergänzung, ganz sicher nicht so argumentativ fundiert wie von @45 . Aber 23 Mandate von 299 Wahlkreisen, die ihr Direktmandat nicht antreten können, sind auch nicht einmal 10 %, genauer gesagt 7,7, %. Auch das finde ich verschmerzbar.
45thrasea25. Februar 2025
Besonderheiten? Ihr merkt, worauf ich hinaus will: Ich finde, dass eine direkte Wahlkreisvertretung überbewertet wird. Von 299 Wahlkreisen deutschlandweit sind jetzt nur 4 Wahlkreise komplett verweist, weil auch kein Listenmandat von dort kommt. Das sind 1,3% der Wahlkreise – verschmerzbar. Sie können m. E. wirklich von den Nachbarwahlkreisen mit vertreten werden. Bei Lörrach hat der Nachbarwahlkreis Waldshut 2 Abgeordnete, der andere Nachbarwahlkreis Freiburg sogar 3 Abgeordnete.
44thrasea25. Februar 2025
Wahlkreis knapp war. Jetzt zum interessanten Teil: Der Kandidat der AfD auf Platz 2 kommt gar nicht aus dem Wahlkreis. Er ist in Bötzingen am Kaiserstuhl aufgewachsen und lebt heute noch dort. Bötzingen gehört zum Nachbarwahlkreis Freiburg. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Kandidatïnnen nicht für den Wahlkreis in ihrer Heimat bzw. an ihrem Wohnort antreten, sondern sich einen passenden Wahlkreis aussuchen. Sind sie dadurch gut für eine Wahlkreisvertretung geeignet, kennen sie die lokalen
43thrasea25. Februar 2025
Es geht jetzt sehr ins Detail – aber der Wahlkreis Lörrach-Müllheim ist meine alte Heimat, daher kann ich zu diesem Beispiel etwas beitragen, im Gegenteil zu Stuttgart, Tübingen oder anderen Bundesländern. Wie @41 schreibt, wäre der Kandidat mit den zweitmeisten Stimmen in Lörrach-Müllheim von der AfD. Er hat mit 17,6% nur gut halb so viel Stimmen erhalten wie der Sieger von der CDU mit 33,2%. Auf Rang 3 und 4 folgen SPD mit 17,3% und die Grünen mit 15,7%. Man kann nicht einmal sagen, dass der
42Sonnenwende25. Februar 2025
@41 das wäre einfach mal eine Überlegung wert. Persönlich tendiere ich aber eher zu meinem Vorschlag mit der Stichwahl. Btw. bin wieder mal unkonzentriert gewesen und hab nach Siri-Diktat nicht korrekt Korrektur gelesen. "dem nächst unterlegenen dass man dazu kommen zu lassen" aus @39 soll heißen "dem nächst Unterlegenden das Mandat zukommen zu lassen ..."
41smailies25. Februar 2025
@39 : Also, in Stuttgart II würde dann eine weitere Grünen-Kandidatin nachrücken, ebenso in Tübingen; in Lörrach müsste ein AfD-ler nachrücken. Dsa wäre zumindest auch eine praktikable Lösung, denke ich. Und man hätte keine Probleme mit "Stimmfreien Parlamentariern". Dafür würde der Wahlkreis nicht von der Mehrheit der Erststimmenwähler vertreten, aber das wäre wohl in Kauf zu nehmen.
40Sonnenwende25. Februar 2025
(2) die Leute stimmen würden (also Grüne für den roten Kandidaten und umgekehrt, freie Wähler für den CSU Kandidaten und umgekehrt) und kam auf 16 Wahlkreise, die die CSU dann nicht gewonnen hätte. Das wäre dann auch demokratisch legitimiert.
39Sonnenwende25. Februar 2025
@29 also ich finde meinen Vorschlag aus @25 besser: dem nächst unterlegenen dass man dazu kommen zu lassen, wenn dessen Partei noch Sitze zur Verfügung stellen kann. Einen Kandidaten wird es schon geben… oder man macht es gleich so dass man eine Stichwahl einführt zwischen den zwei Kandidaten, die die meisten Stimmen bekommen haben. Das würde dann die Bevölkerung auch sehr viel besser abbilden. Für 2021 hatte ich in Bayern mal durchgeschaut und so überlegt wie die Verhältnisse sind und wie (2)
38Sonnenwende25. Februar 2025
@34 nu übertreibst du es aber mit dem Gendern. Es heißt der Abgeordnete und die Abgeordnete – Mehrzahl die Abgeordneten 😉
37smailies25. Februar 2025
... Vorschlag eingebracht, auf den ich eingegangen war. Aber du hast nicht geschrieben, was an meinem Vorschlag undurchführbar ist oder schlecht. Oder habe ich einen Kommi von Dir übersehen?
36smailies25. Februar 2025
@33 : Es geht nicht um den einzelnen Bürger sondern z.B. darum, wo die Arbeitsplätze entstehen, oder wo Ackerland wegfällt, Grundstückspereise steigen oder fallen durch eine Investition des Bundes. Aber noch einmal zurück: Du kannst ja in Frage stellen, dass ein Wahlkreis repräsentiert werden sollte. Dann hätte ich gerne einen Grund dafür. Ich hatte einen Vorschlag, wie die vier "Waisen" zuminest teilweise repräsentiert werden könnten. Was waren Deine Argumente dgegen? Du hast einen anderen....
35HmHm25. Februar 2025
Bin sicher, dass man auch die Zahl der Wahlkreise an die Anzahl der Plätze im Bundestag anpassen kann. Letztere Anzahl sollte nur mit der Gesamteinwohnerschaft steigen oder fallen. Dann wäre es nicht so ausgeufert in den Jahren..
34Pontius25. Februar 2025
Bundestagsabgeordnet*innen, welche nur in seltenen Fällen auch die Wahlkreiskandidierenden sind.
33Pontius25. Februar 2025
@32 Ja ich bin Replyguy, der einfach nur "gegen" die Person argumentiert und keinerlei Argumente anbringt -.-' Wenn eine Bundesstraße oder Stromtrasse oder auch ein Krankenhaus gebaut wird, dann erschließt sich der Sinn dem einzelnen Bürger vielleicht nicht und er lehnt es deswegen ab - dann sollte der Bundestagsabgeordnete ihm die Lage näher bringen und erklären. Allerdings selbst da kann es jeder andere auch - vor allem jedoch die in den zuständigen Ausschüssen beratenden
32smailies25. Februar 2025
@31 : Weist Du, Ponti, du scheinst einfach dagegen schreiben zu müssen, weil die Idee von mir kommt. Und ob Du jetzt ein Krankenhaus, die Stromtrasse oder ne Bundesstraße als Beispiel nimmst.... so what. Und natürlich nimmt er die Anliegen seines Wahlkreises in den Bundestag mit und versucht, das irgendwie in Einklang zu bringen.
31Pontius25. Februar 2025
@30 Wird das Krankenhaus denn von den Bundestagsabgeordneten abgestimmt? Dazu sehe ich nicht, dass ein Bundestagsabgeordneter für den entsprechenden Wahlkreis stimmt. Er soll als Ansprechpartner dienen, jedoch entscheidet er nichts für den Wahlkreis, sondern für alle Bürger in Deutschland.
30smailies25. Februar 2025
... Fraktion sich ja dann trotzdem auch dieser Wahlkreise annehmen wird. Die IDee mit den "Nachbarlandkreisen ist vielleicht auch gangbar: Allerdings gibt es ja leider auch unter direkten Nachbarn oft größere Streitigkeiten, z.B., in welchem Wahlkreis das Krankenhaus gebaut werden soll....
29smailies25. Februar 2025
@22 : Vielleicht hast Du das bisherige Prinzip von Ausgleichsmandaten nicht verstanden? Bei meinem Vorschlag kommen genau 4!!!! zusätzliche "Amtsträger" zum Zug, die nur deswegen nicht stimmberechtigt sind, damit eben nicht irgendwas ausgeglichen werden muss. Da sind sicher noch genügend leerstehende Büroflächen des jetztigen Bundestages abgreifbar. @23 Deine Aussage ändert nichts an der Situation. @25 : Davon hatte ich auch nie gesprochen. @26 : Nein, weil die beratende Stimme gehört wird. Und die
28Sonnenwende25. Februar 2025
@27 ... womit du deutlich machst, wie unsinnig diese Diskussion eigentlich ist. Nicht ganz so schlimm, aber wir haben da gewissermaßen etwas gemeinsam: ich fühlte mich noch nie durch die CSU Kandidaten meines jeweiligen Wahlkreises vertreten, solange ich in Bayern lebe, und das sind immerhin 30 Jahre meines wählen dürfenden Lebens… zumal die in den Wahlkreisen, in denen ich bisher gelebt habe, nur selten über 30 % kamen… Also gar nicht die Mehrheit der Bevölkerung repräsentierten.
27satta25. Februar 2025
Ach im Übrigen fühle ich mich trotz meines nicht verwaisten WK161 durch den Erststimmensieger Dr. Alexander Gauland aus Frankfurt am Main (!) weder inhaltlich noch geografisch repräsentiert.
26Sonnenwende25. Februar 2025
@21 Ohne Stimmrecht wäre der entsprechende Wahlkreis immer noch verwaist. Denn genau darum geht es ja: dass jeder Wahlkreis ein Stimmrecht hat.
25Sonnenwende25. Februar 2025
@23 Es ist nicht nur das Geld. Je größer der Bundestag ist, desto schwerfälliger wird er auch in der Entscheidungsfindung. @22 genau das ist die Argumentation. Zusammenfassend kann man einfach sagen, da ist noch nicht das letzte Wort gesprochen, es bedarf Nachbesserung. Was die verwaisten Wahlkreise anbetrifft könnte man sich z.B. überlegen, ob der Erstunterlegene dann nicht nach rückt, vorausgesetzt, dessen Partei hat noch Spielraum. Zurück zur alten Regelung ist jedenfalls nicht die Lösung.
24Pontius25. Februar 2025
Die einfachste Idee wäre die Übernahme der Repräsentation durch einen angrenzenden Wahlkreis und dessen Direkt bzw Listenkandidaten.
23raffaela25. Februar 2025
Ein aufgeblähter Bundestag ist jedenfalls keine Lösung für den Steuerzahler. Wenn man da Debatten verfolgt fehlt doch eh die Hälfte der Abgeordneten!
22thrasea25. Februar 2025
@21 Dein Vorschlag würde dem Ziel einer Verkleinerung des Bundestags völlig zuwiderlaufen. "Berater" bräuchten ebenfalls Sitze und Büros, müssten ebenfalls bezahlt werden. Obacht, nur zwei der verwaisten Wahlkreise liegen in Württemberg – der dritte, von dem ich gesprochen hatte, liegt in Südbaden 😉 Ich suche nicht unbedingt eine Lösung. Vielleicht ist die derzeit gültige Regelung noch die am wenigsten schlechte?
21smailies25. Februar 2025
@20 : @17 : Deswegen hatte ich ja eine andere Idee: "Verwaiste" Landkreise bekommen einen Repräsentatnen in Berlin, der bei den Beratungen,... anwesend ist, auch Redebeiträge einbringen kann aber eben kein Stimmrecht hat. Was spräche gegen so eine Lösung? Und wie sieht Dein Lösungsvorschlag konkret für die 3 Württemberger Landkreise aus? Nur gegen eien Idee sein ist nicht unbedingt hilfreich...
20thrasea25. Februar 2025
Ich finde die Situation heute auch nicht einfach, aber Änderungen wären sehr komplex. Gestern habe ich einen Vorschlag eines Wahlrechtsexperten gelesen. Er hat vorgeschlagen, das Mandat in den verwaisten Wahlkreisen an die/den eigentlich unterlegene/n Wahlkreisbewerber/in zu geben. <link> Das erscheint mir aber auch nicht gerade optimal.
19thrasea25. Februar 2025
@17 Ja, klar, das ist Proporz. Aber wenn man das ändern will, eine Verrechnung von "zu viel" gewonnenen Wahlkreisen mit Listenmandaten aus anderen Bundesländern - wem will man das Listenmandat dann verwehren? Soll man für die CDU-Abgeordneten 30-32 in BaWü und die Besetzung des Wahlkreises Lörrach-Müllheim im äußersten Südwesten die drei Listenmandaten der CDU in MeckPomm nicht vergeben? Das würde zu einer ungleichen regionalen Verteilung aller Abgeordneten führen.
18Pontius25. Februar 2025
Ich frage mich ja heimlich, wer das nun kritisiert und schon mal seinen Wahlkreisabgeordneten besucht hat um mit ihm zu sprechen. E-Mails etc. gehen natürlich auch ohne Direktkandidaten.
17Sonnenwende25. Februar 2025
@16 ich weiß. Aber das dem so ist auch Parteien Proporz, das ist nirgendwo so vorgeschrieben. Sie könnten es auch anders machen. Nur gibt es dann ein Hacken und Stechen. Auch in anderen Zusammenhängen – schau dir mal an, was in der SPD gerade los ist, weil Klingbeil, Pistorius und Heil alle aus Niedersachsen kommen und weiter Karriere machen wollen.
16thrasea24. Februar 2025
@14 Obacht, die Zweistimmendeckung wird immer für die einzelnen Bundesländer berechnet. Für Baden-Württemberg kann ich dir sagen, dass die CDU mehr Wahlkreise gewonnen hat (35), als ihr Mandate nach dem Zweitstimmenergebnis zustehen (29). In Baden-Württemberg ist also niemand von der Landesliste der CDU zum Zuge gekommen. Drei dieser sechs Wahlkreise sind über Landeslistenmandate anderer Parteien vertreten, drei dieser Wahlkreise sind allerdings verwaist.
15smailies24. Februar 2025
@13 : Also, es gibt auch 4 AfD-ler und 1 SPD-ler, die trotz Direktmandat nicht in den Bundestag einziehen, wenn die Parteien nicht noch was drehen. Wobei eine andere Quelle nur 3 oder 2 AfD-ler aufzählt. Aber unabhängig davon gibt es jetzt Wahlkreise, die "verwaist" sind. Und da ist schon die Frage, ob man nicht eine einfache Abhilfe - siehe mein Vorschlag - schaffen könnte.
14Sonnenwende24. Februar 2025
(2) Bei allen anderen Parteien ist das anders! Bei keiner Partei sonst gibt es mehr Direktmandate als ihnen prozentual Sitze zu stünden – auch nicht bei der CDU. Das ist also reiner Parteien Proporz, den Merz da jetzt für seine 18 Direktkandidaten, die es nicht geschafft haben, betreibt, weil sie von der Liste bestimmte Kandidaten in den Bundestag bekommen wollen. Dann muss man sich halt entscheiden, was man wichtiger findet, Parteien Proporz oder Direktmandat.
13Sonnenwende24. Februar 2025
@12 nein, es muss einfach jemand seinen Listenplatz räumen. Die CSU ist die einzige Partei, die keine Listenplätze aufstellt, weil sie sich ausschließlich über die Wahlkreise als Direktkandidaten wählen lässt. Da ist es dann halt abhängig von der Gesamtprozentzahl, die sie erreichen, wie viel Sitze sie tatsächlich im Bundestag haben. Das sind bei dieser Wahl 44 gewesen, und da es 47 Wahlkreise in Bayern gab, die sie alle gewonnen haben, haben halt 3 keinen Sitz bekommen. Bei allen (2)
12smailies24. Februar 2025
Mal als Idee für die "Wahlkreisgewinn-Verlierer": Da könnte doch -zumindest in sonst nicht vertretenen Wahlkreisen - der Gewinn-Verlierer einen beratenden Sitz im Bundestag erhalten, mit allen Mitsprechemöglichkeiten aber ohne Stimmrecht. Dann wird der Wahlkreis gehört und das Stimmgewicht bleibt unverändert.
11Sonnenwende24. Februar 2025
@10 Danke. So hatte ich es auch verstanden. Ich war dann nur irritiert wegen des Ergebnisses von etwas über 32 % – 2021 gab es 12 Wahlkreise in Bayern, bei denen die CSU zum Teil weit unter 30 % lag und nur ganz knapp mit 0,5 bis 2 % Vorsprung gewonnen hat. Das ist wohl dieses Jahr ganz anders – und ich hab das gar nicht überprüft. Sorry.
10scooter0124. Februar 2025
So, wie du es bisher verstanden hattest, ist es schon richtig, @6 . In deinem Beispiel hat die CSU mehr Wahlkreise gewonnen, als ihr Sitze im Bundestag zustehen. In dem Fall erhalten dann die Kandidaten kein Mandat, die die wenigsten Erststimmen in ihrem Wahlkreis erhalten haben. Die Gewählten der CSU haben alle mehr Erststimmen geholt als der Kandidat aus Augsburg-Stadt: <link>
9Sonnenwende24. Februar 2025
@5 Du kannst jederzeit einen Politiker bei der Arbeit begleiten, dafür gibt es verschiedenste Angebote. Ansonsten: willst du unbedingt für Bauern oder Bäcker im Bundestag sitzen, streng dich an, engagier dich, überzeug die Leute, lass dich wählen, das liegt ganz in deiner Hand. Oh wait - das ist ja mit sehr, sehr viel Arbeit verbunden, lange Zeit auf ehrenamtlicher Basis. Was denn, keine Lust? Immer nur meckern aber nix tun sondern sich bedienen lassen wollen, nein, das geht gar nicht.
8Dr_Feelgood_Jr24. Februar 2025
@5 ein Abschluss sagt in vielen Berufen so gut wie überhaupt nichts über die Qualifikation aus. Die steht in erster Linie nur auf dem Papier und wird schlimmstenfalls in Stein gemeißelt, sprich: nicht weiter entwickelt. Aber wenn du lieber Bauern und Arbeiter einen Staat lenken lassen willst: Hatten wir auch schon. Ging schief.
7Sonnenwende24. Februar 2025
(2) schlechtesten Ergebnissen halt das Nachsehen haben. Was auf all meiner Sicht auch schlecht gelöst ist: Merz hat heute in der Pressekonferenz gesagt, dass es fünf Wahlkreise in Deutschland gibt, für die jetzt kein Abgeordneter im Bundestag sitzt, also von keiner Partei, weil die, die die Wahlkreise gewonnen haben, aber eben rausfallen, nicht hoch genug auf der Landesliste stehen. Das finde ich, geht nicht. Es sollte schon jeder Wahlkreis durch einen Abgeordneten im BT repräsentiert sein.
6Sonnenwende24. Februar 2025
@3 ,4 Überhang- und Ausgleichsmandate zu erklären ist sogar schwieriger, als das neue Wahlrecht zu erklären, finde ich. Was mir neu war ist, dass die Zweitstimmenentdeckung innerhalb eines Wahlkreises zu gelten scheint, zumindest scheint das bei dem hier in der News genannten Wahlkreis Augsburg Stadt der Fall zu sein: <link> . Ich dachte es gilt innerhalb der Fraktion und dass diejenigen mit den (2)
5jensencom24. Februar 2025
@3 , leider hat @2 damit aber vollkommen recht. Wo kann man ohne Ahnung was werden? ohne Abschluß oder mit geklauten Diplomarbeiten? Ich würde es mal gern sehen, wie ein Politiker in seinem Ressort arbeitet... Cem Özdemir im Dreck auf dem Acker... Habeck in der Bäckerei... und so weiter. Es gab nur selten Politiker, die das was sie vertreten sollen auch können oder verstehen.
4scooter0124. Februar 2025
War es denn mit dem Verständnis beim alten Wahlrecht besser, @3 ? Wie das mit den Überhang- und Ausgleichsmandaten funktioniert, konnten sicherlich auch nicht alle Wähler erklären.
3satta24. Februar 2025
Für mich ergibt dieses neue Wahlrecht weniger Sinn als vorher. Frag mal jemanden auf der Straße, wie das mit der Ober- und Unterverteilung funktioniert. Mich würde es arg wundern, wenn mehr als jeder Zehnte diese Frage auch nur ansatzweise beantworten kann. @1 Doch, bei den Wählern im entsprechenden Wahlkreis. @2 Das ist leider nur allg. Politikerbashing und geht nicht auf das eigentliche Thema ein.
2cherry24. Februar 2025
Klar, daß die sauer sind. Schließlich kann man kaum anderswo so gut Geld verdienen ohne produktiv zu sein. Und man kann sogar selbst über die Höhe seines Gehaltes entscheiden. Das möchte keiner missen.
1HmHm24. Februar 2025
Bei den meisten Deutschen dürfte kein Unmut wachsen..